Guter Leitfaden erleichtert erste Programmierschritte

Für die Programmierung der Planck ist nur ein Texteditor notwendig sowie eine Entwicklungsumgebung, mit der die Firmware anschließend kompiliert werden kann. Wir sind schlicht dem Leitfaden von QMK gefolgt und konnten mit Hilfe des Windows-Editors, MSYS2 und der Flash-Software QMK Toolbox binnen eines Nachmittags die Planck nach unseren Wünschen anpassen. Der Kompilier- und Flash-Vorgang an sich ist unkompliziert und in ein paar Sekunden abgeschlossen. Der Leitfaden erklärt auch, welche Software wir installieren müssen.

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Für die Programmierung haben wir einfach die von uns gewünschte Aufteilung der Tastaturtasten in einer speziellen Textdatei eingetragen. Auf Basis dieser wird dann die Firmware erstellt. Um deutsche Umlaute sowie weitere Tasten zu verwenden, die es nur auf einer deutschen Tastatur gibt, wird eine spezielle Bibliothek mit entsprechenden Anweisungen in das Textfile eingebunden. Die Standardkürzel von QMK, mit der den Tasten ihre jeweilige Funktion hinzugefügt wird, kennen nämlich beispielsweise keine Umlaute - mit den Standardbefehlen können wir entsprechend keine für deutschsprachige Eingaben geeignete Tastatur programmieren.

  • Die Planck wird als Kit geliefert, das wir selbst zusammenbauen müssen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Grundkenntnisse im Löten sind also Voraussetzung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die 40-Prozent-Tastatur Planck von OLKB (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die Planck besteht aus einem Metallgehäuse und einer stabilen Metall-Grundplatte. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die Tastaturkappen haben wir beigesteuert, sie stammen von einer Cherry G80-1800. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die unserem Kit beiliegenden Blank Keycaps waren für uns aufgrund des etwas ungewöhnlichen Layouts und der orthogonalen Struktur nicht vernünftig nutzbar. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die Tasten der Planck sind vertikal direkt untereinander angeordnet und nicht leicht versetzt zueinander, wie sonst üblich. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Zudem nehmen die Tasten bis auf die Leertaste alle nur eine Platzeinheit ein, was bei Sondertasten wie Enter zunächst ungewöhnlich sein kann. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Bei den Switches haben wir uns für goldene KS-Schalter von Kailh entschieden. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Hier gut zu erkennen: Die Tasten liegen in einem Gitterkreuz nebeneinander. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Angeschlossen wird die Planck über ein Mini-USB-Kabel. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Beim Layout müssen sich Nutzer mitunter auf Kompromisse einlassen - wie hier bei den Pfeiltasten zu sehen. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Unser Keycap-Raub hat zudem dazu geführt, dass wir mitunter Tastaturkappen zweckentfremdet haben - hier dient die Plus-Taste als Esc. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Der Hauptblock entspricht aber weitestgehend dem einer herkömmlichen, großen Tastatur. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die Planck läuft mit einer Firmware namens QMK, die eine weitreichende Programmierung erlaubt. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die Planck wirkt auf dem Schreibtisch aufgrund der geringen Größe fast schon etwas verloren. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
Bei den Switches haben wir uns für goldene KS-Schalter von Kailh entschieden. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)

Layer für Layer, Tastaturreihe für Tastaturreihe haben wir unser Wunsch-Layout eingegeben. Dabei haben wir darauf geachtet, die Grundaufteilung weitestgehend so zu belassen, wie wir es vom Hauptblock einer normalen Tastatur kennen. So befinden sich in der zweiten Reihe wie gewohnt auf den beiden Tasten am rechten Rand das Ä und das Ö. Allerdings haben wir bei der Programmierung des Haupt-Layers bereits nach einigem Herumprobieren und Tipp-Tests erste Kompromisse eingehen müssen.

Behalten wir beispielsweise die Buchstabenanordnung der ersten Reihe bei, ist nach dem Ü rechts Schluss. Dass wir die Plustaste auf eine andere Ebene legen müssen, stört uns nicht weiter. Viel problematischer ist es, dass wir es nach jahrzehntelangem Tippen einfach gewohnt sind, oben rechts auf der Tastatur die Backspace-Taste zu finden. Die Zahlenreihe mit der Backspace-Taste fehlt aber bei der Planck bauartbedingt, weshalb wir diese zunächst am linken Rand unter der Esc-Taste anstelle von Tab einprogrammiert haben.

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Im Alltag hat sich schnell gezeigt, dass das bei uns nicht funktioniert. "Backspace rechts oben" ist bei uns derart ins Gehirn gemeißelt, dass wir uns nicht an die neue Position gewöhnen konnten. Also haben wir auf das Ü neben dem P verzichtet und an dieser Stelle Backspace positioniert. Das Ü befindet sich jetzt an der Stelle von Tab, was seinerseits in die unterste Reihe gerutscht ist. Beide Tasten benötigen wir seltener, weshalb wir mit dieser Aufteilung leben können.

Nutzer müssen zu Kompromissen bereit sein

Aber bereits hier zeigt sich, dass Nutzer der Planck zwingend kompromissbereit sein müssen. Das Layout einer Standardtastatur im QWERTZ-Format lässt sich einfach nicht auf die Tastatur übertragen. Zu den weiteren Kompromissen bei unserer Tastatur zählt das ß, das sich auf der "Raise"-Ebene des P befindet.

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 Unbeschriftete Tastaturkappen sind uns zu heftigVier Ebenen für alles, was man braucht 
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igor37 22. Aug 2018

Eine mechanische Mini-Tastatur um unter 50¤? Klar, warum nicht auch gleich mit RGB...

recluce 21. Aug 2018

Also eine Fehlerseite habe ich durchaus schon mal gesehen, wo war der Gag? ;-)

renegade334 20. Aug 2018

Ich denke, dass gerade, rasterförmige Tasten längst überfällig sind. Ihc habe einmal...

widdermann 12. Aug 2018

Spar dir das Geld für eine CMD-Taste. Du kannst jede Windows-Tastatur gemappt betreiben...



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