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Unbeschriftete Tastaturkappen sind uns zu heftig

Zu unserem Set gehören auch 47 gut verarbeitete Keycaps. Diese haben wir nach einem eintägigen Versuch allerdings gegen die einer alten Cherry-Tastatur ausgetauscht - sie waren nämlich unbeschriftet. Derartige sogenannte blank Keycaps eignen sich besonders für voll programmierbare Tastaturen wie die Planck, bei denen Nutzer komplett eigenständige Layouts entwerfen können. Wir sind aber auch aufgrund des für uns ungewohnten ortholinearen Formats nicht damit klargekommen. Bei der von uns realisierten Programmierung kommen wir mit Standard-Keycaps gut aus, die Sonderbelegungen können wir uns so merken.

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Angeschlossen wird die Planck über ein mitgeliefertes Mini-USB-Kabel. Auch hier hätten wir uns durchaus eine modernere Version vorstellen können. Den Zweck einer stabilen Verbindung erfüllt das dicke, stoffummantelte Kabel aber allemal. Nach dem Anschließen erkennt Windows 10 die Tastatur sofort und stellt sie auf Deutsch ein - womit die Probleme beginnen.

  • Die Planck wird als Kit geliefert, das wir selbst zusammenbauen müssen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Grundkenntnisse im Löten sind also Voraussetzung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die 40-Prozent-Tastatur Planck von OLKB (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die Planck besteht aus einem Metallgehäuse und einer stabilen Metall-Grundplatte. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die Tastaturkappen haben wir beigesteuert, sie stammen von einer Cherry G80-1800. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die unserem Kit beiliegenden Blank Keycaps waren für uns aufgrund des etwas ungewöhnlichen Layouts und der orthogonalen Struktur nicht vernünftig nutzbar. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die Tasten der Planck sind vertikal direkt untereinander angeordnet und nicht leicht versetzt zueinander, wie sonst üblich. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Zudem nehmen die Tasten bis auf die Leertaste alle nur eine Platzeinheit ein, was bei Sondertasten wie Enter zunächst ungewöhnlich sein kann. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Bei den Switches haben wir uns für goldene KS-Schalter von Kailh entschieden. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Hier gut zu erkennen: Die Tasten liegen in einem Gitterkreuz nebeneinander. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Angeschlossen wird die Planck über ein Mini-USB-Kabel. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Beim Layout müssen sich Nutzer mitunter auf Kompromisse einlassen - wie hier bei den Pfeiltasten zu sehen. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Unser Keycap-Raub hat zudem dazu geführt, dass wir mitunter Tastaturkappen zweckentfremdet haben - hier dient die Plus-Taste als Esc. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Der Hauptblock entspricht aber weitestgehend dem einer herkömmlichen, großen Tastatur. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die Planck läuft mit einer Firmware namens QMK, die eine weitreichende Programmierung erlaubt. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die Planck wirkt auf dem Schreibtisch aufgrund der geringen Größe fast schon etwas verloren. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
Die unserem Kit beiliegenden Blank Keycaps waren für uns aufgrund des etwas ungewöhnlichen Layouts und der orthogonalen Struktur nicht vernünftig nutzbar. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)

Rein von der Anzahl der verfügbaren Tasten her bietet die Planck nämlich nicht Platz für alle Sonderzeichen, die deutschsprachige Schreiber für gewöhnlich benötigen. Wer also Umlaute und das ß nicht ständig umschreiben will, kommt um eine Programmierung der Planck nicht herum.

Natürlich gibt es eine Vielzahl an verfügbaren Tastatur-Layouts für die Planck: Die Community ist sehr fleißig, allerdings sind Entwürfe für Sprachen rar, die wie Deutsch eine Reihe von Sonderzeichen verwenden. Wir haben das Layout Lucas als Basis für unsere eigene Keymap genommen. Damit können wir ohne Tastenkombinationen auf alle Umlaute zugreifen, zudem ist das ß ebenfalls recht unkompliziert zu tippen.

Aber der Reihe nach: Die Planck läuft mit der Firmware QMK, die einige nützliche Funktionen für Atmel-AVR- und ARM-Controller bietet. In unserer Planck arbeitet ein Atmega32U4, die aktuell auf der Webseite des Herstellers verkaufte Platine kommt mit einem STM32F303-SoC. Mit QMK lässt sich die Planck sehr detailliert programmieren, über die Maße vieler anderer programmierbarer Tastaturen hinaus. Programmieren bedeutet im Falle der Planck, eine Firmware zu kompilieren, die unter anderem auch das Tastaturlayout beinhaltet.

Bestehendes Layout als Basis verwendet

Das mag kompliziert klingen, dank einer recht guten Dokumentation kommen aber auch Anfänger schnell zu ordentlichen Resultaten. Wir haben es uns leicht gemacht und auf der Basis des Programmierers Lucas Hecht eine eigene Keymap erstellt. Dessen Vorarbeit hat es uns beispielsweise erspart, die notwendigen Bibliotheken herauszusuchen und in unser Keymap-File einzubinden. Auch die generelle Aufteilung der verschiedenen Layer haben wir von Hecht übernommen.

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 OLKB Planck im Test: Winzig, gerade, programmierbar - gut!Guter Leitfaden erleichtert erste Programmierschritte 
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igor37 22. Aug 2018

Eine mechanische Mini-Tastatur um unter 50¤? Klar, warum nicht auch gleich mit RGB...

recluce 21. Aug 2018

Also eine Fehlerseite habe ich durchaus schon mal gesehen, wo war der Gag? ;-)

renegade334 20. Aug 2018

Ich denke, dass gerade, rasterförmige Tasten längst überfällig sind. Ihc habe einmal...

widdermann 12. Aug 2018

Spar dir das Geld für eine CMD-Taste. Du kannst jede Windows-Tastatur gemappt betreiben...

daydreamer42 09. Aug 2018

Eine Kugeltastatur mit Joystick im Fuß war immer mein Traum. Aber bisher hat die noch...


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