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Geheimdienste sind böse, skrupellos und allmächtig

Einseitig wirkt im Film die Darstellung von Snowdens Geheimdienstkollegen. Sie werden zumeist als skrupellose Superhacker gezeigt, die binnen Minuten und mit wenigen Mausklicks auf jede Webcam zugreifen können, die sie interessiert, und denen es auch egal wäre, wenn die Tochter einer möglichen Quelle sich das Leben nimmt.

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Auch Snowden selbst überschreitet seine Kompetenzen. Nachdem seine Freundin mit fremden Männern chattet, spioniert er ihren Rechner aus - die Operation Loveint war wohl zu verlockend, um sie im Film nicht zu verwenden.

Fakten? Dienen der Sache

Um das Narrativ allmächtiger Dienste zu stützen, die keinerlei Probleme mit ihrer Technik haben, werden die Fakten mitunter etwas großzügig behandelt. An mehreren Stellen folgt der Film bei der Darstellung von NSA-Programmen fehlerhaften Medienberichten, die später korrigiert wurden.

  • Snowden bei der NSA (Bild: Universum Films)
  • Snowden und sein Kollege Gabriel Sol (Bild: Universum Films)
  • Snowden schreibt seine Mail an Laura Poitras (Bild: Universum Films)
  • Snowden und seine Freundin Linsday Mills (Bild: Universum Films)
  • Lindsay Mills (Bild: Universum Films)
  • Snowden bei seinem Vorstellungsgespräch mit der NSA (Bild: Universum Films)
  • Snowden bei seinem Dienst in Genf (Bild: Universum Films)
  • Snowdens Mentor (Bild: Universum Films)
  • Snowdens Mentor (Bild: Universum Films)
  • Snow White und Gabriel Sol  (Bild: Universum Films)
  • Snowden schaut auf einen Laptop (Bild: Universum Films)
  • Snowdens Vorgesetzter in Hawaii  (Bild: Universum Films)
  • Snowden zeigt seinen Kollegen die Heatmap der Überwachung (Bild: Universum Films)
  • Snowden beim Lügendetekortest  (Bild: Universum Films)
  • Lindsay Mills (Bild: Universum Films)
  • Snowden im Hotel Mira Snowdens Mentor (Bild: Universum Films)
  • Der sehr jugendlich aussehende Glenn Greenwald  (Bild: Universum Films)
  • Snowden mit Lindsay Mills (Bild: Universum Films)
  • Laura Poitras sieht im Film deutlich älter aus, als in Wirklichkeit (Bild: Universum Films)
  • Snowden mit Ewan Ms Askill vom Guardian (Bild: Universum Films)
Snowden und sein Kollege Gabriel Sol (Bild: Universum Films)

Das Prism-Programm zum Beispiel beschrieb der Guardian direkt bei der Veröffentlichung der Snowden-Informationen als "direkten, unbeschränkten Zugang" zu den Backend-Servern von Google, Facebook und Apple, zog diese Darstellung aber später zurück. Wahrscheinlicher handelt es sich tatsächlich um ein Programm, das dem System der deutschen Sina-Boxen gleicht, einem teilautomatisierten Prozess, in dem Firmen Daten von Verdächtigen den Ermittlungsbehörden über eine bestimmte Schnittstelle zur Verfügung stellen.

 Die unhaltbare Naivität eines SpionsMit dem Film wird Politik gemacht - von allen Seiten 
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david_rieger 23. Sep 2016

Werde ich nicht tun. Wie gesagt bin ich ja schon froh, dass sie es nicht wie "CSI" oder...

Kleine Schildkröte 22. Sep 2016

User: Program, how was the movie? Program: Fish!

User_x 22. Sep 2016

na das eine ist auch wie das andere unerwünscht. man möchte aber dass die nsa sich...

Schattenwerk 22. Sep 2016

http://m.memegen.com/ie2327.jpg


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