• IT-Karriere:
  • Services:

Oliver Samwer: "Sehr viele Unternehmen haben wir zu früh verkauft"

Oliver Samwer will seine Strategie bei Rocket Internet ändern. Auch dabei kopiert er ein Vorbild, den chinesischen Internetkonzern Alibaba.

Artikel veröffentlicht am ,
Oliver Samwer
Oliver Samwer (Bild: Ludwig-Maximilians-Universität München)

Oliver Samwer hat sich in einem Interview mit dem Handelsblatt kritisch zu der bisherigen Verkaufspolitik seiner Startup-Klon-Fabrik Rocket Internet geäußert. "Sehr viele Unternehmen haben wir zu früh verkauft, das müssen wir uns heute selbstkritisch eingestehen." Das Vermögen von Oliver, Marc und Alexander Samwer wird auf 350 Millionen Euro geschätzt.

Stellenmarkt
  1. NEXPLORE Technology GmbH, Essen, Darmstadt, München
  2. Salo Holding AG, Hamburg

Samwer will Rocket Internet nun stärker als klassische Holding führen, nicht als Internet-Inkubator. "Wir wollen die Firmen künftig unabhängiger machen, ohne dass wir sie gleich abgeben", sagte er. "Das chinesische Alibaba geht genauso vor. Die haben Tochterfirmen, die jeweils das chinesische Pendant zu Ebay, Paypal oder Amazon sind. So gehen wir auch vor. Und da wir ja in vielen Ländern aktiv sind, können wir da etliche kleine Giganten schaffen."

Zu den großen Handelsplätzen von Alibaba gehören Taobao, Tmall und Juhuasuan. 231 Millionen Käufer und 8 Millionen Verkäufer wickelten hier im vergangenen Jahr Geschäfte über 248 Milliarden US-Dollar ab. Alibaba verdient sein Geld unter anderem mit Werbung, Gebühren für Handelsgeschäfte sowie Mitgliedsbeiträgen.

Zalando, eine weitere Samwer-Gründung, berichtete am 18. Juli 2014, dass im zweiten Quartal 2014 ein Gewinn erwirtschaftet worden sei. Das gelang zuvor bereits einmal im vierten Quartal 2013. Rubin Ritter, Mitglied des Zalando-Vorstands, erklärte dennoch, dass im gesamten Geschäftsjahr 2014 der "Breakeven eventuell nicht ganz erreicht" werde. Der Nettoumsatz Zalandos stieg im ersten Halbjahr um fast 30 Prozent auf mehr als 1 Milliarde Euro. Zalando wurde 2008 gegründet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 679€ (inkl. 60€-Rabatt + 60€-Gutschein - Release: 01.06.)
  2. 1.199€ (Bestpreis)
  3. (u. a. Apple MacBook Air M1 13,3 Zoll 8GB 256GB SSD 7-Core GPU für 999€, Apple AirPods Pro für...

HerrHerger 21. Jul 2014

Für mich ist es haten wenn ein Bericht über die Samwers kommt und aus allen Ecken werden...

MikeMan 21. Jul 2014

Keine "hunderte" Player mit der Marktmacht von Alibaba! Nicht einen!

iRofl 20. Jul 2014

Beispiel hood.de - klasse, super klon, finde deutlich besser als ebay ABER die Leute sind...

fesfrank 19. Jul 2014

ihr kommt mir wie ein kleines mädchen vor ..... das unbedingt prinzesschen werden will !!!!!

dollar 19. Jul 2014

so sehe ich das auch. würde mich auch nicht wundern, wenn den brüdern selbst auch langsam...


Folgen Sie uns
       


Fotos kolorieren mit einem Klick per KI - Tutorial

Wir zeigen, wie sich ein altes Bild schnell kolorieren lässt - ganz ohne Photoshop.

Fotos kolorieren mit einem Klick per KI - Tutorial Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /