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Starre OLED-Leuchtmittel sind effizienter

OLED-Leuchtmittel werden auch zunehmend effizienter. Im unteren Helligkeitsbereich und bei 3.000 Kelvin gibt Oledworks etwa schon 85 Lumen pro Watt an. LED-Chips sind zwar immer noch deutlich darüber, 300 Lumen pro Watt sind schon seit Jahren möglich, doch in der Praxis werden oft deutlich niedrigere Werte verbaut. Was die Chips können und was dann in den Leuchtmitteln eingesetzt wird, sind zwei sehr unterschiedliche Dinge. Bei OLEDs hingegen kann von praxisgerechteren Werten ausgegangen werden, allerdings auch, weil die Leuchtmittel nicht tauschbar sind. Das bietet sich auch erstmal kaum an, da die Designvorteile von einer klassischen Fassung kaum ausgenutzt werden könnten.

  • Die Panel von LG  strahlen in beide Richtungen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Vorgebogene Leuchte von LG (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit OLED sind interessante Effekte möglich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Es geht auch imposant mit LGs Panels.(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Oledworks kann jetzt auch biegbare Lichtquellen liefern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Brite-3-Serie hat einige Verbesserungen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Hintergrund ist ein Prototyp mit biegbaren Lichtquellen zu sehen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Oledworks neue Panels gibt es mit 3.000 und 4.000 Kelvin. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein weiterer Leuchtenprototyp von Oledworks (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Ein weiterer Leuchtenprototyp von Oledworks (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Oledworks schafft die hohe Lumenrate allerdings nur bei 3.000 Kelvin. Bei 4.000 Kelvin sind maximal 60 Lumen pro Watt machbar. LG ist in dem Bereich weiter und gibt Werte von 70 bis 90 Lumen pro Watt an, wenn es ein nicht biegbares Leuchtmittel ist. Die flexiblen Leuchtmittel schaffen hingegen 47 bis 55 Lumen pro Watt. Bei Oledworks sind es etwas über 40 Lumen pro Watt. Die Flexibilität bei OLED-Lampen hat also grundsätzliche Nachteile im Bereich der Effizienz.

Der eine kann groß, der andere kann hell

Zwischen Oledworks und LG Display gibt es aber noch weiter sehr große Unterschiede, die all die technischen Nachteile in den Hintergrund rücken lassen. LG ist beispielsweise in der Lage, recht große Leuchtflächen anzubieten, doch die wirkten für uns sehr viel dunkler als die Muster, die Oledworks zeigte. Zudem wirkte das Licht unruhiger. Dafür kann Oledworks aber nur sehr kleine Panel anbieten. Kunstvolle Flächenbeleuchtung wie die von LG und einigen Preisträgern des vergangenen OLED-Wettbewerbs sind mit Oledworks einfach nicht möglich. Eine Oledworks-basierte Leuchte muss also vor allem kleinteilig arbeiten und liefert dafür unserer Meinung nach ein etwas schöneres Licht. LG-Display-Leuchten hingegen können zu sehr kunstvollem und eindrucksvollem Leuchtendesign führen.

Im Endeffekt entscheidet also das Leuchtendesign, ob nun LG Display oder Oledworks die Quelle für Leuchtmittel sind. Allerdings sei angemerkt, dass der Markt noch immer sehr klein ist. Wer auf der Light + Building nicht gezielt nach OLED sucht, der findet dort eigentlich nur LED-basiertes Licht. Selbst teuer wirkende Designerleuchten setzen weiter auf LEDs und patzen erstaunlich oft bei der Bereitstellung von gleichmäßigem Licht über die Fläche, wenngleich besonders große Flächen mit LEDs weiter besser versorgt werden können.

Problematisch sind auch weiter die Preise. Während LED-basierte Leuchtmittel für ein paar Euros erstanden werden können, müssen für OLED-Leuchten hohe Preise gezahlt werden. Die günstigste OLED-Tischleuchte basierend auf Oledworks kostet laut dem Unternehmen beispielsweise bereits 200 US-Dollar. LG-basierte Leuchten sind uns hierzulande nicht bekannt. 2014 probierte es LG mit einer 450 Euro teuren smarten Tischleuchte, will das Geschäft mit Endkunden, wie auch Oledworks, aber lieber anderen überlassen.

Derzeit lässt sich nicht sagen, ob und wann OLED-Lichttechnik einen bedeutenden Anteil am Lichtmarkt einnehmen wird. Die Fortschritte sind erkennbar, doch die Leuchtendesigner zögern sehr offensichtlich noch damit, die neue Technik anzuwenden. Doch die, die sich trauen, schaffen damit Geräte, die durchaus beeindruckend sind.

In jedem Falle sind OLED-Leuchten kein Experimentierfeld mehr, sondern können gekauft werden. 2014, als unser großer LED-Artikel 'Was uns erleuchten wird' erschien, sah die Situation noch anders aus. In den vergangenen vier Jahren hat sich also einiges getan.

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 OLED-Beleuchtung: Wabbelig, ziemlich hell und doch weiter eine Nische
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Torbey 24. Mai 2018

Siehe: Phoebuskartell "Eine der zentralen Übereinkünfte des Kartells war eine...

Anonymer Nutzer 21. Mär 2018

ab dem ersten neuem ... eine schon vorhandene universal-aufhängung weiter nutzen zu...

Anonymer Nutzer 21. Mär 2018

LEDs blenden stark - viele Leute empfinden das als sehr unangenehm. Ein Diffusor ist bei...

sq 21. Mär 2018

Kein einziges Wort zum Thema Color Rendering Index, sehr schade.

Hotohori 21. Mär 2018

Das Problem ist halt nur, dass das die Preise nicht unbedingt besser macht, denn dann...


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