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Ola Källenius: Daimler will G-Klasse als Elektrogeländewagen anbieten

Daimler-Chef Ola Källenius will die Elektrifizierung der Fahrzeugflotte weiter vorantreiben und hat eine Elektroversion des Geländewagenklassikers G-Klasse in Aussicht gestellt.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Daimlers G-Klasse
Daimlers G-Klasse (Bild: Daimler)

Daimler plant laut Ankündigung des Vorstandsvorsitzenden Ola Källenius auf dem Automobilwoche Kongress eine Elektrovariante der G-Klasse. Das berichtet Daimlers Head of Digital Transformation Sascha Pallenberg auf Twitter.

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Wann das E-Fahrzeug kommt, ist ungewiss. Nachdem das Modell fast 40 Jahre lang weitgehend unverändert gebaut wurde, wird die G-Klasse seit einem Jahr in einer komplett überholten Version verkauft.

Mit einer Elektroversion der G-Klasse könnte Daimler den CO2-Ausstoß der Fahrzeugflotte weiter senken. Bei der Präsentation der aktuellen G-Klasse durch den damaligen Daimler-Chef Dieter Zetsche und den Schauspieler Arnold Schwarzenegger 2018 forderte Schwarzenegger bereits eine E-Version des Fahrzeugs. 2017 hatte er sich mit dem österreichischen Hersteller Kreisel getroffen, der eine umgerüstete Prototypversion der G-Klasse mit Elektroantrieb vorführte.

Am 14. November 2019 will Daimler Details zu dem Fahrzeug nennen.

Auch Konkurrent General Motors (GM) setzt auf dem Weg in die Elektromobilität auf SUVs und Geländewagen. Das berichtete die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf mehrere Quellen. Die Fahrzeuge sollen ab Ende 2021 im US-Werk in Detroit-Hamtramck gebaut werden. Möglicherweise wird auch die Marke Hummer neu aufgelegt.

Das Startup Bollinger arbeitet weiter an seinem vollelektrischen Geländewagen B1. Der Bollinger Motors B1 verfügt über ein Vollaluminiumchassis und soll mit Allradantrieb ausgestattet werden. Optisch orientiert sich das Fahrzeug mit seinen abgekanteten Blechen am Land Rover Defender. Der Bollinger B1 soll eine Systemleistung von 360 PS und ein Drehmoment von 640 Newtonmeter erreichen. Das Auto soll trotz seines anachronistischen Äußeren innerhalb von 4,5 Sekunden auf 100 km/h kommen.

Interessant ist seine Geländegängigkeit: Das Fahrzeug erreicht eine Bodenfreiheit von 39 cm, dazu kommen einstellbare Federwege von 25 bis 50 cm, um die Bodenfreiheit zu variieren. Das Fahrzeug soll 2,7 Tonnen Anhänge- und 2,7 Tonnen Nutzlast bieten.

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berritorre 11. Nov 2019

Ich glaube, das ist auch eine Kultursache. Deutschland ist einfach kein Pickup-Land...

ChMu 11. Nov 2019

Nein, genau das ist die G Klasse nicht. War sie auch nie.

E-Mover 11. Nov 2019

Offensichtlich. Erstaunliche Erkenntnis. Und mit Reichweiten für 400+km bei einem...

mj 11. Nov 2019

wieso nicht ? oder meinst du das er bergab in einen hohen gang schaltet oder in den...

kellemann 11. Nov 2019

Finde gerade die G Klasse schon in dem Sinne relevant/interessant, weil das auch ein Auto...


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