Ohne Zusatzkosten: Apple Music führt Raumklang und verlustfreies Audio ein

Apple Music will 75 Millionen Songs Musik im Lossless-Formaten streamen. Ausgewählte Alben können mit passender Hardware in Raumklang abgespielt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple Music mit neuen Funktionen
Apple Music mit neuen Funktionen (Bild: Apple/Mockdrop.io)

Ab Juni 2021 können Abonnenten von Apple Music mehrere Musikqualitätsoptionen ohne Aufpreis wählen. Die sogenannte verlustfreie Codierung soll erst einmal für 20 Millionen und bis Ende 2021 für mehr als 75 Millionen Titel in der Bibliothek angeboten werden. Damit folgt Apple der Konkurrenz unter anderem von Amazon, Deezer und Tidal, die eine solche Option schon seit Jahren bieten.

Stellenmarkt
  1. Mitarbeiter für Konzeption und Qualitätssicherung (m/w/d) Bereich Produktentwicklung, Abteilung Warenwirtschaft
    ADG Apotheken-Dienstleistungsgesellschaft mbH, Mannheim, Fürth
  2. Systementwickler/in (m/w/d) - Fahrzeug- und Systemfunktionen
    Volkswagen AG, Wolfsburg
Detailsuche

Außerdem wird die Unterstützung für Raumklang mit Dolby Atmos eingeführt. Das gilt allerdings nur für ausgewählte Alben. Apple schreibt in seinen FAQs, dass der 3D-Audio auf Airpods, Airpods Pro, Airpods Max und Beats-Kopfhörern mit einem H1- oder W1-Chip anzuhören sein werde. Zu den unterstützten Beats-Kopfhörern gehören BeatsX, Beats Solo3 Wireless, Beats Studio3, Powerbeats3 Wireless, Beats Flex, Powerbeats Pro und Beats Solo Pro.

Wie viele Songs zum Start mit dieser Funktion gehört werden können, ist unklar. Apple schreibt lediglich von mehreren tausend Songs. Dazu sollen unter anderem Alben von Ariana Grande, Maroon 5 und Kacey Musgraves gehören.

Die Hardware-Anforderungen sind insoweit gesunken, als dass Spatial Audio bisher nur bei einigen Filmen und Serien angeboten wurde und entweder die Airpods Pro oder die Airpods Max erforderte. Dabei ist auch eine Kopfortung enthalten. Nun sollen Dolby-Atmos-Musikstücke auf allen Airpods oder Beats-Kopfhörer mit einem W1/H1-Chip abgespielt werden können. Denkbar ist, dass die Kopfortung bei der Musikwiedergabe nicht vorhanden ist, sondern nur der Raumklang.

Neu Apple AirPods Max - Sky Blau

Einführung mit iOS 14.6 denkbar

Nutzer können die Songs in verlustfreien Audioformaten anhören, wenn sie in den Einstellungen unter dem Punkt Musik die Audioqualität entsprechend auswählen. Die Funktion ist im aktuellen iOS 14.5 und den anderen Betriebssystemen noch nicht vorhanden. Es ist davon auszugehen, dass das ab iOS 14.6 der Fall sein wird, das sich gerade im Beta-Test befindet. Kunden können zwischen den Formaten Lossless oder Hi-Resolution Lossless auswählen, wobei zu bedenken ist, dass dies mehr Bandbreite beim Streaming erfordert. Lossless soll bis 48 kHz reichen, Hi-Res Lossless mit 24 Bit von 48 bis 192 kHz. Für letztere Option sind externe Geräte wie USB-Digital/Analog-Wandler (DAC) erforderlich.

Das Abo von Apple Music kostet 9,99 Euro monatlich, für Studierende 4,99 Euro im Monat. Ergänzend dazu gibt es für 14,99 Euro monatlich einen Familientarif, bei dem bis zu sechs Personen parallel Musik hören können.

Nachtrag vom 18. Mai 2021

Weder auf den Homepod-Modellen noch auf allen Airpod-Geräten einschließlich des Airpods Max kann Apple Music mit besserer Klangqualität benutzt werden. Im Vergleich dazu unterstützt Amazon bei Amazon Music vor allem die eigenen Echo-Lautsprecher deutlich besser.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Der Nachfolger von Windows 10
Windows 11 ist da

Nun ist es offiziell: Microsoft kündigt das neue Windows 11 an. Vieles war bereits vorher bekannt, einiges Neues gibt es aber trotzdem.

Der Nachfolger von Windows 10: Windows 11 ist da
Artikel
  1. EE: Britische Netzbetreiber führen wieder Roaming ein
    EE
    Britische Netzbetreiber führen wieder Roaming ein

    Für britische Mobilfunk-Nutzer ist die Zeit des freien Telefonierens in der EU bald vorbei. EE und zuvor O2 und Three haben Einschränkungen angekündigt.

  2. Krypto-Betrug in Milliardenhöhe: Gründer von Africrypt stehlen 69.000 Bitcoin
    Krypto-Betrug in Milliardenhöhe
    Gründer von Africrypt stehlen 69.000 Bitcoin

    Die Gründer der Kryptoplattform Africrypt haben sich offenbar mit 69.000 gestohlenen Bitcoin abgesetzt. Der Betrug deutete sich schon vor Monaten an.

  3. Interview: Avatar und die global beleuchteten Mikrodetails von Pandora
    Interview
    Avatar und die global beleuchteten Mikrodetails von Pandora

    Waldplanet statt The Division: Golem.de hat mit dem Technik-Team von Avatar - Frontiers of Pandora über die Snowdrop-Engine gesprochen.
    Ein Interview von Peter Steinlechner

Trollversteher 25. Mai 2021 / Themenstart

Puh. Dass man bei Unkenntnis der Sachlage immer gleich nach extremen, völlig...

Trollversteher 25. Mai 2021 / Themenstart

Nach seiner Logik kann das auch nicht sein, denn auch beim Aufzeichnen auf analoge...

jo-1 18. Mai 2021 / Themenstart

ich bin überhaupt kein Fan von Streaming Diensten - warum soll ich für die Musik, die ich...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Mega-Wiedereröffnung bei MediaMarkt - bis zu 30 Prozent Rabatt • Samsung SSD 980 Pro PCIe 4.0 1TB 166,59€ • Gigabyte M27Q 27" WQHD 170Hz 338,39€ • AMD Ryzen 5 5600X 251,59€ • Dualsense Midnight Black + R&C Rift Apart 99,99€ • Logitech Lenkrad-Sets zu Bestpreisen [Werbung]
    •  /