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Ohne Winrar: Windows 11 unterstützt endlich RAR- und 7z-Archive

Microsoft macht den in Windows 11 integrierten Archivierer besser. Kunden müssen nun nicht mehr unbedingt Winrar oder 7-zip installieren.

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Archivierungstools sind ein wichtiger Teil der täglichen Arbeit. (Bild: Pixabay.com/Pixabay-Inhaltslizenz)

Neben den vielen großen Ankündigungen auf der Build 2023 sind es die kleinen Neuerungen, die Endnutzern von Windows 11 am ehesten helfen könnten. Microsoft bringt nämlich neue Dateiformate für den im OS integrierten Zip-Archivierer. Erstmals versteht Windows 11 etwa RAR-Archive. Diese werden vom noch immer verbreiteten Komprimierungstool Winrar erstellt und geöffnet. Künftig wird das externe Programm nicht mehr notwendig sein.

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Neben RAR werden zudem ein paar weitere Komprimierungsformate unterstützt. Windows-Chef Panos Panay spricht im Blog-Post etwa von 7z und gz. Ersteres Format wird vom kostenlosen Entpackungstool 7-Zip verwendet, das zweite ist Teil von Gzip, das bei Linux-Distributionen weit verbreitet ist.

Dateiformate für integriertes Archivtool

Das in Windows 11 integrierte Entpackungstool kann über das Kontextmenü mittels Rechtsklick genutzt werden und entpackt Archive oder komprimiert ausgewählte Dateien zu einem Archiv zusammen. Bisher war es nicht möglich, die genannten weit verbreiteten Formate zu lesen oder zu schreiben. Mit einem künftigen Update, vermutlich das in Kürze erscheinende Moment-3-Paket, ist das kein Problem mehr.

Übrigens bringt Microsoft ein weiteres kleines und praktisches Feature: User können künftig Tabs im Windows Terminal herausziehen und als separates Terminalfenster verwenden. Eine ähnliche Funktion gibt es etwa auch bei Browsertabs in Google Chrome, Microsoft Edge, Safari oder Mozilla Firefox. Microsoft bringt auch ungruppierte Apps in der Taskbar zurück. Nutzer können zudem Datum und Zeit in Windows 11 ausblenden lassen und Apps mit Rechtsklick in der Taskbar schließen – ohne Task-Manager.