Abo
  • IT-Karriere:

Ohne Smartphone: Google arbeitet angeblich an AR-Headset

Google soll an einem Stand-alone-Headset arbeiten, das seinem Träger Augmented-Reality-Elemente anzeigt. Anders als bei den neuen Daydream-Betrachtern soll kein Smartphone für die Nutzung nötig sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Anders als bei Googles Daydream-Betrachter soll das neue Headset kein Smartphone mehr als Monitor benötigen.
Anders als bei Googles Daydream-Betrachter soll das neue Headset kein Smartphone mehr als Monitor benötigen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Medienberichten zufolge soll Google an einem neuen Headset arbeiten, das Nutzern Augmented Reality anzeigt - also virtuelle Elemente in realer Umgebung, ähnlich Microsofts Hololens. Dies will Engadget von mit der Sache vertrauten Google-Mitarbeitern erfahren haben.

Kein Smartphone als Display nötig

Stellenmarkt
  1. interhyp Gruppe, München
  2. THE BRETTINGHAMS GmbH, Berlin

Das neue Headset soll, anders als die Cardboard- und Daydream-Betrachter, ohne ein Smartphone als Display auskommen. Stattdessen arbeitet es wohl mit eigenen Displays und soll die Augmented-Reality-Elemente mit Hilfe von Eye-Tracking-Sensoren und weiteren Sensoren platzieren.

Dadurch lassen sich computergenerierte Elemente in eine echte Umgebung setzen, wie es Microsoft mit der Hololens zeigt. Auch Googles eigenes Project-Tango-System bietet Augmented Reality, wenngleich nicht auf einem Headset, sondern einem Smartphone oder Tablet.

Wie das fertige Headset aussehen soll - so sich die Gerüchte bestätigen -, ist aktuell noch völlig unklar. Engadget deutet Zusammenhänge zwischen einem aktuell bei der US-amerikanischen Zulassungsbehörde FCC zertifizierten "Wireless Virtual Reality"-Gerät an, bei dessen Antrag die Adresse von Mike Jazayeri angegeben wurde. Jazayeri ist Product Manager bei Google, unter anderem war er für Cardboard verantwortlich.

Cardboard und Daydream setzen auf die Hilfe eines Smartphones

Google hatte im Sommer 2014 mit Cardboard einen Einstieg in die virtuelle Realität gewagt. Cardboard ist ein Papphalter, der im Zusammenspiel mit bestimmten Apps mit Hilfe herkömmlicher Android-Smartphones ein VR-Erlebnis bieten kann.

Auf der Google IO 2016 wurde Daydream als eine Weiterentwicklung der Cardboard-Idee vorgestellt, auch hier wird wieder ein Smartphone als Display verwendet. Daydream ist allerdings umfangreicher, zudem stellt Google diesmal auch einen eigenen Betrachter her.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-72%) 16,99€
  2. 2,99€
  3. 4,99€
  4. 3,99€

Folgen Sie uns
       


Phase One IQ4 ausprobiert

Die Phase One IQ4 ist das Mittelformatsystem mit der höchsten Auflösung, das zur Zeit erhältlich ist. Wir haben die Profikamera getestet.

Phase One IQ4 ausprobiert Video aufrufen
Black Mirror Staffel 5: Der Gesellschaft den Spiegel vorhalten
Black Mirror Staffel 5
Der Gesellschaft den Spiegel vorhalten

Black Mirror zeigt in der neuen Staffel noch alltagsnäher als bisher, wie heutige Technologien das Leben in der Zukunft katastrophal auf den Kopf stellen könnten. Dabei greift die Serie auch aktuelle Diskussionen auf und zeigt mitunter, was bereits im heutigen Alltag schiefläuft - ein Meisterwerk! Achtung, Spoiler!
Eine Rezension von Tobias Költzsch

  1. Streaming Netflix testet an Instagram erinnernden News-Feed
  2. Start von Disney+ Netflix wird nicht dauerhaft alle Disney-Inhalte verlieren
  3. Videostreaming Netflix will Zuschauerzahlen nicht länger geheim halten

Vernetztes Fahren: Wer hat uns verraten? Autodaten
Vernetztes Fahren
Wer hat uns verraten? Autodaten

An den Daten vernetzter Autos sind viele Branchen und Firmen interessiert. Die Vorschläge zu Speicherung und Zugriff auf die Daten sind jedoch noch nebulös. Und könnten den Fahrzeughaltern große Probleme bereiten.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Neues Geschäftsfeld Huawei soll an autonomen Autos arbeiten
  2. Taxifahrzeug Volvo baut für Uber Basis eines autonomen Autos
  3. Autonomes Fahren Halter sollen bei Hackerangriffen auf Autos haften

2FA mit TOTP-Standard: GMX sichert Mail und Cloud mit zweitem Faktor
2FA mit TOTP-Standard
GMX sichert Mail und Cloud mit zweitem Faktor

Auch GMX-Kunden können nun ihre E-Mails und Daten in der Cloud mit einem zweiten Faktor schützen. Bei Web.de soll eine Zwei-Faktor-Authentifizierung bald folgen. Der eingesetzte TOTP-Standard hat aber auch Nachteile.
Von Moritz Tremmel


      •  /