Ohne Seltenerdmetalle: Yasa will Axialflussmotoren resilient machen
Inhalt
Der britische Motorenspezialist Yasa will mit neuen Axialflussmotoren die Nutzung von Seltenerdmetallen reduzieren. Das Projekt Resilienz ziele darauf ab, die Abhängigkeit der Automobilindustrie von volatilen Lieferketten mit geografischen Schwerpunkten für Magnete aus seltenen Erden zu verringern, teilte die Tochterfirma des Autoherstellers Mercedes-Benz am 11. August 2026 mit(öffnet im neuen Fenster).
Das Projekt wird demnach mit Mitteln der britischen Regierung aus dem Förderprogramm Drive35 unterstützt(öffnet im neuen Fenster). Zehn ausgewählte Projekte erhalten zusammen neun Millionen Pfund, umgerechnet 10,5 Millionen Euro. Ziel des Yasa-Projektes sei ein Demonstrationsmotor ohne die schweren Seltenerdmetalle Dysprosium und Terbium. Im Handelskrieg mit den USA führte China im Oktober 2025 Exportbeschränkungen für die Stoffe ein, die unter anderem für Permanentmagnete benötigt werden.
Hohe Leistung bei geringem Gewicht
Die Axialflussmotoren (AFM) oder Scheibenläufer von Yasa laufen seit Juni 2026 im Mercedes-Werk Berlin-Marienfelde vom Band. Die beiden Motoren im Hinterradantrieb des neuen Mercedes-AMG GT Coupé wiegen jeweils nur 25 kg, liefern aber jeweils eine Leistung von rund 300 kW, was 12 kW pro kg entspricht. Dabei sind die Motoren nur 9 cm breit.
- Anzeige Hier geht es zu Elektromobilität: Grundlagen und Praxis bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.


