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Scheibenläufertechnik ist vielseitig einsetzbar

Das Besondere am Axialflussmotor besteht darin, dass der Stator nicht den Rotor umhüllt oder umgekehrt, sondern beide Bauteile wie parallele Scheiben nebeneinander angeordnet sind. Die beiden Rotorscheiben mit den Permanentmagneten sind mit der Achse verbunden. Die magnetisierten Rotorscheiben verfügen über eine Zugkraft von bis zu 9 Kilonewton.

Vollständiger Verzicht geplant

Yasa verfolgt in dem Projekt zwei unterschiedliche Ansätze. Zum einen soll versucht werden, Permanentmagnete ohne schwere Seltenerdmetalle zu entwickeln. Zum anderen soll vollständig auf Seltenerdmetalle verzichtet werden. Die Scheibenläufertechnik ist auf alle Konzepte von Elektromotoren anwendbar, auch auf Induktions- und Reluktanzmotoren, die Eisenkerne statt Permanentmagneten nutzen.

Beide Konzepte sollen die bisherige Stator-Technik von Yasa nutzen. "Dies schafft die Grundlage für eine modulare Elektromotor-Architektur, bei der je nach den spezifischen Anforderungen des jeweiligen Fahrzeugprogramms unterschiedliche Rotortechnologien gewählt werden können", schreibt das Unternehmen. Vermutlich verfügen die neuen Motoren über eine geringere Leistung als die bisherigen Modelle für Supersportwagen.


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