Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Ohne Kupferwicklungen: Bentley plant Achse mit integriertem E-Antrieb

Die Elektroautos von Bentley sollen mit Motoren ohne Seltenerdmagnete und ohne Kupferwicklungen auskommen.
/ Andreas Donath
9 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)
Bentley will elektrisch fahren. (Bild: Bentley)
Bentley will elektrisch fahren. Bild: Bentley

Bentley entwickelt in einem dreijährigen Forschungsprojekt einen eigenen Antriebsstrang für Elektrofahrzeuge(öffnet im neuen Fenster). Dabei soll auf Kupferwicklungen und Seltenerdmagnete verzichtet werden.

Es handelt sich um ein von der britischen Regierung gefördertes Projekt namens Octopus. Die Abkürzung steht für Optimised Components, Test and Simulation, Toolkits for Powertrains which integrate Ultra high-speed motor Solutions (deutsch: Optimierte Komponenten, Test und Simulation, Werkzeugsätze für Antriebsstränge, die Lösungen für Ultrahochgeschwindigkeitsmotoren integrieren).

Beteiligt sind neun Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Großbritannien. Im Octopus-Projekt sollen das Motorendesign, die Leistungselektronik und das Getriebe entwickelt werden. Zur möglichen Leistung teilte Bentley nichts mit.

Bentley will 2026 sein erstes Elektroauto auf den Markt bringen, dann soll auch der E-Antrieb in Serie gehen. Vor etwa einem Jahr zeigte Bentley zum 100. Jubiläum das vollelektrische Konzeptfahrzeug Bentley EXP 100 GT, das über vier Motoren verfügt – zwei an der Vorder- und zwei an der Rückachse.


Relevante Themen