Abo
  • Services:

Ohne Internetzugang: Wikipedia-Inhalte per SMS auf das Handy

Wer sich keinen Internetzugang leisten kann, kann Wikipedia-Artikel bald per SMS erhalten. Ermöglicht wird das durch eine Zusammenarbeit der Wikimedia Foundation und einer Organisation aus Johannesburg.

Artikel veröffentlicht am ,
Kul Wadhwa
Kul Wadhwa (Bild: Lane Hartwell)

Wikipedia versendet seine Artikel per SMS an Menschen, die die freie Enzyklopädie ohne Internetzugang nutzen müssen. Das kündigte Kul Takanao Wadhwa, Head of Mobile bei der Wikimedia Foundation, im Blog der Organisation an. "Wir freuen uns sehr, Wikipedia per SMS ausliefern zu können. Auf den Start, den wir in den nächsten Monaten erwarten, sind wir schon sehr gespannt. Mit dem Programm können Nutzer eine Textabfrage an die Wikipedia senden, und sie erhalten innerhalb von Sekunden den Artikel auf ihr Mobiltelefon. Um diese innovative Technologie zu liefern, haben wir eine Partnerschaft mit der Praekelt Foundation, einer gemeinnützigen Organisation aus Johannesburg, Südafrika, geschlossen. Dies ist ein weiteres Beispiel für die enorme Kraft des Geistes der Zusammenarbeit, die immer die Triebkraft für Wikipedia war und bleiben wird."

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  2. SCHOTT AG, Mainz

Im Oktober 2011 hatte Wikimedia bereits die Initiative Wikipedia Zero für Entwicklungsländer gestartet. In Zusammenarbeit mit Mobilfunkbetreibern erhalten Nutzer durch Wikipedia Zero einen kostenlosen mobilen Zugang auf die Enzyklopädie.

Im Jahr 2012 unterzeichnete die Wikimedia Foundation drei Zero-Partnerschaften mit Mobilfunkbetreibern, wodurch 230 Millionen mobile Nutzer in 31 Ländern erreicht werden. In Januar 2013 wurde eine vierte Partnerschaft für die kostenlose Versorgung von rund 100 Millionen weiteren Nutzern in fünf weiteren Ländern geschlossen.

Im Dezember 2012 hatten Elftklässler der Sinenjongo High School im südafrikanischen Cape Town einen Brief an vier Mobilfunkbetreiber geschrieben und gebeten, Wikipedia Zero auf das Land auszudehnen. Sie hatten gehört, dass das Angebot in Ländern wie Kenia und Uganda existiere. "Wir denken, dies ist eine wunderbare Idee und würden Sie gerne auch dazu ermutigen, das gleiche Angebot hier in Südafrika zu machen", schreiben die Schüler.

Wadhwa: "Ihr Brief ist eine Erinnerung daran, dass der menschliche Geist Zugang zu freien Informationen ersehnt." Er glaube fest daran, dass der Zugang zu freiem Wissen ein universelles Menschenrecht sein sollte.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. + Prämie (u. a. Far Cry 5, Elex, Assassins Creed Origins) für 62€
  2. (-73%) 7,99€
  3. 99,99€
  4. 26,99€

Endwickler 26. Feb 2013

Ein kleiner Hinweis für dich: Wer auf der Wikipedia-Webseite Werbebanner sieht, dessen...

tompazi 26. Feb 2013

Kann ich bestätigen, war im Sommer in Sambia und Simbabwe. Auch die Leue am Land haben...

Endwickler 26. Feb 2013

Auf P E R S I S C H ! Also vermutlich (laut google): &#1705...

Endwickler 26. Feb 2013

Falls sich jemand informieren will und nicht nur SMS hat: http://www.mediawiki.org/wiki...

Endwickler 26. Feb 2013

"The text-only version is essentially a view of the Wikipedia mobile site with images...


Folgen Sie uns
       


Neue OLED-Leuchtmittel angesehen (Light and Building 2018)

Die OLED-Technik macht im Leuchtenbereich Fortschritte.

Neue OLED-Leuchtmittel angesehen (Light and Building 2018) Video aufrufen
Thermalright ARO-M14 ausprobiert: Der den Ryzen kühlt
Thermalright ARO-M14 ausprobiert
Der den Ryzen kühlt

Mit dem ARO-M14 bringt Thermalright eine Ryzen-Version des populären HR-02 Macho Rev B. Der in zwei Farben erhältliche CPU-Kühler leistet viel und ist leise, zudem hat Thermalright die Montage etwas verbessert.
Ein Hands on von Marc Sauter


    Blue Byte: Auf dem Weg in schöner generierte Welten
    Blue Byte
    Auf dem Weg in schöner generierte Welten

    Quo Vadis Gemeinsam mit der Universität Köln arbeitet Ubisoft Blue Byte an neuen Technologien für prozedural generierte Welten. Producer Marc Braun hat einige der neuen Ansätze vorgestellt.

    1. Influencer Fortnite schlägt Minecraft
    2. Politik in Games Zwischen Völkerfreundschaft und Präsidentenprügel
    3. Förderung Spielebranche will 50 Millionen Euro vom Steuerzahler

    Patscherkofel: Gondelbahn mit Sicherheitslücken
    Patscherkofel
    Gondelbahn mit Sicherheitslücken

    Die Steuerungsanlage der neuen Gondelbahn am Innsbrucker Patscherkofel ist ohne Sicherheitsmaßnahmen im Netz zu finden gewesen. Ein Angreifer hätte die Bahn aus der Ferne übernehmen können - trotzdem beschwichtigt der Hersteller.
    Von Hauke Gierow

    1. Hamburg Sensoren melden freie Parkplätze
    2. Edge Computing Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
    3. Software AG Cumulocity IoT bringt das Internet der Dinge für Einsteiger

      •  /