Verteiltes System Oniro

Aus technischer Sicht existiert von Oniro noch nicht allzu viel von dem, was tatsächlich am Ende bei Kunden im Wohnzimmer landen soll. Ricci und seine Mitstreiter haben aber zumindest schon die Grundlage gelegt, Pläne und Strategie für die Software erarbeitet und vielfältigen Code und Dokumentation erstellt.

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Grundlegende Idee ist, dass Oniro eher ein plattformübergreifendes System aus Userspace-Diensten ist. Von dem Projekt und Ricci selbst wird das als verteiltes OS beschrieben. So soll das System etwa auf verschiedenen Kernels laufen können, von Zephyr und FreeRTOS bis hin zum klassischen Linux. Damit sollen dann Geräte vom kleinen Sensor über ein Wearable oder einen Aktuator bis hin zum Smart-TV und (langfristig) auch Mobiltelefone mit Oniro funktionieren.

Verteiltes Betriebssystem

Auch die Rechenleistung soll dabei verteilt werden. Statt der derzeit für viele IoT-Systeme üblichen zusätzlichen Gateways soll im Oniro-System einfach ein Gerät mit ausreichend Leistung diese Arbeit übernehmen, also etwa das Smart-TV. An dem konkreten Middlelayer für diese Kommunikation der Geräte untereinander werde derzeit mit den beteiligten Partnern gearbeitet, sagt Ricci.

Möglich wäre hier etwa die Nutzung der Web Ontology Language (Owl), damit die Geräte ihre Fähigkeiten untereinander kommunizieren können, wie Ricci im Gespräch mit Golem.de sagt. Hinzu kommen die eigentlichen Funktionen der Geräte, die ganz im Sinne des aktuellen IT-Trends auch um Machine-Learning-Anwendungen erweitert werden können, um etwa bestimmte Muster zu erkennen.

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Auf der vergangenen Eclipse Con wurde Oniro entsprechend als "KI-freundliches Betriebssystem beschrieben". Hier steht die schnelle und einfache Integration von KI-Komponenten im Mittelpunkt, die sich direkt einsetzen lassen sollen. Details dazu erarbeitet derzeit eine Arbeitsgruppe. Ricci sagt, die Oniro-Arbeitsgruppen seien letztlich auch die Foren, in denen die Details umgesetzt würden. Auch zur Verwendung und Verarbeitung von Daten gebe es bereits mögliche Frameworks, wie etwa Zenoh, das ebenfalls bei der Eclipse Foundation entsteht.

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Langzeitpflege in Oniro selbst

Derzeit geplant sind auch regelmäßige Versionsveröffentlichungen mit Langzeitsupport - bisher über einen Zeitraum von drei Jahren. Wie Ricci durchaus überraschend zugibt, haben die meisten Hardware-Hersteller derzeit weiter eher ein Interesse daran, dass Geräte irgendwann neu gekauft werden, statt sie über einen längeren Zeitraum zu pflegen oder gar Versionsupgrades durchzuführen.

Der konkrete Zeitraum für die Pflege hängt wiederum von den Partnern und deren Interessen ab. Upgrades und etwa eine weitergehende Pflege könnten also möglich sein - im Zweifel dann letztlich auch durch Communitys ähnlich wie LineageOS für Android.

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 Oniro-Open-Source für die IndustrieOniro-Open-Source von Grund auf richtig 
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Vollstrecker 26. Nov 2021 / Themenstart

Wir sprechen hier von Hausautomatisierung (IoT) und teilweise auch von Filehosting und...

OutOfCoffee 23. Nov 2021 / Themenstart

Deutschland? Hintertür? Ja, die ist auf der Rückseite des Hauses. Seltsame Frage.

Fenix.de 23. Nov 2021 / Themenstart

Wenn wir von Dritte Welt Ländern sprechen wie Somalia oder Myanmar, die keinerlei...

Cryptokrat 22. Nov 2021 / Themenstart

Sehr viele Firmen meiden Linux/Android, weil sie Angst haben, sich an einen Anbieter zu...

flauschigerPanda 22. Nov 2021 / Themenstart

Naja.. macht schon Sinn, wenn man es unbedingt will. Aber dass tuya OTAs abgesichert hat...

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