Ohio: Foxconn kauft Fabrik von E-Pick-up-Hersteller Lordstown

Die US-Fabrik des Elektroauto-Startups Lordstown geht für 230 Millionen US-Dollar an Apples Auftragsfertiger Foxconn, der ebenfalls Autos bauen will.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Lordstown Endurance
Lordstown Endurance (Bild: Lordstown)

Foxconn steigt nach einem Bericht von CNBC beim E-Pick-up-Hersteller Lordstown ein. Damit erhält Foxconn Zugriff auf die ehemalige GM-Fabrik im US-Bundesstaat Ohio, in der Lordstown seinen Elektro-Pick-up Endurance bauen will. Foxconn bestätigte die Investition.

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Foxconn hat sich bereiterklärt, bis zum 18. November 2021 eine Anzahlung in Höhe von 100 Millionen US-Dollar sowie weitere Anzahlungen in Höhe von jeweils 50 Millionen US-Dollar am 1. Februar 2022 und spätestens am 15. April 2022 zu leisten. Der Restbetrag des Kaufpreises wird bei Abschluss der Transaktion gezahlt.

Der Pick-up Lordstown Endurance soll nun von Foxconn produziert werden, heißt es in dem Bericht. Ob sich hier die Geschichte wiederholt? Immerhin hatte Foxconn mit dem chinesischen Elektroautohersteller Byton in Nanjing Ähnliches geplant. Foxconn steckte 200 Millionen US-Dollar in Byton, was für den Produktionsstart nicht reichte, zog sich dann zurück und Byton war am Ende.

Erst im Oktober 2021 hatte Foxconn drei Autos mit elektrischem Antrieb vorgestellt: Das Model T ist ein Bus für städtische Verkehrsbetriebe, das Model C ein Einstiegsauto und das Model E ein Konkurrent für das Tesla Model S.

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Ob Foxconn darauf spekuliert, die eigenen E-Autos in den USA zu fertigen, ist nicht bekannt. Mit dem US-Elektroauto-Hersteller Fisker will Foxconn ab Ende 2023 ebenfalls Autos bauen.

Mit Investitionen in den USA hatte Foxconn bislang kein gutes Gespür bewiesen. Das Unternehmen wollte eine Fabrik für LC-Displays in Wisconsin bauen, bekam eine milliardenschwere Unterstützung durch den US-Bundesstaat zugesagt und versprach bis zu 13.000 Arbeitsplätze. Später wurde die Zahl dann auf gerade einmal 281 Arbeitsplätze reduziert. Im September 2021 erhielt Foxconn die Genehmigung, den Verwendungszweck für das Fabrikgebäude von Fertigung auf Lagerung umzustellen.

Auch wenn der Subventionsantrag durch den Bundesstaat abgelehnt wurde, entstanden nicht unerhebliche Kosten für den Steuerzahler: Die US-Regierung und die lokale Verwaltung gaben mindestens 400 Millionen US-Dollar aus.

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