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Offizielle Roadmap: Haswell-Xeons ab 13 Watt und 8-Kern-Silvermont

Auf seiner jährlichen Datacenter-Veranstaltung hat Intel eine Roadmap für Server-CPUs bis zum Jahr 2014 vorgelegt. Dabei gab es auch einige Details zum Atom-Nachfolger Silvermont zu erfahren.

Artikel veröffentlicht am ,
Blockdiagramm von Avoton
Blockdiagramm von Avoton (Bild: Intel)

Noch in der zweiten Hälfte des Jahres 2013 will Intel neue Xeons der Serie E3 mit Haswell-Architektur vorstellen. Dies gab Intel auf seiner jährlichen Datacenter-Veranstaltung in San Francisco bekannt. Einige der Haswell-Xeons sollen mit einer TDP von nur 13 Watt auskommen. Weitere technische Daten und Modellnummern nannte Intel noch nicht.

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Im gleichen Zeitraum sollen auch die ersten Server-SoCs mit dem Codenamen Avoton erscheinen. Sie basieren auf der Silvermont-Architektur, die Intel auch für Smartphones und Tablets einsetzen will. Dass sich zwei der neuen x86-Kerne einen L2-Cache von 1 MByte teilen, hatte der Chiphersteller bereits angekündigt, nun gab es Neues zur Schnittstellenausstattung.

  • Intels Server-Roadmap (Folien: Intel)
  • Funktionen und Leistung des Silvermont-SoCs Avoton
  • Auch die Infrastruktur der Racks soll sich ändern.
Intels Server-Roadmap (Folien: Intel)

Die ist bei Avoton mit einer Beschleunigungseinheit für Verschlüsselung erweitert, USB 3.0 gibt es dagegen nicht. Dafür aber, servergerecht, vier Ports für Gigabit-Ethernet, aber wiederum nur zwei Anschlüsse für 6-GBit-Sata, sowie vier weitere mit 3 GBit/s. Für ein kleines SoC üppig ist dagegen die Bestückung mit 16 PCI-Express-Lanes, diese arbeiten jedoch noch mit Version 2.0 der Schnittstelle.

Die bisherige 64-Bit-Bremse der Atoms muss mit Avoton natürlich auch gelöst werden, und so kann der Prozessor 64 GByte RAM adressieren. Dieser Speicher kann auch nach DDR3L mit 1,35 Volt ausgeführt sein, was das System noch sparsamer machen soll.

Insgesamt verspricht sich Intel mit Avoton, der als Serie C2000 erscheinen soll, gegenüber den bisherigen Server-Atoms der Serie S1200 bis zu siebenmal höhere Rechenleistung. Das ist natürlich vor allem der höheren Zahl der Kerne geschuldet, sparsamer soll die Silvermont-Architektur aber auch werden: Das Verhältnis von Rechenleistung zu Leistungsaufnahme soll um den Faktor vier steigen.

2014 plant Intel dann den Umstieg auf 14-Nanometer-Fertigung, dafür sollen mit dem neuen Design Broadwell sowohl gesockelte CPUs als auch fest verlötete im BGA-Gehäuse erscheinen. Avoton bekommt ebenfalls einen 14-Nanometer-Nachfolger, der den Codenamen Denverton trägt.



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lisgoem8 24. Jul 2013

Oder so ähnlich geschrieben. Gut man sieht es aber auch so. Auf jedenfall finde ich...

foobarth 23. Jul 2013

Jetzt fehlt nur noch ein Anbieter der das Ganze bezahlbar auf miniITX lötet.


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