Offizielle Roadmap: AMD 2014 mit ARM-Servern und Steamroller-APUs

AMD hat eine offizielle Roadmap für die Opteron-Prozessoren im Jahr 2014 vorgelegt. Die großen Modelle für Systeme mit zwei und vier Sockeln bleiben bei 32-Nanometer-Fertigung, aber bei kleineren CPUs gibt es Umwälzungen.

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AMDs recht dünne Roadmap für Opterons
AMDs recht dünne Roadmap für Opterons (Bild: AMD)

Was bei den Desktop-APUs mit den Richland-APUs gelungen ist, will AMD bei den Server-Opterons erst im Jahr 2014 erreichen: ein besseres Verhältnis von Rechenleistung zu Energiebedarf. Das geht aus einer Mitteilung des Chipherstellers hervor. Wie schon bei den Desktop-APUs im Jahr 2012 und 2013 bleiben auch die Opterons noch 2014 bei 32-Nanometer-Fertigung stehen.

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Als Nachfolger für die aktuellen Opterons der Serien 6300 und 4300 mit 4 bis 16 Kernen ist im nächsten Jahr eine CPU mit Codenamen "Warsaw" vorgesehen. Sie soll weiterhin auf Piledriver-Kernen basieren und kompatibel zum Sockel G34 sein, bestehende Systeme lassen sich also nach einem Bios-Update aufrüsten. Warsaw soll es nur mit 12 oder 16 Kernen geben, kleinere Modelle sieht AMD nicht mehr vor.

  • ... und Berlin für Systeme bis vier Sockel.
  • AMDs neue Roadmap stützt sich auf die Kerne... (Bilder: AMD)
  • .... Seattle mit ARM-Architektur...
  • ... Warsaw für kleinere Server...
AMDs neue Roadmap stützt sich auf die Kerne... (Bilder: AMD)

Ein-Sockel-Systeme, die bisher von der Serie 3300 bedient werden, renoviert AMD Anfang 2014 mit dem neuen Die "Berlin". Es besitzt vier Kerne mit der neuen Steamroller-Architektur sowie eine integrierte GPU. Die Grafikeinheit sieht AMD als bei Servern immer wichtiger an, ein Beispiel dafür sind Content-Delivery-Netze, bei denen die Transcodierung von Videos in Echtzeit gefragt ist.

Berlin gibt es aber nur mit vier Kernen, zwischen diesen Opterons und den Warsaw-Dies mit 12 oder 16 Kernen gibt es also beispielsweise im Bereich von Zwei-Sockel-Systemen eine Lücke im Angebot von AMD. Dafür dürfte Berlin recht sparsam oder hoch getaktet werden: Es ist der erste Serverprozessor, den AMD mit 28 Nanometern Strukturbreite herstellen will.

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Bei den kleinsten Opterons, die vor allem für Mikroserver vorgesehen sind, ergibt sich Mitte 2014 eine wichtige Änderung: AMD wechselt von x86- zu ARM-Architektur. Ob die gerade erst vorgestellten Kyoto-Dies (Opteron X) mit integrierter GPU damit vollständig ersetzt werden, ist noch offen. Insbesondere die GPU-Performance der Opteron X dürfte das ARM-Die mit Codenamen "Seattle" nicht so schnell erreichen.

Dafür soll die CPU-Leistung von AMDs neuem ARM-SoC pro Chip doppelt so hoch wie beim Opteron X ausfallen, AMD rechnet hier offenbar alle Kerne zusammen. Bis zu 16 Cores mit rund 2 GHz soll Seattle bieten, die Architektur basiert auf ARM-v8 und ist 64-Bit-fähig. Pro Sockel sollen 128 GByte RAM möglich sein. Erste Muster von Seattle will AMD bereits im ersten Quartal des Jahres 2014 ausliefern, Serienstückzahlen dann in der zweiten Hälfte des Jahres.

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