• IT-Karriere:
  • Services:

Office-Suite: Openoffice ermöglicht Nutzung von Alternativ-Java

Im Zuge eines kleinen Bug-Fix-Releases ermöglicht Apache Openoffice seinen Nutzern künftig die Nutzung einer Alternative zur Java-Implementierung von Oracle. Die restlichen Änderungen fallen sehr klein aus.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Openoffice-Logo zeigt Möwen.
Das Openoffice-Logo zeigt Möwen. (Bild: Aurelien Guichard/Flickr.com/CC-BY-SA 2.0)

Die Apache Software Foundation (ASF) hat Version 4.1.7 von Openoffice veröffentlicht. Wie bereits seit Jahren entwickelt das Team kaum noch neue Funktionen, sondern beschränkt sich auf kleine Bugfixes und wenig tiefgreifende Neuerungen. Die nun verfügbare Version verändert aber zumindest den Umgang mit Java.

Stellenmarkt
  1. Hammer GmbH & Co. KG, Eschweiler
  2. finanzen.de, Berlin

So unterstützt die freie Office-Suite künftig alternativ zur Java-Implementierung von Oracle auch das Projekt Adopt OpenJDK. Über Adopt OpenJDK sollen unabhängig von Oracle frei verfügbare Updates für die Java-Laufzeitumgebung bereitgestellt werden. Die Unterstützung für Java 8 soll hier etwa mindestens bis in das Jahr 2023 aufrechterhalten werden.

Die Initiative ist notwendig geworden, nachdem Oracle sein Supportmodell für Java geändert hat. Die bisher frei verfügbaren Updates des Oracle JDKs sind künftig nur noch für Entwicklung, Tests, Entwurf- und Vorführzwecke zur Nutzung erlaubt und außerdem lediglich sechs Monate lang verfügbar. Mit der Integration von Adopt OpenJDK in Openoffice dürfte dessen Nutzung in größeren, verwalteten Instanzen für viele Admins wohl deutlich vereinfacht werden.

Oracle hatte mit dem Kauf von Sun unter anderem die Rechte an Java und Openoffice übernommen. Bereits im September 2010 gründete sich die Document Foundation mit dem Openoffice-Fork Libreoffice, da das Community-Projekt von Oracle immer weniger Ressourcen erhalten hat. Oracle gab Openoffice schließlich an die ASF ab, die schon vor drei Jahren öffentlich eine mögliche Einstellung von Openoffice diskutiert hat, da es zu wenige Entwickler gegeben habe. Das ist auch weiter der Fall, was sich auch an der aktuellen Version 4.1.8 zeigt. Denn diese enthält zusätzlich zu der OpenJDK-Unterstützung nur sehr wenige unbedeutende Änderungen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a.Warhammer 40.000 Mechanicus für 13,99€, Pillars of Eternity für 15,99€, Surviving Mars...
  2. (u. a. 970 Evo 1 TB für 149,90€, 970 Evo 500 GB für 77,90€)
  3. (u. a. Acer 27 Zoll Monitor für 179,00€, Benq 27 Zoll Monitor für 132,90€, Logitech G613...
  4. 27,90€ (zzgl. Versand)

demon driver 24. Sep 2019

Klingt gut. Und ich muss meine Kritik auch insoweit relativieren, dass LibreOffice 6.3...


Folgen Sie uns
       


Smarte Jeansjacke von Levis ausprobiert

Das Trucker Jacket mit Googles Jacquard-Technologie hat im Bund des linken Ärmels eingewebte leitende Fasern. Diese bilden ein Touchpad, das wir uns im Test genauer angeschaut haben.

Smarte Jeansjacke von Levis ausprobiert Video aufrufen
Kaufberatung (2020): Die richtige CPU und Grafikkarte
Kaufberatung (2020)
Die richtige CPU und Grafikkarte

Grafikkarten und Prozessoren wurden 2019 deutlich besser, denn AMD ist komplett auf 7-nm-Technik umgestiegen. Intel hat zwar 10-nm-Chips marktreif, die Leistung stagniert aber und auch Nvidia verkauft nur 12-nm-Designs. Wir beraten bei Komponenten und geben einen Ausblick.
Von Marc Sauter

  1. SSDs Intel arbeitet an 144-Schicht-Speicher und 5-Bit-Zellen
  2. Schnittstelle PCIe Gen6 verdoppelt erneut Datenrate

Lovot im Hands-on: Knuddeliger geht ein Roboter kaum
Lovot im Hands-on
Knuddeliger geht ein Roboter kaum

CES 2020 Lovot ist ein Kofferwort aus Love und Robot: Der knuffige japanische Roboter soll positive Emotionen auslösen - und tut das auch. Selten haben wir so oft "Ohhhhhhh!" gehört.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Orcam Hear Die Audiobrille für Hörgeschädigte
  2. Viola angeschaut Cherry präsentiert preiswerten mechanischen Switch
  3. Consumer Electronics Show Die Konzept-Messe

Schräges von der CES 2020: Die Connected-Kartoffel
Schräges von der CES 2020
Die Connected-Kartoffel

CES 2020 Wer geglaubt hat, er hätte schon alles gesehen, musste sich auch dieses Jahr auf der CES eines Besseren belehren lassen. Wir haben uns die Zukunft der Kartoffel angesehen: Sie ist smart.
Ein Bericht von Martin Wolf

  1. Smart Lock Netatmo und Yale zeigen smarte Türschlösser
  2. Eracing Simulator im Hands on Razers Renn-Simulator bringt uns zum Schwitzen
  3. Zu lange Ladezeiten Ford setzt auf Hybridantrieb bei autonomen Taxis

    •  /