Office Suite: Google Workspace bekommt Sprachsteuerung und Zeitmanagement

Googles Online-Bürosoftware Workspace soll durch Fokuszeiten besseres Zeitmanagement ermöglichen. Google Assistant wird mehr integriert.

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Workspace wird um diverse Dinge erweitert.
Workspace wird um diverse Dinge erweitert. (Bild: Google/Montage: Golem.de)

Nachdem Google die eigenen GSuite-Produkte 2020 unter dem neuen Google Workspace zusammengefasst hat, kündigt das Unternehmen diverse Neuerungen dafür an. So soll es künftig möglich sein, den Sprachassistenten Google Assistant für diverse Aufgaben zu nutzen. Die Software kann den nächsten Kalendereintrag vorlesen, Meetings eröffnen oder Nachrichten senden - alles mithilfe der eigenen Stimme.

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Workspace Frontline ist ein neuer Bereich in der Softwaresuite, mit dem Mitarbeiter ihre bevorzugten Apps und Dateien in der Cloud synchronisieren und auf beliebigen Geräten abrufen können. Das soll gerade für reisende Mitarbeiter - also Frontline Worker - von Vorteil sein. Aber auch in dynamischen Büroumgebungen und beim stetigen Wechsel zwischen Office und Homeoffice kann so eine Funktion nützen.

Kalender mit besserem Zeitmanagement

Der Kalender selbst soll weitere Funktionen erhalten. Mitarbeiter können etwa bestimmte Arbeitszeiten angeben, zu denen sie anwesend sind. Andere Mitglieder können diese Angaben als Anhaltspunkt für die eigene Planung nutzen.

Das erweitert Google zudem auf Abwesenheiten. Es können regelmäßige Abwesenheitsintervalle eingegeben werden, in denen ein Google-Account automatisch Meetings und Einladungen ablehnt. Auch soll es die Möglichkeit von Fokuszeiten geben, zu denen nur essenzielle Nachrichten angezeigt werden. Mithilfe der Standortfreigabe, die bereits aus Apps wie Google Maps bekannt ist, können Mitarbeiter ihren derzeitigen Standort im Kalender freigeben.

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Time Insights zeichnet Nutzungszeiten innerhalb von Workspace auf und gibt diese als eine Art Übersicht aus. So sollen User ihre Arbeitszeiten besser einschätzen und so möglicherweise besser planen können.

Google Meet mit zwei Bildschirmen

Google Meet erhält mit Second Screen ein neues Feature. Dabei kann der gleiche Account zugleich auf einem Google-Meet-Gerät und einem Telefon angemeldet sein und so einmal den eigenen Bildschirm für Präsentationen freigeben, während auf einem zweiten Gerät der Chat weiterläuft. Die Mobile App bekommt zudem eine Rasteransicht für das gleichzeitige Anzeigen mehrerer Kollegen auf dem Smartphone oder Tablet.

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Das Livestreaming wird ebenfalls erweitert. Dieses soll künftig innerhalb der eigenen Organisation über mehrere Workspace-Teams verteilt möglich sein. Auch erhalten Livestreams automatische Untertitel, die das Gesprochene übersetzen. Geplant ist das zunächst für die Sprachen Englisch, Deutsch, Portugiesisch, Spanisch und Französisch.

Viele dieser Features sind bei Konkurrenzprodukten wie Microsoft 365 bereits implementiert. Google versucht wohl, auf dem gleichen Funktionsstand zu kommen. Die Popularität von Homeoffice in der letzten Zeit ist sicherlich ebenfalls ein Anreiz für die Änderungen.

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