Office: Slacks neue Messaging-Funktion lädt Spammer ein

Mit Slack lassen sich jetzt Direktnachrichten verschicken - neue Empfänger können einfach per E-Mail eingeladen werden. Das war zunächst ein Problem.

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Slack hat eine neue Funktion nicht ganz zu Ende gedacht.
Slack hat eine neue Funktion nicht ganz zu Ende gedacht. (Bild: Stephen Lam/Getty Images)

Slack hat eine neue Funktion für seine Office-Kommunikationssoftware vorgestellt - und umgehend überarbeiten müssen. Mit dieser Funktion können Nutzer über Slack Connect an jede Person Direktnachrichten verschicken, egal, ob sie einen kostenlosen oder einen bezahlten Slack-Zugang hat.

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Neue Empfänger lassen sich über eine E-Mail einladen. Dieser Punkt wurde für Slack nach der Veröffentlichung der neuen Funktion am 24. März 2021 zunächst zum Problem: Der Einladungs-E-Mail konnte ein personalisierter Text hinzugefügt werden. Wer wollte, hätte hier Beleidigungen oder Schlimmeres unterbringen und dem Empfänger immer wieder eine Einladung schicken können.

Die Einladungen werden nämlich über eine allgemeine E-Mail-Adresse von Slack versendet - Spam oder belästigende Einladungen lassen sich also nicht blockieren, ohne alle künftigen Benachrichtigungen über neue Direktmitteilungen zu unterdrücken. In einem geschäftlichen Umfeld könnten auf diese Weise wichtige Informationen verloren gehen.

Slack ändert neue Funktion direkt nach Veröffentlichung

Wie The Verge berichtet, erhielt Slack nach der Veröffentlichung der neuen Funktion zahlreiche Nutzerhinweise zum Missbrauchspotenzial und kündigte eine Überarbeitung an. Ab sofort lassen sich keine personalisierten Nachrichten mehr in der Einladung unterbringen - es gibt nur noch eine generelle Benachrichtigung, dass eine Person Direktnachrichten mit einer anderen austauschen möchte.

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"Wir haben beim ersten Roll-out einen Fehler gemacht, der nicht zu unseren Zielen für das Produkt und der typischen Nutzererfahrung mit Slack Connect passt", erklärte das Unternehmen The Verge in einer Stellungnahme. Slack Connect als Möglichkeit, mit bis zu 20 Personen in einem Channel zusammenzuarbeiten, hatte Slack bereits 2020 eingeführt.

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