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Office-Kollaboration: Nextcloud Hub 19 unterstützt passwortloses Anmelden

Die Unterstützung von Webauthn in Nextcloud ist zusammen mit Nitrokey entstanden. Zudem wird der neue Videochat stabil.
/ Sebastian Grüner
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Nextloud Hub 19 ist erschienen. (Bild: Nextcloud)
Nextloud Hub 19 ist erschienen. Bild: Nextcloud

Das Entwicklungsteam des Kollaborationsserver Nextcloud Hub haben Version 19 ihrer Software veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster) . Dafür haben die Beteiligten das sogenannte passwortlose Anmelden über den Webstandard Webauthn umgesetzt. Die Technik wird von allen großen Browsern standardmäßig unterstützt und gilt als vergleichsweise sicher.

Webauthn dient dabei als Ersatz für die sonst übliche Kombination aus Zugangsdaten und Passwort. Zur Verwendung der Technik wird meist ein Hardware-Security-Token genutzt. Zur Unterstützung der passwortlosen Anmeldung in Nextcloud hat das Unternehmen mit dem Hersteller der Nitrokeys kooperiert, bei denen es sich um solche Token handelt. Die Kooperation haben die Teams vor rund einem Jahr bekanntgegeben . Zusätzlich zu Webauthn bietet Nextcloud auch bisher schon die klassische Zweifaktorauthentifizierung (2FA) über die Hardware-Token.

Für die aktuelle Version 19 hat das Nextcloud Team auch eine Reihe weiterer Sicherheitstechniken rund um den Login umgesetzt. So können nun Timeouts zur automatischen Abmeldung gesetzt werden, die Wiederverwendung von Passwörtern kann limitiert werden und ein Zugang kann automatisch gesperrt werden, falls es mehrere fehlgeschlagenen Anmeldeversuche geben hat.

Als Teil von Nextcloud 19 sind auch die Neuerungen des Videochats stabil integriert , die das Team von wenigen Wochen angekündigt hat. Zur Unterstützung der Arbeit an Office-Dokumenten steht nun außerdem ein Community-Server von Collabora Online bereit, der mit Nextcloud 19 verteilt wird. Bei Collabora Online handelt es sich um die kommerzielle Software-as-a-Server-Variante von Libreoffice Online durch den Sponsor Collabora. Dieses Angebot sei jedoch nur für die private Nutzung gedacht, nicht für den Unternehmenseinsatz.

Für die aktuellen Version hat das Team darüber hinaus die Leistung des Servers verbessert. Das gelte etwa für die Integration von externem FTP-Speicher oder NFS-Laufwerken, das Datei-Scanning oder die Erzeugung von Vorschaubildern. Bei SMB-Shares ist der ACL-Support verbessert worden. Weitere Neuerungen listet die Ankündigung.


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