Abo
  • Services:

Office fürs iPad: Der neue Masterplan von Microsoft

Microsoft löst sich von den Fesseln seines Betriebssystems: Statt von Windows spricht der neue Microsoft-Chef Satya Nadella vom iPad - und stellt das lang erwartete Office-Paket für das Apple-Tablet vor.

Artikel veröffentlicht am , Axel Postinett/Handelsblatt
Microsoft-Chef Satya Nadella bei der Vorstellung von Office für iPad
Microsoft-Chef Satya Nadella bei der Vorstellung von Office für iPad (Bild: Josh Edelson/AFP/Getty Images)

Es gibt nur ein Wort, das Microsofts neuer CEO bei seinem ersten öffentlichen Auftritt so gut wie möglich vermieden hat. Und das Wort war "Windows". Im Gegenzug ist wahrscheinlich noch nie auf einer Veranstaltung des Konzerns aus Redmond so oft das Wort "iPad" gefallen.

Inhalt:
  1. Office fürs iPad: Der neue Masterplan von Microsoft
  2. Microsoft greift Apple im eigenen Territorium an

Satya Nadella hält, was Steve Ballmer versprochen hat. Microsoft wird unter seiner Führung zur globalen Cloud-Company und befreit seine Produkte von den Fesseln des Betriebssystems Windows. Seit heute gibt es speziell für Apples Tablet iPad angepasste Versionen der Erfolgsprogramme Word, Excel und Powerpoint.

  • Powerpoint für das iPad (Bild: Microsoft)
  • Powerpoint für das iPad (Bild: Microsoft)
  • Word für das iPad (Bild: Microsoft)
  • Word für das iPad (Bild: Microsoft)
  • Excel für das iPad (Bild: Microsoft)
  • Excel für das iPad (Bild: Microsoft)
  • Powerpoint für das iPad (Bild: Microsoft)
  • Powerpoint für das iPad (Bild: Microsoft)
  • Word für das iPad (Bild: Microsoft)
  • Excel für das iPad (Bild: Microsoft)
  • Powerpoint für das iPad (Bild: Microsoft)
  • Word für das iPad (Bild: Microsoft)
  • Word für das iPad (Bild: Microsoft)
  • Excel für das iPad (Bild: Microsoft)
  • Excel für das iPad (Bild: Microsoft)
Powerpoint für das iPad (Bild: Microsoft)

Gerüchte darüber gab es schon lange, eine Version für das iPhone ist bereits erhältlich. Aber Nadella sendet eine klare Botschaft damit, dass er die Vorstellung der iPad-Apps nach 52 Tagen im Amt zu seinem ersten öffentlichen Auftritt macht. "Die nächsten zehn bis 15 Jahre werden nicht mehr durch die Form von Computern geprägt werden, die wir schätzen und lieben gelernt haben", stellt er zu Beginn lakonisch fest. Eine schöne Umschreibung für den Niedergang der PCs, von denen Microsoft so lange profitiert hat. Jetzt bestimmt er den Hintergrund für Nadellas Masterplan. Microsoft will überall sein.

Auf jedem Gerät verfügbar sein

Es ist ein neues Microsoft, das der 46-Jährige vorstellt, der schon seit 22 Jahren bei Microsoft ist. Es ist ein Microsoft der leisen Töne. Vorbei die polternde Hemdsärmeligkeit eines Steve Ballmer. Ruhig und verbindlich, in Jeans und schwarzem Polo-Hemd stellt sich der CEO mit den indischen Wurzeln der Öffentlichkeit. Er will mit Microsoft die Schnittstelle zwischen mobilen Endgeräten und Internet besetzen.

Stellenmarkt
  1. Munich International School, Starnberg Raum München
  2. Clariant SE, Frankfurt am Main (Sulzbach)

Wenn die Kunden dabei mit Windows-Geräten arbeiten, umso besser, wenn nicht, auch egal: "Wir werden sicherstellen, dass Office auf jedem Tablet, jedem Smartphone, jedem PC und im Internet verfügbar ist." Ein dramatischer Wandel im Vergleich zu früher, wo das Office-Paket als stärkstes Zugpferd für den Verkauf von Windows-Geräten gesehen wurde. Im Hintergrund verbindet dann Microsofts Internetspeicher Onedrive (früher Skydrive) alle Angebote: "Eine Internet-Cloud für jedermann auf jedem Gerät", lautet die Devise.

Die iPad-Apps stehen zum kostenlosen Download in Apples iTunes App Store zur Verfügung. Damit lassen sich alle Office-Dokumente, die zum Beispiel auf einem PC oder mit einer Office-Version auf Apples Mac-Computern erstellt wurden, lesen. Wer auf dem iPad Dokumente erstellen oder bearbeiten will, muss zusätzlich ein Internet-Abonnement für Office abschließen, für knapp 10 US-Dollar pro Monat oder 99 US-Dollar pro Jahr.

Microsoft greift Apple im eigenen Territorium an 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 119,98€ (Release 04.10.)
  2. und Assassins Creed Odyssey, Strange Brigade und Star Control Origins kostenlos dazu erhalten
  3. ab 399€

franzel 01. Apr 2014

Falsch! Es geht nicht um eine "Angst" der Deutschen vor der Cloud. Es geht schon allein...

TheUnichi 31. Mär 2014

Kollege, akzeptiere doch einfach, dass du hier einfach mal unrecht hattest, sag "Sorry...

Sharkuu 31. Mär 2014

ja, das ist das erste problem...es nimmt den ganzen monitor ein. das zweite problem...

Sharkuu 31. Mär 2014

wenn du es auf diese weiße willst, gerne :D ich verbringe den abend mit nem kollegen in...

Johnny Cache 29. Mär 2014

Man kann entweder versuchen seine Stärken wie (das alte) Windows und Office auszuspielen...


Folgen Sie uns
       


Analyse zum Apple-Event - Golem.de live

Die Golem.de-Redakteure Tobias Költzsch und Michael Wieczorek besprechen die drei neuen iPhones und die Neuerungen bei der Apple Watch 4.

Analyse zum Apple-Event - Golem.de live Video aufrufen
Leistungsschutzrecht: So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen
Leistungsschutzrecht
So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen

Das europäische Leistungsschutzrecht soll die Zukunft der Presse sichern. Doch in Deutschland würde derzeit ein einziger Verlag fast zwei Drittel der Einnahmen erhalten.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Netzpolitik Willkommen im europäischen Filternet
  2. Urheberrecht Europaparlament für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
  3. Leistungsschutzrecht/Uploadfilter Wikipedia protestiert gegen Urheberrechtsreform

Oldtimer-Rakete: Ein Satellit noch - dann ist Schluss
Oldtimer-Rakete
Ein Satellit noch - dann ist Schluss

Ursprünglich sollte sie Atombomben auf Moskau schießen, dann kam sie in die Raumfahrt. Die Delta-II-Rakete hat am Samstag ihren letzten Flug.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Stratolaunch Riesenflugzeug bekommt eigene Raketen
  2. Chang'e 4 China stellt neuen Mondrover vor
  3. Raumfahrt Cubesats sollen unhackbar werden

Shadow of the Tomb Raider im Test: Lara und die Apokalypse Lau
Shadow of the Tomb Raider im Test
Lara und die Apokalypse Lau

Ein alter Tempel und Lara Croft: Diese Kombination sorgt in Shadow of the Tomb Raider natürlich für gewaltige Probleme. Die inhaltlichen Unterschiede zu den Vorgängern sind erstaunlich groß, aber trotz guter Ideen vermag das Action-Adventure im Test nicht so richtig zu überzeugen.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Square Enix Systemanforderungen für Shadow of the Tomb Raider liegen vor
  2. Shadow of the Tomb Raider angespielt Lara und die Schwierigkeitsgrade
  3. Remasters Tomb Raider 1 bis 3 bekommen neue Engine

    •  /