Office-App fürs iPad ausprobiert: Alles in einem und eines für alles

Die Office-App fürs iPad bringt Word, Excel und Powerpoint zusammen. Microsoft erweitert sie auch um sinnvolle Mini-Tools. Ein Blick lohnt.

Ein Hands-on von veröffentlicht am
Die Office-App fürs iPad bringt Word, Excel und Powerpoint näher zusammen.
Die Office-App fürs iPad bringt Word, Excel und Powerpoint näher zusammen. (Bild: Microsoft/Montage: Golem.de)

Wenn es um Produktivitätssoftware auf iOS-Geräten geht, führt wohl in vielen Fällen an Microsofts Office-Apps nichts vorbei. Word, Excel und Powerpoint sind in vielen Unternehmen als der Standard für Textverarbeitung und Tabellenkalkulation etabliert. Doch warum wir dafür jeweils eigene Programme installieren, uns jedes Mal neu anmelden und umständlich zwischen ihnen hin- und herwechseln müssen, haben bisher wohl die wenigsten verstanden.

Inhalt:
  1. Office-App fürs iPad ausprobiert: Alles in einem und eines für alles
  2. Bilder einscannen mit Microsoft Lens

Wohl auch deshalb hat Microsoft die Office-App veröffentlicht. Diese kombiniert die bekannten Applikationen Word, Excel und Powerpoint in einer uniformen Benutzeroberfläche und ergänzt das sogar noch um weitere recht nützliche Produkte wie Microsoft Lens. Wir haben uns die App angeschaut.

Drei Programme in einem

Um es kurz zu machen: Es verändert sich nicht allzu viel. Wir melden uns noch immer mit unserem privaten oder geschäftlichen Microsoft-Konto an und können direkt mit dem Bearbeiten von Dokumenten und Tabellen loslegen.

Etwas anders ist der Einstieg allerdings schon, denn zum Start der App werden zunächst alle bisher verwendeten Dateien und Projekte in einem Dashboard angezeigt. Die Office-App synchronisiert zudem Freigaben von anderen Microsoft-365-Konten, die uns zur Verfügung stehen.

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Gerade auf dem iPad Pro, welches mit 12,9 Zoll doch recht viel Platz auf dem Bildschirm hat, finden wir allerdings wichtige Schaltflächen - etwa für das Erstellen neuer Dokumente - noch etwas klein. Wir müssen mit dem Finger oder optional mit der Maus schon recht präzise treffen, um Falscheingaben zu vermeiden.

Auch wenn wir neue Dokumente erstellen - das geht über das kleine Plus-Symbol in der rechten unteren Ecke - bekommen wir ein zu kleines Menü präsentiert. Das lässt sich mit dem Finger recht unkomfortabel bedienen, während das Auswahlmenü nicht einmal 10 Prozent des gesamten Bildschirms einnimmt. Hier kann Microsoft definitiv noch einiges verbessern. Das Vergrößern von GUI-Elementen dürfte recht schnell gehen und wenig Probleme machen.

  • Scannen wir Handschrift ein ... (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • ... dauert es eine Weile, ... (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • ... dann wird die Handschrift schlecht erkannt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Bei gedruckten Dokumenten funktioniert das wesentlich besser. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Wir können diverse zusätzliche Funktionen nutzen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Dashboard zeigt zuletzt genutzte Dokumente an. Unten übrigens: das viel zu kleine Menü zum Erstellen neuer Dokumente. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Als Speicherort wählen wir das iPad oder einen Cloud-Dienst aus. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Es lassen sich Dokumente zwischen Clients schieben. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Notizblock ist praktisch. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Word sieht wie gewohnt aus. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Auch Excel ist gut nutzbar. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Wir können Dateien direkt aus der Office-App ausdrucken oder speichern. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Beim Speichern werden wieder Cloud-Konten und lokale Verzeichnisse angeboten. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ein rudimentärer Formulareditor kann praktisch sein. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Scannen wir Handschrift ein ... (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Über die Schnellleiste an der linken Seite gelangen wir in der Office-App an weitere Elemente, wo wir in den Einzelapplikationen zuvor nur Dokumentenvorlagen vorgefunden haben. Wir können unser iPad oder damit synchronisierten Cloud-Storage etwa per Dateimanager durchsuchen. Der wurde direkt aus den bekannten iPad-Applikationen für Office übernommen und bleibt unverändert.

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Das gewohnte Interface beim Schreiben

Das gilt übrigens auch generell, wenn wir uns innerhalb der Applikationen bewegen. Das Schreiben auf dem iPad, das Erstellen von Tabellen oder Zusammenstellen von Präsentationen ist wie gewohnt praktisch und einfach machbar. Am besten nutzen wir hierfür Tastatur und Maus, welche vom iPad und auch von der Office-App gut unterstützt werden.

Wir können wie gehabt Texte schreiben, formatieren, Bilder aus Cloud und vom lokalen Speicher einfügen und unsere Projekte mit anderen Teammitgliedern teilen. Auch gibt es einen Dialog, mit dem wir Dateien vom Desktopsystem auf das iPad übertragen können und umgekehrt. Einen großen Unterschied zur Desktop-Version von Microsoft 365 gibt es hier kaum noch, bis auf die eher auf Touch-Geräte ausgelegte Benutzeroberfläche und die damit anders angeordneten Elemente.

Neu sind allerdings Microsoft Lens, ein Formulareditor und ein kleiner Notizblock, welche die Office-App recht nützlich machen.

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Bilder einscannen mit Microsoft Lens 
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