Bilder einscannen mit Microsoft Lens

Wirklich innovativ ist das Scannen von Bildern und deren Umwandlung in PDF-Dateien nicht unbedingt. Diese Aufgabe hat bisher etwa Microsoft Lens - neben Produkten anderer Hersteller - übernommen. Allerdings integriert Microsoft die Funktion tief in der Office-App.

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Entsprechend können wir etwa ein ausgedrucktes Formular mittels Fotoscan in editierbaren Text für ein Word-Dokument umwandeln. Das ist mit gedruckten Buchstaben in den meisten Fällen kein Problem und funktioniert mit etwas Wartezeit bei der Analyse in der Cloud zuverlässig - solange wir einen kontraststarken homogenen Hintergrund nutzen und die Bildränder in einigen Fällen anpassen.

Bei handgeschriebenen Texten versagt die Software hingegen völlig. Hier werden Buchstaben nur unvollständig oder teilweise gar nicht erkannt. Das Ergebnis ist entsprechend fast immer unbrauchbar. Wir können alternativ ein A4-Blatt aber auch auch als Bild in Word-Dokumente oder Tabellen importieren.

Ebenfalls praktisch ist die Scan-to-PDF-Funktion, bei der wir eine oder mehrere gedruckte Seiten in das vielgenutzte Format umwandeln können. Damit ist es zudem möglich, unsere handgeschriebene Signatur auf dem Touchscreen des iPads vorzunehmen und damit Dokumente digital zu unterschreiben.

  • Scannen wir Handschrift ein ... (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • ... dauert es eine Weile, ... (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • ... dann wird die Handschrift schlecht erkannt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Bei gedruckten Dokumenten funktioniert das wesentlich besser. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Wir können diverse zusätzliche Funktionen nutzen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Dashboard zeigt zuletzt genutzte Dokumente an. Unten übrigens: das viel zu kleine Menü zum Erstellen neuer Dokumente. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Als Speicherort wählen wir das iPad oder einen Cloud-Dienst aus. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Es lassen sich Dokumente zwischen Clients schieben. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Notizblock ist praktisch. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Word sieht wie gewohnt aus. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Auch Excel ist gut nutzbar. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Wir können Dateien direkt aus der Office-App ausdrucken oder speichern. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Beim Speichern werden wieder Cloud-Konten und lokale Verzeichnisse angeboten. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ein rudimentärer Formulareditor kann praktisch sein. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Der Notizblock ist praktisch. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
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Neben diesen bereits bekannten Funktionen hat Microsoft einen rudimentären Formular-Editor eingefügt. Darüber lassen sich Umfragen und andere Dokumente relativ einfach erstellen. Ein weiteres Tool, der Notizblock, ist etwa für Einkaufslisten, To-do-Listen oder ein Meetingprotokoll geeignet. Notizen können - wie alle Dokumente in der App - per Dateimanager auf dem iPad oder in einer Cloud der Wahl gespeichert werden.

Die Office-App selbst ist kostenlos herunterladbar, erfordert aber ein Microsoft-Konto mit aktiviertem Office-Abo. Ansonsten können Programme wie Excel, Word und Powerpoint nicht genutzt werden.

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Office-App - Fazit

Obwohl die Funktionalität der Zusatzapps bisher noch eingeschränkt ist und im Falle von Microsoft Lens noch nicht immer zuverlässig ist, bietet Microsoft mit der Office-App doch eine sinnvolle zentrale Anlaufstelle für alle Office-Teilprogramme.

Das Tool löst damit die recht unübersichtliche Auswahl an Microsoft-Applikationen ab, deren parallele Nutzung oft umständliches Hin- und Herwechseln erfordert hat. Dabei werden Programme wie PDF-Scanner, Notizblock und Formulareditor sinnvoll in Word Excel und Powerpoint integriert.

  • Scannen wir Handschrift ein ... (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • ... dauert es eine Weile, ... (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • ... dann wird die Handschrift schlecht erkannt. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Bei gedruckten Dokumenten funktioniert das wesentlich besser. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Wir können diverse zusätzliche Funktionen nutzen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Dashboard zeigt zuletzt genutzte Dokumente an. Unten übrigens: das viel zu kleine Menü zum Erstellen neuer Dokumente. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Als Speicherort wählen wir das iPad oder einen Cloud-Dienst aus. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Es lassen sich Dokumente zwischen Clients schieben. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Notizblock ist praktisch. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Word sieht wie gewohnt aus. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Auch Excel ist gut nutzbar. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Wir können Dateien direkt aus der Office-App ausdrucken oder speichern. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Beim Speichern werden wieder Cloud-Konten und lokale Verzeichnisse angeboten. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Ein rudimentärer Formulareditor kann praktisch sein. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Word sieht wie gewohnt aus. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Wünschenswert wäre es, wenn Microsoft Bedienelemente auf dem iPad etwas größer gestalten würde, damit auch die Fingereingabe und die Übersichtlichkeit besser werden. Derzeit sind viele Symbole und Menüpunkte auf dem 12,9 Zoll großen iPad Pro sehr klein und wir haben uns mehr als einmal vertippt.

Die Office-App bietet genug Möglichkeiten, um mit weiteren Mini-Apps erweitert zu werden. Das allein ist schon ein guter Grund, darauf umzusteigen. Früher oder später wird Microsoft sicher auch die einzelnen Programme für Word, Excel und Powerpoint nicht weiter unterstützen, weshalb ein Umstieg auf lange Sicht sowieso unausweichlich ist.

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 Office-App fürs iPad ausprobiert: Alles in einem und eines für alles
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