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Office 365:
Warum Microsoft die Datenschützer spaltet

Die Datenschutzbehörden streiten über die Zulässigkeit von Microsoft -Produkten. Doch eine pauschale Entscheidung ist nur schwer zu treffen.
/ Friedhelm Greis
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Microsoft gerät wegen der Cloudprodukte unter Druck. (Bild: Lucy Nicholson/Reuters)
Microsoft gerät wegen der Cloudprodukte unter Druck. Bild: Lucy Nicholson/Reuters

Lassen sich cloudbasierte Produkte von Microsoft datenschutzkonform betreiben? Über diese Frage streiten sich die Datenschutzbehörden von Bund und Ländern derzeit ungewöhnlich offen. Hintergrund ist eine Abstimmung innerhalb der Deutschen Datenschutzkonferenz (DSK), bei der eine knappe Mehrheit von neun zu acht Stimmen ein Papier unterstützte, wonach kein "kein datenschutzgerechter Einsatz von Microsoft Office 365(öffnet im neuen Fenster) möglich ist" . Doch vier Bundesländer halten die Bewertung für "zu undifferenziert" und veröffentlichten eine eigene Erklärung (PDF)(öffnet im neuen Fenster) .

Um die Frage der Datenschutzkonformität zu beantworten, hatte die DSK ihren Arbeitskreis Verwaltung mit einer Prüfung beauftragt. Dieser untersuchte anschließend "die dem Einsatz des Produktes Microsoft Office 365 zu Grunde liegenden Online Service Terms (OST) sowie die Datenschutzbestimmungen für Microsoft-Onlinedienste (Data Processing Addendum / DPA) – jeweils Stand: Januar 2020" . Der Abschlussbericht wurde demnach am 15. Juli 2020 fertiggestellt.

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