Office 365: Smartphone-Gewohnheiten erfordern Umdenken bei Microsoft

Microsoft möchte seine mobile Office-365-Suite auch auf dem Smartphone möglichst produktiv machen. Die Herausforderung ist es, sinnvolle Funktionen für vergleichsweise kurze Sitzungen an Smartphones zu entwickeln. Die Entwickler erklären, wie sie das schaffen wollen.

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Microsoft überarbeitet die GUI von Office Mobile.
Microsoft überarbeitet die GUI von Office Mobile. (Bild: Microsoft)

Microsofts Office-365-Apps für mobile Endgeräte erhalten umfassende Veränderungen bei ihrer Bedienung. Der Fokus für Word, Excel, Powerpoint, Teams und andere Produkte soll auf Microproductivity liegen - dem Verhalten von Nutzern mit ihrem mobilen Verhalten. Demnach sollen Menschen ihre Telefone zwar bis zu vier Stunden täglich verwenden, allerdings sollen einzelne Sitzungen nur etwa 30 Sekunden lang sein.

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"Was sind die sinnvollsten Aktionen, die sie auf ihrem Smartphone in weniger als 30 Sekunden erledigen können?", fragt sich Microsoft-GUI-Chefdesigner Jon Friedman in einem Beitrag auf Medium. Als Antwort implementiert das Unternehmen einige neue Funktionen: So unterstützt Outlook Mobile das Vorlesen von E-Mails. Das ist auch mit den mobilen Versionen von Word und anderen Office-Apps möglich. Vorlesefunktionen sollen nach Microsofts Vorstellung in Zeiten genutzt werden, in denen das Telefon gerade in der Tasche steckt und nicht aktiv genutzt wird.

Fluent Design

Office 365 Mobile wird zudem allmählich mit dem Fluent Design ausgestattet, das auch in Windows 10 zum Einsatz kommt. Dieses soll Nutzern personalisierte Informationen und wichtige Details möglichst zuerst anzeigen. Das können zuletzt verwendete Dokumente sein oder die Information, welcher Mitarbeiter eine Datei verändert hat. Features wie der Dark Mode sollen die Ansicht für einige Nutzer verbessern. Das Fluent Design verändert den Logostil, Starbildschirme und Animationen - verteilt über alle Office-Mobile-Apps.

Das einheitliche Design solle dabei auch die Bedienbarkeit verbessern, wenn schnell zwischen Office-Applikationen gewechselt werde und sich Elemente an den erwarteten Stellen befänden, meint Microsoft. Für die Entwickler sei dies besonders wichtig, denn kommende Geräte wie das Surface Duo werden mehrere Apps nebeneinander prominent anzeigen. Auch will Microsoft das Fluent Design später für Augmented-Reality-Produkte nutzen und mit 3D-Elementen erweitern.

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p h o s m o 10. Dez 2019

Ja, klar, ich meine aber eher so etwas wie Google Lens und projizierbare Tastaturen oder...

rudluc 08. Dez 2019

Inwiefern? Bei mir läuft es astrein und bei anderen auch. Von welchem Totalausfall...

firebird02 07. Dez 2019

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