Office 365: Microsoft stellt Migration von Daten mit Mover ein

Über Mover.io konnten Kunden ihre Cloud-Daten in die Microsoft-Infrastruktur integrieren. Das Produkt wird nun aber eingestellt.

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Mover funktioniert bald nicht mehr.
Mover funktioniert bald nicht mehr. (Bild: Pixabay.com/Pixabay License)

Zum 1. Juli 2022 wird Microsoft den Cloud-Migrationsdienst Mover sowie die Mover.io-Webapp einstellen. Kunden im Enterprise- und Bildungsbereich sollen künftig auf den Migrations-Manager zugreifen, der Teil von Microsoft 365 ist. Mover sollte Kunden bei der Umstellung verschiedener Dienste wie Google Drive, Dropbox, Box und Egnyte helfen und dort lagernde Daten auf Microsofts Cloud-Dienste wie Onedrive und Sharepoint kopieren.

Ab Juli 2022 leitet Microsoft die erste Phase der Umstellung ein. Ab dann können keine Box- und Dropbox-Administratoren mehr erstellt werden. Microsoft hat diese Funktion für Google Drive und Egnyte bereits Anfang 2022 deaktiviert. Ab dem vierten Quartal 2022 können zudem keine neuen Azure-Blob-Speicher oder Amazon-S3-Konnektoren mehr erstellt werden.

Bestehende Migrationen weiterhin möglich

Später will Microsoft zudem die Migration zwischen zwei Office-365-Mandanten deaktivieren. Gleiches gilt für die Migration von Einzel- und Endnutzerkonten. Für beide Vorgänge gibt es bisher noch keine festgelegten Termine. Die Einschränkungen gelten zudem nur für neue Mover-Migrationen. Bereits laufende Prozesse können weiterhin zu Ende ausgeführt werden. "Es wird jedoch empfohlen, Ihre Migrationen so schnell wie möglich auf den Migrations-Manager umzustellen, um sicherzustellen, dass Sie die neuesten Migrationstools erhalten", schreibt Microsoft im Blog-Post.

Der Grund für die Einstellung von Mover.io ist simpel: Microsoft integriert dessen Funktion in den Migrations-Manager, um eine einzelne Plattform für diesen Prozess anzubieten. Bis alle Features von Mover für das neue Tool entwickelt werden, gibt es die Übergangsphase, in der Mover-Kunden ihre bestehenden Migrationen beenden können.

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