Offenes Internet: EFF legt eigene Router-Software für WLAN-Netze vor

Die Electronic Frontier Foundation hat eine eigene Router-Software für sichere, teilbare Open-Wireless-Netzwerke vorgelegt. Noch befindet sich die Software allerdings in einer frühen Entwicklungsphase.

Artikel veröffentlicht am , Thorsten Schröder
Die EFF will WLAN-Verbindungen sicherer machen.
Die EFF will WLAN-Verbindungen sicherer machen. (Bild: Patrick Lux/Getty Images)

Die US-Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) hat eine Router-Software veröffentlicht, die speziell für sichere, teilbare Open-Wireless-Netzwerke gedacht ist. Laut EFF sollte die Software, die sich in einer experimentellen Alpha-Phase befindet, am Sonntag auf der Hacker-Konferenz HOPE X (Hackers on Planet Earth)in New York vorgestellt werden.

Stellenmarkt
  1. Consultant (m/w/d) ÖPNV Softwarelösungen / -support
    Rhein-Main-Verkehrsverbund Servicegesellschaft mbH, Frankfurt
  2. Android Mobile Entwickler (m/w/d)
    ING Deutschland, Nürnberg
Detailsuche

Ziel sei es, Mitglieder der Hacker-Gemeinde an Bord zu holen. Die Software sei zum jetzigen Zeitpunkt ausschließlich für Entwickler gedacht und befinde sich noch im Aufbau, hieß es in einer Mitteilung. "Wir bieten diese Veröffentlichung an, um begeisterte Nutzer zu gewinnen, die uns dabei helfen, die Software zu testen, weiterzuentwickeln und zu verbessern", schrieb die EFF.

Metadaten werden über das Tor-Netzwerk abgerufen

Die Software solle mehrere Lücken bestehender Router schließen. So sollen kleine Unternehmen und Privatpersonen künftig ein offenes Netzwerk für Gäste einrichten können. Gleichzeitig hätten sie selbst die Möglichkeit, ein Passwort-geschütztes WPA2-Netz zu nutzen. Zudem soll es möglich sein, die Bandbreite für das offene Netzwerk festzulegen, so dass die eigene Verbindung nicht ausgebremst wird oder Gäste das Datenpaket unnötig belasten.

Die neue Router-Software biete im Vergleich zu bestehenden kommerziellen Routern bei vielen Anwendungen deutlich geringere Verzögerungen bei der Übertragung von Datenpaketen. Auch die Installation und Konfiguration soll dank einer einfachen Benutzeroberfläche verbessert werden. Weitere Einstellungsoptionen seien per SSH möglich. Die aktuelle Software-Version laufe ausschließlich auf einem Hardware-Modell - dem Netgear WNDR3800 - und basiere auf dem CeroWRT-Projekt.

Golem Akademie
  1. Elastic Stack Fundamentals – Elasticsearch, Logstash, Kibana, Beats: virtueller Drei-Tage-Workshop
    15.–17. März 2022, Virtuell
  2. Scrum Product Owner: Vorbereitung auf den PSPO I (Scrum.org): virtueller Zwei-Tage-Workshop
    3.–4. März 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Kommerzielle WLAN-Netze sollen mit der neuen Router-Software sicherer werden und der Schutz gegen die stetig wachsende Zahl von Angriffen größer sein. "Die Mehrheit der existierenden Router-Software ist voll von Sicherheitslücken, und wir wollen das ändern", schreibt die EFF. Die jetzt vorgelegte Software biete deshalb unter anderem eine sichere, automatische Update-Funktion, verwende HTTPS und greife auf Metadaten und Firmware-Signaturen über das Tor-Netzwerk zu, um gezielte Angriffe schwieriger zu machen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Naomi "SexyCyborg" Wu
Pappbüste einer Tech-Youtuberin ist Youtube zu anstößig

Naomi Wu wird in der Maker-Szene für ihr Fachwissen geschätzt. Youtube demonetarisiert sie aber wohl wegen ihrer Körperproportionen.

Naomi SexyCyborg Wu: Pappbüste einer Tech-Youtuberin ist Youtube zu anstößig
Artikel
  1. Akamai: Steigende Nachfrage für illegale Kopien von Filmen
    Akamai
    Steigende Nachfrage für illegale Kopien von Filmen

    Durch die vielen neuen Streaming-Dienste ist illegales Filesharing wieder stark im Kommen.

  2. VDSL-Mietpreiserhöhung: Sie investieren nicht in Netzausbau, aber beschweren sich
    VDSL-Mietpreiserhöhung
    "Sie investieren nicht in Netzausbau, aber beschweren sich"

    Die Deutsche Telekom hat die Kritiken von 1&1, Vodafone und Telefónica erwartet.

  3. Coronapandemie: 42,6 Millionen mehr digitale Impfzertifikate als Impfdosen
    Coronapandemie
    42,6 Millionen mehr digitale Impfzertifikate als Impfdosen

    Einem Medienbericht zufolge gibt es eine Lücke zwischen ausgestellten Impfnachweisen und verabreichten Dosen. Diese wird sogar noch größer.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RX 6900 XTU 16GB 1.449€ • Intel i7 3,6Ghz 399€ • Alternate: u.a. Acer Gaming-Monitor 119,90€ • Logitech Gaming-Headset 75€ • iRobot Saugroboter ab 289,99€ • 1TB SSD PCIe 4.0 128,07€ • Razer Gaming-Tastatur 155€ • GOG New Year Sale: bis zu 90% Rabatt • LG OLED 65 Zoll 1.599€ [Werbung]
    •  /