Abo
  • Services:

Offener Interconnect-Standard: Gen-Z-Konsortium will mit Intel konkurrieren

Um künftig Prozessoren, Beschleuniger und Speicher in Servern zu verknüpfen, entwickelt das Gen-Z-Konsortium eine neue Verbindung samt Protokoll. Größen wie Intel oder Nvidia fehlen aber.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein neuer, offener Interconnect-Standard
Ein neuer, offener Interconnect-Standard (Bild: Gen-Z)

Welch eine Liste an Gründungsmitgliedern: Die CPU-Hersteller ARM, AMD, Cavium und IBM, der FPGA-Entwickler Xilinx, die Server-Anbieter Cray, Dell, HPE, Huawei und Lenovo, die DRAM- und Flash-Fertiger Micron, Samsung und SK Hynix, die Festplatten- und SSD-Produzenten Microsemi, Seagate und Western Digital bilden zusammen mit I/O-Spezialisten wie Broadcom, IDT und Mellanox sowie Linux-Entwickler Redhat das Gen-Z-Konsortium.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Münster
  2. PARI GmbH, Starnberg, Weilheim

Das Ziel ist es, einen offenen Interconnect-Standard samt Protokoll und Stecker für Server zu entwickeln. Der als 'Memory Semantic Fabric' bezeichnete Bus soll Prozessoren mit ARM- oder x86-Kernen mit Beschleunigern wie FPGAs oder GPUs mit Speicher, Storage sowie Storage Class Memory und I/O wie Netzwerk verknüpfen. Der Interconnect soll Latenzen von unter 100 ns aufweisen und viele Hundert GByte pro Sekunde übertragen können.

  • Liste der Gründungsmitglieder (Bild: Gen-Z)
  • Der Interconnect soll CPUs, FPAs, GPU, RAM, Storage und I/O verknüpfen. (Bild: Gen-Z)
  • Das Konsortium spricht von unter 100 ns Latenz und Hunderten von GByte/s. (Bild: Gen-Z)
  • Gen-Z soll ein offener Standard werden. (Bild: Gen-Z)
Der Interconnect soll CPUs, FPAs, GPU, RAM, Storage und I/O verknüpfen. (Bild: Gen-Z)

Relevant ist das für Datenzentren, bei denen Informationen möglichst schnell transferiert werden müssen. Ob der Interconnect auch vorhandene Standards wie NVMe Over Fabrics integriert, bleibt vorerst unklar. Allerdings konkurriert das neue Memory Semantic Fabric mit Omni Path, womit Intel seine Rack-Server-Systeme verbindet. Die Technik eignet sich bisher für Xeon-Prozessoren und gesockelte Xeon-Phi-Beschleuniger. Es ist allerdings stark anzunehmen, dass künftig auch die Stratix-FPGAs angebunden werden können.

Intel gehört nicht zu den Mitgliedern des Gen-Z-Konsortiums, Gleiches gilt für Nvidia. Letztere haben zumindest für ihre Tesla-Karten den NV-Link, eine proprietäre Verbindung zwischen den Beschleunigern und optional auch zu IBMs Power8+ und dem neuen Power9-Chip. Die wiederum haben mit CAPI 2.0 eine eigene Verbindung, um ASICS oder PFGAs zu verknüpfen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Dark Souls 3 11,99€, Little Nightmares 5,50€)
  2. 999,00€
  3. (u. a. Window Silver 99,90€)
  4. 59,90€ (Bestpreis!)

Sinnfrei 14. Okt 2016

Naja, irgendwelche DELL-Server findest du z.B. in fast jedem Rechenzentrum, und dass die...

brotiger 12. Okt 2016

Ich sehe da die direkte Konkurrenz irgendwie nicht. In allen aktuellen Implementierungen...

brotiger 12. Okt 2016

Das ist nicht weiter verwunderlich. Für die Übertragung mehrerer Gigabit/s pro Lane über...


Folgen Sie uns
       


Resident Evil 2 Remake - Fazit

Bei Capcom haben sie derzeit in Sachen Horror ein monstermäßig gutes Händchen.

Resident Evil 2 Remake - Fazit Video aufrufen
Honor Magic 2 im Test: Die Smartphone-Revolution ist aufgeschoben
Honor Magic 2 im Test
Die Smartphone-Revolution ist aufgeschoben

Ein Smartphone, dessen vordere Seite vollständig vom Display ausgefüllt wird: Diesem Ideal kommt Honor mit dem Magic 2 schon ziemlich nahe. Nicht mit Magie, sondern mit Hilfe eines Slider-Mechanismus. Honor verschenkt beim Magic 2 aber viel Potenzial, wie der Test zeigt.
Ein Test von Tobias Czullay

  1. Honor Neues Magic 2 mit Slider und ohne Notch vorgestellt
  2. Huawei Neues Honor 8X kostet 250 Euro
  3. Honor 10 vs. Oneplus 6 Oberklasse ab 400 Euro

Metro Exodus im Technik-Test: Richtiges Raytracing rockt
Metro Exodus im Technik-Test
Richtiges Raytracing rockt

Die Implementierung von DirectX Raytracing in Metro Exodus überzeugt uns: Zwar ist der Fps-Verlust hoch, die globale Beleuchtung wirkt aber deutlich realistischer und stimmungsvoller als die Raster-Version.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Turing-Grafikkarten Nvidias Geforce 1660/1650 erscheint im März
  2. Grafikkarte Chip der Geforce GTX 1660 Ti ist überraschend groß
  3. Deep Learning Supersampling Nvidia will DLSS-Kantenglättung verbessern

Honor View 20 im Test: Schluss mit der Wiederverwertung
Honor View 20 im Test
Schluss mit der Wiederverwertung

Mit dem View 20 weicht Huawei mit seiner Tochterfirma Honor vom bisherigen Konzept ab, altgediente Komponenten einfach neu zu verpacken: Das Smartphone hat nicht nur erstmals eine Frontkamera im Display, sondern auch eine hervorragende neue Hauptkamera, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huawei Honor View 20 mit 48-Megapixel-Kamera kostet ab 570 Euro
  2. Huawei Honor 10 Lite mit kleiner Notch kostet 250 Euro
  3. Huawei Honor View 20 hat die Frontkamera im Display

    •  /