Offene Konsole: Ataribox entspricht Mittelklasse-PC mit Linux

Holzfurnier plus Prozessoren von AMD auf Radeon-Basis: Atari hat weitere Details zu seiner Ataribox veröffentlicht. Das Gerät soll Linux verwenden, für Herbst 2017 ist eine Crowdfunding-Kampagne geplant.

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Das Design der Ataribox erinnert an Konsolenklassiker der 80er Jahre.
Das Design der Ataribox erinnert an Konsolenklassiker der 80er Jahre. (Bild: Atari)

Nach ein paar Bildern des Gehäuses hat Atari jetzt das Konzept seiner Ataribox vorgestellt. In dem Gerät sollen noch nicht näher spezifizierte Prozessoren von AMD auf Radeon-Basis zum Einsatz kommen. Als Betriebssystem ist Linux geplant, die Benutzeroberfläche wird für den Betrieb an Fernsehmonitoren optimiert. Die Leistungsfähigkeit soll ausreichen, um Spiele laufen zu lassen, die nach derzeitigem Stand ungefähr einen Mittelklasse-PC voraussetzen, so ein Bericht auf Venture Beat.

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Mit der Ataribox sollen Nutzer zum einen natürlich spielen, zum anderen aber Videos und möglicherweise Games streamen, im Netz surfen und Musik hören können. Das Gerät soll noch im Herbst 2017 im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne auf Indiegogo angeboten und dann gemeinsam mit der Community fertig entwickelt werden. Die Auslieferung soll Anfang 2018 erfolgen. Atari strebt laut einer Pressemitteilung einen Preis von 250 bis 300 US-Dollar an - der konkrete Preis soll unter anderem vom verbauten Speicher abhängen.

Das Gerät dürfte einen eigenen Appstore bekommen, aber auch auf anderen Portalen gekaufte Spiele oder andere Anwendungen sollen darauf laufen. Die Namen Steam und Gog.com fallen im Gespräch zwischen Atari und Venture Beat zwar nicht, sie dürften aber die wichtigsten anderen Plattformen sein, deren Funktionieren sichergestellt sein müsste, um die Fans zufriedenzustellen.

Bislang sind von der Ataribox zwei Gehäuseversionen bekannt, eine im Retrolook aus Holz, die andere schlicht in Schwarz. Auf Bildern der Rückseite waren schon die Anschlüsse sichtbar. Neben Stromversorgung, Netzwerkkabel und HDMI-Ausgang fallen vor allem vier nicht näher spezifizierte USB-Anschlüsse und ein SD-Kartenslot auf. Ein Laufwerk, etwa für DVDs oder Blu-rays, ist nicht erkennbar. Allerdings könnten sich derartige Details im weiteren Verlauf der Entwicklung noch ändern.

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Die Firma Atari von heute hat mit dem von Nolan Bushnell und Ted Dabney gegründeten Kultunternehmen der 80er Jahre außer dem Namen und Logo nicht mehr viel gemein. Die Firma verdient ihr Geld derzeit vor allem mit der Vermarktung von Klassikern wie Breakout, Missile Command und Asteroids als Mobile Games.

Nachtrag vom 26. September 2017, 21:40 Uhr

Wir haben die News um die offiziellen Angaben von Atari zum angestrebten Preis ergänzt.

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atarixle 05. Nov 2017

Ich hoffe ja auf mindestens ein Alleinstellungsmerkmal und darauf, dass die Konsole als...

Ovaron 28. Sep 2017

Vermuten kann ich auch selber, danke. Ich habe nach konkreten Beispielen genannt...

Spiritogre 27. Sep 2017

Es gibt nun wirklich genug Windows Tablets.

Ovaron 27. Sep 2017

Ach, wird sie das? Und das kannst Du so sicher sagen weil....?



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