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Der von Peter Jansen entworfene Tricorder Mark 2
Der von Peter Jansen entworfene Tricorder Mark 2 (Bild: Peter Jansen)

Offene Hardware: Star-Trek-Fan entwickelt Tricorder

Der von Peter Jansen entworfene Tricorder Mark 2
Der von Peter Jansen entworfene Tricorder Mark 2 (Bild: Peter Jansen)

Sie können zwar keine Aliens aufspüren, wohl aber die Umweltbedingungen auch auf fremden Planeten anzeigen: die Science Tricorder Mark 1 und Mark 2 des Tüftlers Peter Jansen. Sowohl das Hardwarelayout als auch die Software sind Open Source.

Der Tüftler Peter Jansen könnte in der Zukunft in den historischen Datenbanken von Raumschiffen der Föderation auftauchen. Er hat - inspiriert von der Science-Fiction-Serie Star Trek - zwei Tricorder entwickelt: den größeren Mark 1 und den kompakteren Mark 2. Jansens Ziel war es, ein tragbares Gerät möglichst kostengünstig herzustellen. Mit der Entwicklung des Mark 1 begann Jansen bereits 2007, die Entwicklung des Nachfolgers Mark 2 wurde 2010 abgeschlossen. Nun hat er die Spezifikationen seiner ersten beiden mobilen Messstationen freigegeben und detaillierte Anleitungen zum Bau der für Weltenforscher unverzichtbaren Werkzeuge veröffentlicht.

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Außer als Sensoren für die Außentemperatur können beide Tricorder auch als Pyrometer eingesetzt werden, sprich Temperaturmessungen über Infrarot vornehmen. Jansen hat zugleich einen Luftdruck- und einen Luftfeuchtigkeitsmesser integriert. Ein Sensor für magnetische Felder sorgt ebenso für Orientierung wie das integrierte GPS-Modul. Außerdem haben die Tricorder einen Ultraschallentfernungsmesser sowie einen kombinierten Beschleunigungsmesser samt Kreisel. Sämtliche Sensoren sind einzeln erhältlich, in der Summe kosten sie etwa 250 Euro. Hinzu kommen noch die Platine, das Display und die Materialkosten für das Gehäuse.

  • Die erste Version des Tricorders Mark 1
  • Die Elektronik des Mark 1
  • Das Gehäuse des Mark 1
  • Das Touchscreen-Layout des Mark 1
  • Ein erster Prototyp des Mark 1
  • Die Hauptplatine des Mark 1
  • Die Hauptplatine des Mark 1
  • Das offene Gehäuse des Mark 1
  • Das offene Gehäuse des Mark 1
  • Die Sensoren des Mark 1
  • Das zugeklappte Mark 1
  • Das Ausgabe des Magnetsensors des Mark 1
  • Das Ausgabe des Thermometers des Mark 1
  • Das Ausgabe des Magnetsensors des Mark 1
  • Die erste Version des Tricorders wird noch mit herkömmlichen AA-Batterien betrieben.
  • Das Mark 2 beim Booten
  • Das zugeklappte Mark 2
  • Das zugeklappte Mark 2
  • Die Elektronik des Mark 2
  • Das aufgeklappte Mark 2
  • Das aufgeklappte Mark 2
  • Das Display des Mark 2
  • Das Platinenlayout des Mark 2
  • Die Anzeige des Magnetometers des Mark 2
  • Die Anzeige des Magnetometers des Mark 2
  • Die Hauptplatine des Mark 2
  • Die Hauptplatine des Mark 2
  • Die Hauptplatine des Mark 2
  • Die Hauptplatine des Mark 2
  • Die Anschlüsse des Mark 2
  • Die Elektronik des Mark 2
  • Die Elektronik des Mark 2
  • Die Elektronik des Mark 2
  • Die Elektronik des Mark 2 samt Akku
  • Die Elektronik des Mark 2
  • Das Mark 2
  • Die Platine mit den Sensoren des Mark 2
  • Die Platine mit den Sensoren des Mark 2
  • Die Anzeige des Thermometers aus dem Mark 2
  • Das Gehäuse des Mark 2
Die erste Version des Tricorders Mark 1

Vom Signalprozessor zur ARM-9-CPU

Die Referenzplatine des Mark 1 enthält einen digitalen 16-Bit-Signalprozessor samt 30 KByte RAM und 256 KByte Flashspeicher. Zusätzlich hat Jansen noch einen Einschub für eine SD-Karte integriert. Der 2,7-Zoll-Bildschirm mit 240 x 160 Pixeln hat eine Farbtiefe von 9 Bit. Für die Eingabe reichte ein Touchpad. Für die Stromversorgung sorgen sechs AA-Batterien.

Das Mark 2 hat die modernere Hardware: Ein 32-Bit-ARM9-Prozessor von Atmel sorgt nicht nur für mehr Leistung, sondern auch für die Möglichkeit, ein Betriebssystem zu nutzen und nicht immer den Signalprozessor zu flashen, sondern Updates einfach über einen USB-Anschluss in den Speicher zu laden. Die Software des Mark 2 läuft auf Debian GNU/Linux. Außerdem ist das OLED-Display mit 2,8 Zoll größer und hat mit 320 x 240 Bildpunkten auch eine höhere Auflösung. Die Platine für die Sensoren kann herausgenommen und damit leicht erweitert werden. Für Strom sorgt jetzt eine Lithium-Ionen-Batterie mit 1.000 mAh und 3,7 Volt.

Beim Design der Gehäuse der beiden Geräte stand der Tricorder aus Star Trek Pate, gibt Jansen zu, denn er sei Fan. Sie können aus Platzgründen auf- und zugeklappt werden.

Gegenwärtig tüftelt Jansen an der vierten Version. Seit November 2011 ist das Smartphone-ähnliche Gerät bereits fertig, nun entwickelt er die Software dafür.


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George99 02. Apr 2012

Geld-zurück-Garantie! Wenn du nachweisen kannst, dass du auf einem frenden Planeten...

E-Sheep 31. Mär 2012

Dafür braucht man doch nur einen Salzstreuer mit einer blinkenden LED, mit dem man etwas...

Der Kaiser! 31. Mär 2012

Ist das die digitale "Free speech zone"?

_Thunder_ 31. Mär 2012

nach einer iOS-Tastatur aus, was man da so sehen kann. Ich seh schon die nächste Klage...

Charles Marlow 30. Mär 2012

In gewissen Hinsichten schon. Futurama hat das ausufernde Fandom sogar schon perfekt auf...



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