Abo
  • Services:

Österreichische Autobahn: Elektroautos dürfen schneller als Verbrenner fahren

In Österreich gilt auf vielen Autobahnabschnitten Tempo 100 - nicht jedoch für Elektroautos, die dort ab 2019 maximal 130 km/h fahren dürfen. Durch das Privileg sollen mehr Autofahrer zum Umstieg gebracht werden.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Autofahren geht in Österreich elektrisch schneller.
Autofahren geht in Österreich elektrisch schneller. (Bild: Pexels/CC0 1.0)

Auf vielen Autobahnen und Schnellstraßen Österreichs, wo aus Luftschutzgründen Tempo 100 gilt, dürfen Elektroautos künftig 130 km/h fahren. Das teilte das Ministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) mit. Die Neuregelung gilt ab 2019.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Berlin
  2. OKI EUROPE LIMITED, Branch Office Düsseldorf, Düsseldorf

Das Privileg gilt auf etwa 20 Prozent des österreichischen Autobahn- und Schnellstraßennetzes, was ungefähr 440 Kilometern entspricht. Der Grund für die Regelung: "Elektrofahrzeuge sind im Betrieb emissionsfrei." Dass bei der Herstellung des Stroms auch Emissionen anfallen, scheint keine Rolle zu spielen. "Wir wollen die Menschen davon überzeugen, dass es sich in mehrfacher Hinsicht auszahlt, auf ein E-Fahrzeug zu wechseln", sagte Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP). "Der Weg zur Erreichung der Klimaziele führt nicht über Verbote, sondern über Anreize."

Die Stromerzeugung in Österreich unterscheidet sich aufgrund der geografischen Gegebenheiten grundlegend von der in Deutschland. In Österreich wurden 2017 rund 72 Prozent des Stroms aus Wasserkraft und anderen erneuerbaren Energien gewonnen. In Deutschland liegt der Anteil der Kohle als Energieträger höher. 36,6 Prozent des Stroms stammten 2017 aus Kohlekraftwerken, 33,2 Prozent aus erneuerbaren Energieträgern.

Auch zu diesem Thema:



Anzeige
Top-Angebote
  1. (nur für Prime-Mitglieder)
  2. 19€ für Prime-Mitglieder
  3. (u. a. HP 27xq WQHD-Monitor mit 144 Hz für 285€ + Versand - Bestpreis!)
  4. 288€

AllDayPiano 14. Dez 2018

Ich war gestern an einer Straße mit Flüsterasphalt gestanden. 2m weg von der Fahrbahn...

SJ 06. Nov 2018

Und in welchem Universum wäre das der Fall?

SJ 06. Nov 2018

Das ist bei der Bahn auch so: https://www.der-postillon.com/2016/10/1.-klasse-schneller...

SJ 06. Nov 2018

Offensichtlich scheint das bei Porsche zu klappen: http://www.spiegel.de/auto/aktuell...

bazoom 06. Nov 2018

Wow, du interpretierst und unterstellst aber auch grade so wie es dir passt. Und jetzt...


Folgen Sie uns
       


Samsung Micro-LED-TV angesehen (CES 2019)

Micro-LEDs könnten dank Samsungs neuem 75-Zoll-Fernseher bald auch ihren Weg in heimische Wohnzimmer finden. Der neue TV hat ein sehr scharfes und helles Bild - einen Preis hat Samsung aber noch nicht bekanntgegeben.

Samsung Micro-LED-TV angesehen (CES 2019) Video aufrufen
Nubia X im Hands on: Lieber zwei Bildschirme als eine Notch
Nubia X im Hands on
Lieber zwei Bildschirme als eine Notch

CES 2019 Nubia hat auf der CES eines der interessantesten Smartphones der letzten Monate gezeigt: Dank zweier Bildschirme braucht das Nubia X keine Frontkamera - und dementsprechend auch keine Notch. Die Umsetzung der Dual-Screen-Lösung gefällt uns gut.

  1. H2Bike Alpha Wasserstoff-Fahrrad fährt 100 Kilometer weit
  2. Bosch Touch-Projektoren angesehen Virtuelle Displays für Küche und Schrank
  3. Mobilität Das Auto der Zukunft ist modular und wandelbar

Nubia Red Magic Mars im Hands On: Gaming-Smartphone mit Top-Ausstattung für 390 Euro
Nubia Red Magic Mars im Hands On
Gaming-Smartphone mit Top-Ausstattung für 390 Euro

CES 2019 Mit dem Red Magic Mars bringt Nubia ein interessantes und vor allem verhältnismäßig preiswertes Gaming-Smartphone nach Deutschland. Es hat einen Leistungsmodus und Schulter-Sensortasten, die beim Zocken helfen können.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. ATH-ANC900BT Audio Technica zeigt neuen ANC-Kopfhörer
  2. Smart Clock Lenovo setzt bei Echo-Spot-Variante auf Google Assistant
  3. Smart Tab Lenovo zeigt Mischung aus Android-Tablet und Echo Show

Vivy & Co.: Gesundheitsapps kranken an der Sicherheit
Vivy & Co.
Gesundheitsapps kranken an der Sicherheit

35C3 Mit Sicherheitsversprechen geizen die Hersteller von Gesundheitsapps wahrlich nicht. Sie halten sie jedoch oft nicht.
Von Moritz Tremmel

  1. Krankenkassen Vivy-App gibt Daten preis
  2. Krankenversicherung Der Papierkrieg geht weiter
  3. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche

    •  /