Österreich: Saturn-Märkte fusionieren mit Media Markt

In Österreich wird es künftig keine Saturn-Märkte mehr geben. Ähnliche Pläne für Deutschland gibt es hingegen nicht.

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Media Markt in Innsbruck
Media Markt in Innsbruck (Bild: Jan Hetfleisch/Media Markt)

Der Elektronikhändler Saturn wird in Österreich mit der Schwesterfirma Media Markt fusionieren. Ein Sprecher der MediaMarktSaturn Retail Group bestätigte auf Anfrage von Golem.de entsprechende Medienberichte vom 13. Juli 2020. "Das ist eine landesbezogene Entscheidung, die den besonderen Gegebenheiten in Österreich mit nur 15 Saturn-Märkten und der sehr viel höheren Bekanntheit der Marke Media Markt Rechnung trägt", hieß es zur Begründung.

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Der Mitteilung zufolge fusionieren die Märkte zum 1. Oktober 2020. Damit sei Media Markt künftig an mehr als 50 Standorten in Österreich vertreten. Derzeit gebe es 37 Filialen von Media Markt und 15 Saturn-Standorte. Media Markt übernehme "uneingeschränkt alle Verbindlichkeiten gegenüber Saturn-Kunden, sämtliche Ansprüche und bestehende Verträge behalten ihre Gültigkeit", hieß es weiter. Mitglieder des Saturn-Kundenclubs würden eingeladen, dem Media-Markt-Kundenclub beizutreten.

Für Deutschland gebe es keine vergleichbaren Pläne. "In Deutschland investieren wir auch weiterhin in unsere Marke Saturn", sagte der Sprecher und verwies auf Neueröffnungen wie den Saturn Flagship Store in Köln vor zwei Jahren oder das Projekt Xperion. Dabei werde das Stammhaus in Köln zu einem Markt mit Fokus auf Gaming, E-Sports und Elektromobilität umgewandelt.

Die Konzernmutter Ceconomy erwirtschaftete im ersten Quartal dieses Jahres einen Verlust von 309 Millionen Euro, auch durch hohe Abschreibungen auf die Beteiligung an der französischen Handelskette Fnac Darty.

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Der Konzern nahm in der Coronakrise bereits einen Kredit in Höhe von 1,7 Milliarden Euro auf, das meiste davon von der staatlichen Förderbank KfW.

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