Österreich: Microsoft investiert eine Milliarde in Cloud-Rechenzentren

Microsoft wird insgesamt drei Rechenzentren in Ostösterreich errichten und besorgt sich dafür bereits Land. Die Orte sind eigentlich geheim.

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Rechenzentrum von Microsoft in Österreich
Rechenzentrum von Microsoft in Österreich (Bild: Microsoft)

Microsoft will in den nächsten Jahren eine Milliarde Euro investieren, um Österreich zur Cloud-Rechenzentrumsregion zu machen. Wie das Wirtschaftsmagazin Gewinn berichtet, hat sich Microsoft im Vorjahr dafür bereits einen dritten Standort gesichert. In Achau, im Bezirk Mödling, kaufte der IT-Konzern 36.700 Quadratmeter Land in einem Gewerbegebiet für rund 17,7 Millionen Euro.

Microsoft will insgesamt drei Rechenzentren in Ostösterreich bauen, berichtet Gewinn. Zu den genauen Standorten schweigt der Konzern aus Sicherheitsgründen.

Anfang 2021 hatte Gewinn zuerst über den ersten möglichen Standort berichtet. Damals hatte Microsoft 40.000 Quadratmeter Bauland in Schwechat gekauft. Im Sommer 2021 folgte ein 60.000 Quadratmeter großes Grundstück in Vösendorf im Bezirk Mödling.

Unternehmenskunden von Microsoft in Österreich sind Austrian Airlines, AVL Racing, Constantia Flexibles Group, Porsche Holding, Raiffeisen Bank International oder RHI Magnesita. Kunden wie die Erste Group und die Bawag Group wollen laut den Angaben des US-Konzerns die Microsoft Cloud-Services aus der Region Österreich nutzen, sobald sie verfügbar sind.

Die Ankündigung dazu im Oktober 2020 setze "einen wichtigen Meilenstein für Microsoft in Österreich", sagte Brad Smith, President von Microsoft. "Diese Ankündigung bedeutet viel mehr als nur den Bau von Rechenzentren."

"Indem wir es unseren Kunden und Partnern ermöglichen, ihre Cloud-Infrastruktur um eine österreichische Rechenzentrumsregion herum aufzubauen, untermauern wir unser Engagement für Österreich", sagte Dorothee Ritz, General Manager Microsoft Österreich.

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