ÖPNV: Honda plant autonomen Taxidienst in Tokio

Japan soll autonome Taxis bekommen. Der Automobilkonzern Honda will dafür 2024 ein Joint Venture mit dem US-Konzern General Motors (GM) und dessen Tochterunternehmen Cruise gründen.
Der Dienst mit der Bezeichnung Cruise Origin soll Anfang 2026 im Zentrum der Hauptstadt Tokio starten. Anfangs sollen laut Honda(öffnet im neuen Fenster) einige Dutzend Fahrzeuge zum Einsatz kommen. Später soll die Flotte auf 500 Fahrzeuge vergrößert werden, die auch in anderen Teilen Tokios verkehren sollen. Die Abwicklung auf Nutzerseite wird per Smartphone erfolgen.
Das Fahrzeug wird die GM-Tochter Cruise liefern. Es ist als fahrerloses Fahrzeug (Level 5) konzipiert und hat weder Lenkrad noch Pedale. Darin finden sechs Passagiere Platz, die auf zwei Sitzbänken gegenüber sitzen. Cruise hatte das Fahrzeug 2020 vorgestellt .
Honda hat in Cruise investiert
Cruise gehört seit 2016 zum US-Automobilkonzern General Motors. Honda gehört zu den Investoren .

Seit Ende 2020 bietet Cruise in San Francisco einen Dienst mit fahrerlosen Taxis an. Dort sind allerdings keine Cruise Origins im Einsatz, sondern umgebaute konventionelle Fahrzeuge.
Ganz rund läuft das bisher jedoch nicht: So haben fahrerlose Cruise-Taxis beispielsweise stundenlang eine Kreuzung blockiert , ein anderes Robotaxi fuhr in eine Baustelle und blieb in nassem Beton stecken . Nach einem Zusammenstoß mit einem Feuerwehrfahrzeug ordnete die zuständige Behörde an, dass Cruise die Zahl ihrer selbstfahrenden Autos einschränken müsse.



