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Der Fluss wird zur Straße

Die meisten großen Städte liegen an einem Fluss: Spree, Seine, Themse oder Hudson, aber nur wenige nutzen die Wasserstraßen konsequent als Verkehrsweg, wie etwa Hamburg, wo mehrere Hafenfähren Teil des regulären ÖPNV-Netzes sind. Das will das französische Unternehmen Sea Bubbles ändern: Es will auf den Wasserwegen futuristische Wassertaxis einsetzen.

  • Sea Bubbles sind elektrisch betriebene Tragflügelboote. (Bild: Sea Bubbles)
  • Ab einer Geschwindigkeit von 7 Knoten hebt sich das Boot aus dem Wasser und foilt. (Bild: Sea Bubbles)
  • Eingesetzt werden sollen die Sea Bubbles als Wassertaxis auf der Seine in Paris. (Bild: Sea Bubbles)
  • So könnte ein Sea Bubble von innen aussehen. Dieses hat allerdings nur vier Plätze. (Bild: Sea Bubbles)
  • Die beiden Gründer Alain Thébault (r.) und Anders Brindgal mit einem Sea-Bubble-Modell (Foto: Sea Bubbles)
  • Das Vorbild: das von Thébault gebaut Rekordboot Hydroptère (Foto: Sea Bubbles)
  • Foilender GC32-Katamaran: Der Reibungswiderstand verringert sich deutlich. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Sea Bubbles sind elektrisch betriebene Tragflügelboote. (Bild: Sea Bubbles)
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Sea Bubbles heißen die Gefährte, die von Anders Bringdal und Alain Thébault entwickelt wurden: Es sind kugelige, etwa 4 Meter lange und 2 Meter breite Wasserfahrzeuge, in denen fünf Personen Platz finden. Angetrieben wird so eine Sea Bubble von zwei elektrischen Schiffspropellern. Der Strom kommt aus einem Akku.

Sea Bubbles foilen

So ein Sea Bubble ist aber kein herkömmliches Boot: Bei einer Geschwindigkeit von etwa 13 Kilometern pro Stunde hebt es sich aus dem Wasser und fährt auf zwei U-förmigen Flügeln - es foilt. Diese Technik wird seit langem bei Motorbooten, den Tragflügelbooten, eingesetzt. Seit einigen Jahren foilen auch Segelboote.

Thébault ist ein Pionier auf dem Gebiet: Er hat das Segelboot L'Hydroptère gebaut, mit dem er und Bringdal 2009 zum ersten Mal schneller als 100 km/h gesegelt sind. Die Erfahrungen, die das Team beim Bau des Rekordbootes gesammelt hat, sind in die Konstruktion der Sea Bubbles eingeflossen.

Die Passagiere rufen die Wassertaxis per App

Das Konzept für den Betrieb ähnelt dem des Schorndorfer Projekts: Die Fahrgäste rufen das Wasserfahrzeug per App herbei, teilen sich das Gefährt aber mit anderen. Allerdings gibt es feste Haltestellen. Auf den Stegen steigen nicht nur Passagiere ein und aus. Sie sind gleichzeitig Ladestationen für die Sea Bubbles: Sie werden mit Wasserturbinen ausgestattet, die Strom erzeugen und in Akkus speichern, um später die Akkus der Sea Bubbles zu laden. Bedingung ist eine Fließgeschwindigkeit von mehr als drei Knoten, 5,5 Kilometer pro Stunde.

Zu Anfang sollen die Sea Bubbles von einem Steuermann gelenkt werden. Später sollen sie autonom fahren. Erste Tests auf der Seine sind für Januar geplant. Im Juni soll ein Testbetrieb mit sechs Bubbles und zwei Stegen starten. Weitere Städte haben Interesse an den Wasserfahrzeugen, darunter New York.

Über dieses und andere interessante Projekte werden wir auch im kommenden Jahr 2017 informieren. Starten Sie gut hinein und bleiben Sie uns weiterhin gewogen!

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MAGA 03. Jan 2017

Mal im Ernst wenn man nicht gerade in einer Großstadt wohnt kann man den ÖPNV eigentlich...

tingelchen 28. Dez 2016

Nein, hat er nicht. Radfahrer werden tatsächlich praktisch gar nicht belangt. Obwohl ein...

McWiesel 25. Dez 2016

München A8, A94, A96 .. Stuttgart A831 Berlin A103 Alle mitten rein und lösen sich dann...

RvdtG 23. Dez 2016

Jep. Deswegen sehe autonome Taxen eher im ländlichen Raum und vielleicht auf der...

RvdtG 23. Dez 2016

Ich vermute eher dass er Pessimist ist, inhaltlich hat er aber recht. Alex von München...


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