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Asien setzt auf Magnetschwebetechnik

Seit Februar 2016 ist der Flughafen Incheon der südkoreanischen Hauptstadt Seoul in Betrieb. Die Incheon Airport Maglev Line, auch Ecobee genannt, führt vom Flughafen Incheon aus über den neuen Inselverbund Yeongjongdo.

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Statt auf Schienen zu rollen, schwebt die Bahn berührungslos über der Strecke. Das erhöht wegen der fehlenden Reibung nicht nur die Effizienz. Es macht die Fahrt auch angenehmer, da der Fahrgast praktisch keine Fahrgeräusche hört oder Erschütterungen spürt, wie Golem.de-Redakteur Andreas Sebayang bei einer Fahrt herausgefunden hat.

Japan plant einen Magnetschwebezug

Damit ist Südkorea das dritte asiatische Land, in dem eine Magnetschwebebahn regulär im Einsatz ist: In der chinesischen Metropole Schanghai chauffiert ein Transrapid Passagiere zum Flughafen. In Nagoya in Japan gibt es die Nahverkehrsstrecke Linimo, die zur Weltausstellung 2005 in Betrieb ging. Japan plant zudem den Bau einer Hochgeschwindigkeits-Magnetschwebebahn.

  • Wir starten in Yongyu, einem Ort, der gefühlt nur aus Transithotels besteht. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Sonst ist am Endbahnhof nichts los. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Wenn die Züge losfahren, ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... ist fast nichts zu hören. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Südkoreanischer Standard: eine große Umgebungskarte mit Ausrichtung zur Leserichtung (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Nebenan ist ein KTX-Zugdepot. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die aufgeständerte Trasse zeigt keine Auffälligkeiten. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Detailansicht der Umgebungskarte (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • 12 Minuten vom Flughafen entfernt gibt es eine Abflugtabelle für Fluggäste. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Sechs Stationen in der ersten Ausbaustufe und viersprachige Anzeige (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Das E-Ticket-System T-Money mussten wir nicht nutzen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Eigentlich für Notfälle, aber die 3D-Ansicht des Bahnhofs hilft auch bei der Orientierung. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Ein Blick auf die Kehranlage (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Bahnsteigtüren sind in Süd- und Ost-Asien weit verbreitet. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Ein Blick auf die Trasse. Das sieht wie ein People-Mover-System aus. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Unsere Strecke bei Google Maps (Screenshot: Golem.de)
  • Die andere Seite des Bahnhofs (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Wir warten auf die nächste Ecobee. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Ankunft in Yonyu ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... und Fahrt zur Kehranlage (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • 1.500-Volt-Warnung (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Da der Zug ohne Fahrer arbeitet, konnten wir vorne herausschauen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Andere Verkehrsteilnehmer kreuzen uns in der Regel in der Luft. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Unser Gegenzug. An dieser Stelle fuhr die Ecobee erstaunlich langsam. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Viele Baustellen im Niemandsland (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Nanu? Ein einsames Gleisstück zwischen den Fahrwegen? Die Lösung ist einfach, hier ist eine Weichenkonstruktion zu sehen.(Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Für den Pufferküsser gibt es eine Geschwindigkeitsanzeige. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Abstände zwischen den Bahnhöfen sind teils sehr kurz. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Endbahnhof. Hier kreuzt sich die Ecobee mit herkömmlichen Eisenbahnen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Gekehrt wird ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... am Bahnsteig. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Umgebungskarte Incheon (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Incheon ist eigentlich ein sehr bevölkerter Flughafen. Nur dieser Bahnhof lässt für Fotos viel Zeit. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
Sonst ist am Endbahnhof nichts los. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)

Anders als in Shanghai, Nagoya und Seoul soll es sich dabei nicht um einen Nahverkehrszug handeln, sondern um eine Verbindung von Tokio nach Nagoya, die später nach Osaka verlängert wird. Nach einem Bericht der offiziellen Nachrichtenagentur Xinhua plant die chinesische Eisenbahngesellschaft CRRC neue Trassen für Magnetschwebezüge.

Der Transrapid wurde verkauft

Die Strecke für den Magnetschwebezug Transrapid im Emsland hingegen wurde 2011 stillgelegt. Im Herbst wurde der letzte Magnetschwebezug versteigert. Für 200.000 Euro erwarb die Fleischfabrik Kemper im niedersächsischen Nortrup den Zug.

Der Grund war persönlich: Hermann Kemper war der Erfinder der "Schwebebahn mit räderlosen Fahrzeugen, die an eisernen Fahrschienen mittels magnetischer Felder schwebend entlanggeführt wird". Er ließ sie 1934 patentieren und schuf damit die Basis für den Transrapid.

Auch Elon Musk schätzt die Magnetschwebetechnik.

 Der Bus kommt nach BedarfHyperloop schwebt voran 
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MAGA 03. Jan 2017

Mal im Ernst wenn man nicht gerade in einer Großstadt wohnt kann man den ÖPNV eigentlich...

tingelchen 28. Dez 2016

Nein, hat er nicht. Radfahrer werden tatsächlich praktisch gar nicht belangt. Obwohl ein...

McWiesel 25. Dez 2016

München A8, A94, A96 .. Stuttgart A831 Berlin A103 Alle mitten rein und lösen sich dann...

RvdtG 23. Dez 2016

Jep. Deswegen sehe autonome Taxen eher im ländlichen Raum und vielleicht auf der...

RvdtG 23. Dez 2016

Ich vermute eher dass er Pessimist ist, inhaltlich hat er aber recht. Alex von München...


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