Der Bus kommt nach Bedarf

In Schorndorf bei Stuttgart etwa sollen Busse künftig nicht mehr nach dem Fahrplan und auf vorgegebenen Routen verkehren, sondern flexibler - wann und wo Passagiere eine Fahrt brauchen. Der Bus wird aber nicht zum Taxi, sondern bleibt ein Verkehrsmittel für viele.

Stellenmarkt
  1. IT-Service Desk Agent / Mitarbeiter IT-Service Desk (m/w/d)
    Best Secret GmbH, Aschheim bei München, Poing bei München
  2. Changemanager/in (w/m/d)
    Statistisches Bundesamt, Wiesbaden
Detailsuche

Das geht schon in Richtung des Konzepts, das sich Local Motors für Olli vorstellt: Die Fahrgäste rufen den Bus, wenn sie ihn brauchen. Ein Computer berechnet aus den eingehenden Fahrtwünschen eine Route und eine Abfahrtzeit für den Bus. Dann benachrichtigt er die Fahrgäste. Die werden anders als vom Taxi nicht vor der eigenen Haustür aufgesammelt und exklusiv zum Ziel gebracht, sondern sie müssen möglicherweise noch ein Stück zum Treffpunkt laufen, und es fahren noch andere mit.

Schorndorf will Busse effizienter einsetzen

Organisiert wird das Projekt vom Bereich Verkehr des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Ein Ziel ist, die Busse der Stadt in den Randzeiten oder am Wochenende effizienter einzusetzen, wenn sie nur wenig genutzt werden. Dann sollen auch nicht die normalen Busse verkehren, sondern kleinere Fahrzeuge für etwa 30 Passagiere.

In der ersten Phase des Projekts fragen die Fraunhofer-Forscher die Einwohner von Schorndorf nach ihren Bedürfnissen. Geklärt werden solle beispielsweise, welche Taktzeiten akzeptabel sind oder wie lange die Wartezeiten sein dürfen. Wichtig ist auch, wie die Schorndorfer einen Bus rufen: Eine App für Smartphone oder Tablet bietet sich natürlich an. Aber was ist mit Bürgern, die kein Mobilgerät haben? Sie können einen Bus über das Internet und sogar per Telefon bestellen.

2017 geht es los

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

Nach einer Planungsphase wird es im kommenden Jahr ernst: Im Dezember 2017 wird der bedarfsorientierte Busverkehr starten. Das Projekt Reallabor Schorndorf soll bis 2019 laufen.

Ob die Schwaben auf herkömmlichen Dieselantrieb setzen, ist nicht bekannt. In vielen Großstädten sind aber nicht mehr nur Busse mit traditionellem Antrieb unterwegs, sondern unterschiedliche Elektrobusse. In der lettischen Hauptstadt Riga sollen ab dem kommenden Jahr Oberleitungsbusse mit Brennstoffzellen Fahrgäste befördern.

Berlin und Hamburg haben im Sommer beschlossen, ihre Busflotten von Verbrennungs- auf Elektroantrieb umzustellen. Die beiden Städte wollen in Zukunft gemeinsam Elektrobusse kaufen. Ziel der Beschaffungsaktion ist aber nicht nur ein sauberer Nahverkehr. So sollen die Hersteller dazu gebracht werden, Elektrobusse serienreif zu machen.

Neue Konzepte gibt es nicht nur für die Straße, sondern auch für die Schiene.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Der Bus braucht keinen Fahrer mehrAsien setzt auf Magnetschwebetechnik 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8.  


MAGA 03. Jan 2017

Mal im Ernst wenn man nicht gerade in einer Großstadt wohnt kann man den ÖPNV eigentlich...

tingelchen 28. Dez 2016

Nein, hat er nicht. Radfahrer werden tatsächlich praktisch gar nicht belangt. Obwohl ein...

McWiesel 25. Dez 2016

München A8, A94, A96 .. Stuttgart A831 Berlin A103 Alle mitten rein und lösen sich dann...

RvdtG 23. Dez 2016

Jep. Deswegen sehe autonome Taxen eher im ländlichen Raum und vielleicht auf der...

RvdtG 23. Dez 2016

Ich vermute eher dass er Pessimist ist, inhaltlich hat er aber recht. Alex von München...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Chorus angespielt
Automatischer Arschtritt im All

Knopfdruck, Teleport hinter Feind, Abschuss: Das Weltraumspiel Chorus will mit Story, Grafik und Ideen punkten. Golem.de hat es angespielt.
Von Peter Steinlechner

Chorus angespielt: Automatischer Arschtritt im All
Artikel
  1. Elektromobilität: BMW gibt sich mit 600 Kilometern Reichweite zufrieden
    Elektromobilität
    BMW gibt sich mit 600 Kilometern Reichweite zufrieden

    Reichweite ist für BMW wichtig, aber nicht am wichtigsten. Eine Rekordjagd nach immer mehr Kilometern sehen die Entwickler nicht vor.

  2. Carvera: CNC-Fräse für den Tisch wechselt Aufsätze selbstständig
    Carvera
    CNC-Fräse für den Tisch wechselt Aufsätze selbstständig

    Die Carvera ist eine CNC-Maschine und Drehbank für Hobbybastler. Das System wechselt Aufsätze selbstständig, ist aber nicht günstig.

  3. Lightning ade: EU will USB-C als alleinige Handy-Ladebuchse vorschreiben
    Lightning ade  
    EU will USB-C als alleinige Handy-Ladebuchse vorschreiben

    Die EU-Kommission will eine einheitliche Ladebuchse einführen. USB-C soll zum Aufladen aller möglichen Kleingeräte verwendet werden.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Asus 27" WQHD 144Hz 260,91€ • Alternate-Deals (u. a. Acer Nitro 27" FHD 159,90€) • Neuer Kindle Paperwhite Signature Edition vorbestellbar 189,99€ • Black Week bei NBB: Bis 50% Rabatt (u. a. MSI 31,5" Curved WQHD 165Hz 350€) • PS5 Digital mit FIFA 22 bei o2 bestellbar [Werbung]
    •  /