ÖPNV-App: Aktuelle Öffi-Version in Amazons Appstore verfügbar

Nach fast einem Jahr Pause ist in dieser Woche wieder ein Update für die App Öffi in Amazons Appstore erschienen. Um die App für den öffentlichen Nahverkehr gab es jüngst eine Kontroverse - Öffi war für knapp zwei Monate nicht in Googles Play Store verfügbar.

Artikel veröffentlicht am ,
Aktuelle Öffi-Version in Amazons Appstore
Aktuelle Öffi-Version in Amazons Appstore (Bild: Andreas Schildbach, Montage: Golem.d)

In Amazons Appstore steht eine aktuelle Version von Öffi zur Verfügung, die Version davor stammte vom 20. September 2017. Damit kann die Nahverkehrs-App von Andreas Schildbach auch auf Amazons Fire-Tablets auf die aktuelle Version gebracht werden. Der Öffi-Entwickler Schildbach kündigte Ende August 2018 an, Öffi auch in Amazons Appstore zu aktualisieren. Fast ein Jahr lang hatte es dort keine neuen Öffi-Versionen gegeben.

Stellenmarkt
  1. IT-Mitarbeiter MVZ-Support (m/w/d)
    Helios IT Service GmbH, Erfurt, Blankenhain, Kronach, Meiningen, Gotha
  2. Software-Entwickler (m/w/d) ORACLE - WEB
    Rieker Holding AG, Thayngen
Detailsuche

Der Grund dafür lag allerdings nicht bei Amazon, sondern der Öffi-Entwickler reichte schlicht keine neuen Updates für die Fire-OS-Plattform ein. Amazons Fire OS läuft unter anderem auf Fire-Tablets, das Betriebssytem basiert auf Android, aber die Amazon-Geräte verwenden einen eigenen Appstore. Googles Play Store ist auf den Geräten regulär nicht verfügbar. Auch auf den Fire-Tablets war es bisher schon möglich, die App direkt über die Öffi-Homepage aktuell zu halten, Anwender müssen dafür selbst aktiv werden.

Die Öffi-App ist mittlerweile nach der GPL in der Version 3 lizenziert und seit dem 14. August 2018 ist Öffi im alternativen App-Shop F-Droid erhältlich. Wer sich Öffi über F-Droid installiert, kann sie ohne Verweis auf Google-Dienste nutzen. Der Entwickler entfernte die Verweise zu Google Maps. Wer Öffi über F-Droid nutzt, kann die App auch darüber aktualisieren.

Öffi gibt es auch wieder im Play Store

Seit Anfang September 2018 ist die ÖPNV-App Öffi wieder regulär im Play Store zu bekommen. Google hatte sich an einer Spendenfunktion gestört, die in der App als Code vorhanden, aber für den Nutzer nicht sichtbar war. Der Play-Store-Betreiber kritisierte, dass die App damit gegen die Play-Store-Richtlinien verstoße. Google reagierte und nahm die App am 7. Juli 2018 aus dem Play Store. Entwickler Schildbach war über den Vorwurf verwundert, weil die Spendenfunktion nur im Code enthalten war und nicht in der App erschien, wenn diese über den Play Store installiert wurde.

Golem Akademie
  1. Kotlin für Java-Entwickler: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    03.–04. Februar 2022, Virtuell
  2. PowerShell Praxisworkshop: virtueller Vier-Tage-Workshop
    20.–23. Dezember 2021, virtuell
Weitere IT-Trainings

Nach Auffassung von Schildbach verstößt das nicht gegen die Play-Store-Richtlinien. Das sah Google anders und sperrte die App. Nachdem Schildbach den Wünschen Googles nachgekommen war, wurde die App wieder freigegeben. Dabei lag die mittlerweile freigegebene Version für mindestens sechs Wochen bei Google. Warum der Prüfprozess so lange dauerte, ist nicht bekannt.

Mit Öffi soll die Verwendung öffentlicher Verkehrsmittel vereinfacht werden. Die App gibt Routenvorschläge, wie der Fahrgast zu seinem Ziel gelangt. Dabei werden alle Abfahrten übersichtlich dargestellt. Viele Verkehrsverbünde bieten Apps mit ähnlichen Funktionen - diese funktionieren allerdings immer nur im jeweiligen Verbund. Öffi hat demgegenüber den Vorteil, dass die App in mehreren Städten und Regionen verwendet werden kann, um sich mit Bus und Bahn führen zu lassen. Es ist nicht nötig, mehrere Apps zu installieren.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Treibstoffe
E-Fuels-Produktion in der Praxis

Über E-Fuels, also aus Ökostrom hergestellte Kraftstoffe, wird viel diskutiert. Real produziert werden sie bislang kaum.
Von Hanno Böck

Treibstoffe: E-Fuels-Produktion in der Praxis
Artikel
  1. Ransomware: Russland nimmt Revil-Mitglieder fest
    Ransomware
    Russland nimmt Revil-Mitglieder fest

    Auf Ersuchen der USA hat Russland Mitglieder und Infrastruktur der Ransomware-Gruppe Revil festgesetzt.

  2. Datenschutz: Bremen und Brandenburg wollen aus Luca-App aussteigen
    Datenschutz
    Bremen und Brandenburg wollen aus Luca-App aussteigen

    Die Luca-App habe in den vergangen Jahren keinen großen Mehrwert gezeigt, heißt es aus Bremen. Unterdessen griff die Polizei auf die Daten der App zu.

  3. Klimaschutz: Verbrennerkauf - warum der Verkehrsminister Recht hat
    Klimaschutz
    Verbrennerkauf - warum der Verkehrsminister Recht hat

    Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) warnt vor dem Kauf neuer Autos mit Verbrennungsmotor, weil fossile Brennstoffe keine Lösung sind - auch nicht als E-Fuels.
    Ein IMHO von Andreas Donath

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MindStar (u.a. WD Blue 3D 1TB 79€, be quiet! Straight Power 11 850W 119€ u. PowerColor RX 6600 Hellhound 529€) • Alternate: Weekend-Deals • HyperX Cloud II Wireless 107,19€ • Cooler Master MH752 54,90€ • Gainward RTX 3080 12GB 1.599€ • Saturn-Hits • 3 für 2: Marvel & Star Wars [Werbung]
    •  /