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OEM-Lizenzen: Microsoft macht Windows 11 merklich teurer

Die OEM-Lizenzkosten für Windows 11 werden wahrscheinlich auch Endkunden zu spüren bekommen – durch höhere PC-Preise.
/ Oliver Nickel
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Windows-OEMs werden zur Kasse gebeten. (Bild: Pexels.com)
Windows-OEMs werden zur Kasse gebeten. Bild: Pexels.com / Pexels-Lizenz

Einen Großteil des Umsatzes für Windows 11 und andere Betriebssysteme macht Microsoft mit dem Verkauf an OEMs (Original Equipment Manufacturer, also Erstausrüster). Die kaufen Lizenzen bei Microsoft ein und installieren das Betriebssystem dann auf ihren Endgeräten vor. Die Kosten für die Lizenzen werden dabei meist auf die Kunden übertragen. Und die werden im Jahr 2026 wohl besonders verteuert.

Laut einem Bericht des chinesischsprachigen Magazins UDN(öffnet im neuen Fenster), das mit PC-Brancheninsidern gesprochen hat, wird Microsoft die Lizenzkosten für OEMs in diesem Jahr wohl um 7 bis 10 Prozent erhöhen. Dadurch könnten die Preise für Endgeräte wie Laptops, Windows-Tablets und Desktops-PCs um weitere fünf Prozent im dritten Quartal 2026 steigen.

OEMs zahlen drauf

Die Erhöhungen summieren sich auf die bereits auftretenden Preissteigerungen bei Hardware, die durch steigende Speicherpreise und Lieferengpässe auftreten. Endgeräte werden dabei in unterschiedliche Gruppen unterteilt, die sich nach den verbauten Prozessoren richten. Für verschiedene Prozessoren verlangt Microsoft entsprechend unterschiedliche Preise. Auch ist entscheidend, welche Version von Windows 11 vorinstalliert wird – etwa Windows 11 Home oder Pro.

UDN merkt an, dass Microsoft die Preise für Volumenlizenzen an OEMs jährlich anpasst. Allerdings entsprechen die Erhöhungen meist nur vergleichsweise geringen Kosten. In diesem Jahr wird sich das mit einer Erhöhung von maximal 10 Prozent ändern.

Möglicherweise will Microsoft damit höhere Kosten ausgleichen, die durch Investitionen in die Verbesserungen des Betriebssystems und generell höhere Hardware- und Entwicklungskosten entstehen. Im Zuge der Umstellung von Windows 10 auf Windows 11 werden einige Unternehmen höhere Lizenzkosten in Kauf nehmen, wenn sie dadurch einer späteren technischen Schuld und noch höheren Kosten durch Support und Migration entgehen können.


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