Ökologischer Fußabdruck: Polestar erst ab 50.000 km umweltfreundlicher als Verbrenner

Ein Elektroauto ist nicht per se umweltfreundlicher als ein Verbrenner. Polestar hat das am Beispiel seiner Autos ausgerechnet.

Artikel veröffentlicht am ,
Polestar 2
Polestar 2 (Bild: Polestar)

Polestar hat die Klimaauswirkungen seiner Elektrofahrzeuge berechnet und zeigt, dass Autofahrer nicht durch den Kauf eines Elektroautos zwangsläufig die Umwelt schonen. Dafür sind je nach Strommix hohe Fahrleistungen nötig.

Der Polestar 2 verlässt die Fabrik mit einer CO2-Bilanz von 26 Tonnen. Im Vergleich zu einem Volvo XC40 mit einem Verbrennungsmotor (14 Tonnen) hat der Polestar 2 in der Herstellungsphase einen größeren CO2-Fußabdruck, was hauptsächlich auf den Produktionsprozess des Akkus zurückzuführen ist.

Nach einer Fahrleistung von 50.000 Kilometern erzeugt das mit fossilen Brennstoffen betriebene Fahrzeug insgesamt mehr Treibhausgas-Emissionen als ein Elektrofahrzeug, wenn es ausschließlich mit Strom aus Windkraft geladen wird.

Rechnet man auf den durchschnittlichen Strommix von 28 europäischen Ländern, muss das Auto 78.000 km fahren, um auf dem gleichen Niveau wie ein Verbrenner anzukommen. Zieht man den weltweiten durchschnittlichen Strommix in Betracht, sind es 112.000 km.

Wie diese Berechnung entstand, soll kein Geheimnis bleiben. Polestar will seine gesamte Methodik (PDF) frei zur Verfügung stellen und fordert auch andere Fahrzeughersteller auf, sich anzuschließen und für mehr Transparenz zu sorgen.

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JackIsBlackV8 01. Okt 2020

Echt? Kann ich mir gar nicht vorstellen.

gadthrawn 30. Sep 2020

Kommt drauf an. Die 5 Jahre wurden für europ. Module berechnet - die gibt es praktisch...

gadthrawn 30. Sep 2020

1. ist Akku eine Sackgasse. 2. Wird weniger recycelt wie du dir da gerade wünschst...

superdachs 29. Sep 2020

Dann wird die Kiste aber auch drei mal so teuer.



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