• IT-Karriere:
  • Services:

Öffentlicher Dienst: Baden-Württemberg will Skype-Bewerbungen ermöglichen

Ist ein per Skype geführtes Bewerbungsgespräch zulässig? Diese Frage will das Land Baden-Württemberg neu prüfen. Eine Lehrerin hatte sich aus dem Ausland beworben, eine Einstellung wurde trotz positiver Bewertung aber abgelehnt - wegen Skype.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Die Verwaltung soll moderner werden - und auch Bewerbungsgespräche über Skype ermöglichen.
Die Verwaltung soll moderner werden - und auch Bewerbungsgespräche über Skype ermöglichen. (Bild: David Ramos/Getty Images)

Das baden-württembergische Kultusministerium reagiert auf die Kritik am Einstellungsverfahren von Lehrern: "Das gängige Verfahren bedarf einer Überarbeitung", wie Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) der Heilbronner Stimme sagte. Im Zeitalter der Digitalisierung und in einer globalisierten Welt solle es möglich sein, sich auch online bewerben und vorstellen zu können.

Stellenmarkt
  1. IPS Pressevertrieb GmbH, Meckenheim
  2. Lutz & Grub AG, Wörth

Die Initiative geht auf eine letztlich erfolglose Bewerbung der Lehrerin Susanne Wolf zurück. Diese hatte mit der Schulleiterin der Grundschule Plattenwald ein Bewerbungsgespräch über Skype geführt, weil sie derzeit noch als Lehrerin an einer Deutschen Schule in Kuala Lumpur in Malaysia unterrichtet. Nach dem Gespräch hatte die Schulleiterin ihr die Stelle angeboten, die Schulbehörde verweigerte jedoch die Einstellung - mit Verweis auf die geltende Rechtslage.

Bewerbung unzulässig

Dazu sagte Wolf der Heilbronner Stimme: "Ich erhielt die Nachricht, dass all meine Bewerbungen unzulässig seien, weil ich nicht persönlich an dem Gespräch teilnehmen konnte." Sie habe sogar angeboten, sich bei einem kurz auf die Bewerbung folgenden Heimaturlaub persönlich vorzustellen, dies sei aber abgelehnt worden. "Die persönliche Teilnahme am Bewerbungsgespräch ist nicht verhandelbar", soll ein Mitarbeiter des zuständigen Regierungspräsidiums Wolf auf eine entsprechende Nachfrage geschrieben haben. Die Lehrerin hatte sich auf eine sogenannte Sonderausschreibung für mehrere Grundschulen im Weinsberger Tal in der Nähe von Heilbronn beworben.

Den Fall will das Land Baden-Württemberg zum Anlass nehmen, die eigenen Regeln für Bewerbungen zu überarbeiten. Eine entsprechende Anpassung sei intern "bereits in Auftrag gegeben", sagte Ministerin Eisenmann.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Gigabyte M27Q 27-Zoll-IPS WQHD 170Hz für 319,90€, Asus ROG STRIX B550-I Gaming Mainboard...
  2. (u. a. Sandisk Extreme Pro PCIe-SSD 500GB für 62,99€, Crucial MX500 SATA-SSD 1TB für 85,99€)
  3. (u. a. Beats Studio3 Over Ear Bluetooth für 189€, Powerbeats Pro kabellose In-Ear-Bluetooth...
  4. (u. a. Crusader Kings III - Royal Edition für 42,99€, Mount & Blade II - Bannerlord für 27...

Anonymer Nutzer 15. Jan 2017

den ganzen Sermon hättest du dir sparen können, wenn du beachtet hättest, dass es hier...

nicoledos 15. Jan 2017

Was ich auch nicht mag, sinnlose Reisen wegen mehrstufigen Bewerbungsrunden. Da können...

Technik Schaf 15. Jan 2017

Aber wer mal gesehen hat wer da zum teil arbeitet würde der sich über nicht mehr. Derart...


Folgen Sie uns
       


Elektrisches Carsharing: We Share bringt den ID.3 nach Berlin
Elektrisches Carsharing
We Share bringt den ID.3 nach Berlin

Während Share Now seine Elektroautos aus Berlin abgezogen hat, bringt We Share demnächst den ID.3 auf die Straße. Die Ladesituation bleibt angespannt.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Verbraucherschützer Einige Elektroautos sind nicht zuverlässig genug
  2. Innovationsprämie Staatliche Förderung drückt Preise gebrauchter E-Autos
  3. Papamobil Vatikan will auf Elektroautos umstellen

Boothole: Kein Plan, keine Sicherheit
Boothole
Kein Plan, keine Sicherheit

Völlig vorhersehbare Fehler mit UEFI Secure Boot führen vermutlich noch auf Jahre zu Problemen. Vertrauen in die Technik weckt das nicht.
Ein IMHO von Sebastian Grüner


    Energy Robotics: Ein kopfloser Hund für 74.500 US-Dollar
    Energy Robotics
    Ein kopfloser Hund für 74.500 US-Dollar

    Als eines der ersten deutschen Unternehmen setzt Energy Robotics den Roboterhund Spot ein. Sein Vorteil: Er ist vollautomatisch und langweilt sich nie.
    Ein Bericht von Werner Pluta

    1. Kickstarter Nibble ist ein vierbeiniger Laufroboter im Mini-Format
    2. Boston Dynamics Roboterhunde scannen ein Werk von Ford
    3. Robotik Laborroboter forscht selbstständig

      •  /