Odyssey+: Samsungs WMR-Headset nutzt Anti-Fliegengitter-Technik

Das Odyssey+ ist eine verbesserte Version des Head-mounted Displays für Windows Mixed Reality. Samsung gibt an, die empfundene Pixeldichte sei doppelt so hoch, da die Panels mit einer Anti-Screendoor-Schicht versehen seien. Auch beim Komfort bessern die Südkoreaner nach.

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HMD Odyssey+
HMD Odyssey+ (Bild: Samsung)

Mit dem Odyssey hatte Samsung bereits eines der besten VR-Headsets für Windows Mixed Reality von Microsoft im Angebot, beim Odyssey+ legt der Hersteller nach: Das Head-mounted Display soll eine vom Nutzer als viel höher empfundene Pixeldichte aufweisen, obgleich die tatsächliche Auflösung nicht gestiegen ist.

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Wie gehabt verwendet Samsung zwei 3,5-Zoll-OLED-Panel aus eigener Herstellung, die 2.880 x 1.600 Bildpunkte bei 90 Hz aufweisen - das entspricht 616 ppi. Beim Odyssey+ nennen die Südkoreaner hingegen mit 1.233 Pixeln pro Zoll die doppelte Menge. Möglich macht das laut Hersteller eine spezielle Beschichtung, durch welche die Verbindungen zwischen den in einer RGB-Matrix angesteuerten Pixeln von diesen überstrahlt werden. So sollen der Fliegengitter-Effekt (Screendoor) stark verringert und die subjektiv empfundene Auflösung erhöht werden.

Objektiv hingegen sind die weiteren Verbesserungen am Headset: Verglichen mit dem Odyssey hat das Odyssey+ für die Nase nun 40 statt 32 mm Platz, und der das Gesicht umrahmende Schaumstoff fällt mit einem Innenabstand von 146 statt 138 mm etwas breiter aus. Wie bisher vorhanden sind das Drehrad für die Interpupillardistanz, die integrierten AKG-Kopfhörer und der Anschluss per HDMI sowie USB - neu ist integriertes Bluetooth für die Controller.

Samsung listet das Odyssey+ für 500 US-Dollar, damit kostet es genauso viel wie das Odyssey bisher auch. Ein Veröffentlichungsdatum nannte der Hersteller bisher nicht, zumindest die Ursprungsversion ist bis heute nicht in Deutschland verfügbar - dabei handelt es sich um das beste Headset für Windows Mixed Reality.

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