Abo
  • Services:
Anzeige
Hardkernel Odroid XU4
Hardkernel Odroid XU4 (Bild: Hardkernel)

Odroid XU4: Acht Kerne, USB 3.0 und ein Lüfter

Hardkernel Odroid XU4
Hardkernel Odroid XU4 (Bild: Hardkernel)

Der neue Bastelrechner von Odroid kombiniert Leistung und geringe Größe mit einem vernünftigen Preis. Allerdings wäre ein besseres Kühlkonzept wünschenswert.

Anzeige

Auf dem Odroid XU 4 von Hardkernel befindet sich ein Samsung Exynos 5422 mit acht Kernen. Vier davon basieren auf der ARM Cortex-A15-Architektur, getaktet mit 2 GHz, vier weitere auf der Cortex-A7-Architektur, jeweils getaktet mit 1,4 GHz. Als GPU kommt ein Mali-T628 zum Einsatz. Der Arbeitsspeicher ist 2 GByte groß.

Die Video- und Audioausgabe erfolgt per HDMI. Als Massenspeicher kann ein eMMC-Modul angesteckt oder eine Micro-SD-Karte eingesteckt werden. Von beiden kann gebootet werden, die Auswahl erfolgt per Schiebeschalter. Die Netzwerkverbindung kann per Gigabit-Ethernet hergestellt werden.

Peripherie kann über zwei USB-3.0-Ports oder einen USB-2.0-Port eingesteckt werden. Eine GPIO-Leiste mit 30 und eine mit 12 Pins bieten Bastlern Anschlüsse und Bussysteme für selbstgebaute Elektronikprojekte. Die Stromversorgung erfolgt über eine Hohlstecker-Buchse, das Netzteil sollte 20 Watt (4 Ampere bei 5 Volt) liefern können, konkretere Angaben zum Strombedarf gibt es derzeit nicht.

Ein Grund für den vergleichsweise hohen Strombedarf dürfte der laut Hersteller notwendige Lüfter sein. Allerdings wird der gleiche Mikrocontroller auch mit passiver Kühlung in Tablets und Smartphones verbaut, wie in Samsungs Galaxy S5. Aufgrund der Position des Mikrocontrollers und dessen Nähe zu höheren Bauteilen dürfte es aber einiges an Bastlergeschick erfordern, eine ausreichend große Kühlfläche statt des Lüfters zu verbauen.

  • Odroid XU4 ohne Lüfter (Foto: Hardkernel)
  • Odroid XU4 mit Lüfter (Foto: Hardkernel)
  • Die Anschlüsse des Odroid XU4  (Foto: Hardkernel)
Odroid XU4 ohne Lüfter (Foto: Hardkernel)

Der Odroid XU4 ist nicht der erste Bastelrechner, der einen Lüfter benötigt. Auch der Vorläufer, der XU3 und dessen Spar-Variante XU3 Lite kamen nicht ohne aus. Während es den XU3 weiterhin geben wird, wird die Lite-Variante zugunsten des höher getakteten XU4 eingestellt. Beim Mikrocontroller unterscheiden sich der XU4 und der doppelt so teure XU3 nicht, allerdings bietet der ältere XU 3 mehr Anschlussmöglichkeiten.

Preis und Verfügbarkeit

Den Odroid XU 4 gibt es direkt bei Hardkernel für 74 US-Dollar oder in Deutschland bei Pollin ab dem 30. Juli 2015 für 79,95 Euro. Im Preis enthalten sind der Lüfter und das Netzteil.


eye home zur Startseite
hermannk 04. Aug 2015

Leider läuft der Lüfter periodisch immer wieder kurz an. Das nervt. Leistungsaufnahme...

meveric82 22. Jul 2015

Vor dem XU kamen erstmal das X2 und U2. Das ODROID X ist von 2012 und wird immer noch...

dreamtide11 22. Jul 2015

Das sind genau die beiden Punkte, die dieses System so unglaublich angenehm machen. Ich...

Moe479 22. Jul 2015

hmm ich könnte mir das auch gut als desktopersatz im schlankem gehäuse hinter bildschirm...

Bigfoo29 21. Jul 2015

Naja, wer schonmal ein paar Lepper-Töpfe hat, hat mit Sicherheit noch so ein Ding...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Giesecke+Devrient Currency Technology GmbH, München
  2. T-Systems International GmbH, verschiedene Standorte
  3. Robert Bosch GmbH, Ludwigsburg
  4. MBDA Deutschland, Schrobenhausen


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 649,90€
  2. ab 799,90€

Folgen Sie uns
       


  1. Bundesverkehrsministerium

    Dobrindt finanziert weitere Projekte zum autonomen Fahren

  2. Mobile

    Razer soll Smartphone für Gamer planen

  3. Snail Games

    Dark and Light stürmt Steam

  4. IETF

    Netzwerker wollen Quic-Pakete tracken

  5. Surface Diagnostic Toolkit

    Surface-Tool kommt in den Windows Store

  6. Bürgermeister

    Telekom und Unitymedia verweigern Open-Access-FTTH

  7. Layton's Mystery Journey im Test

    Katrielle, fast ganz der Papa

  8. Kabel und DSL

    Vodafone gewinnt 100.000 neue Festnetzkunden

  9. New Technologies Group

    Intel macht Wearables-Sparte dicht

  10. Elektromobilität

    Staatliche Finanzhilfen elektrisieren Norwegen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Moto Z2 Play im Test: Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
Moto Z2 Play im Test
Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
  1. Modulares Smartphone Moto Z2 Play kostet mit Lautsprecher-Mod 520 Euro
  2. Lenovo Hochleistungs-Akku-Mod für Moto Z
  3. Moto Z Schiebetastatur-Mod hat Finanzierungsziel erreicht

Razer Lancehead im Test: Drahtlose Symmetrie mit Laser
Razer Lancehead im Test
Drahtlose Symmetrie mit Laser
  1. Razer Blade Stealth 13,3- statt 12,5-Zoll-Panel im gleichen Gehäuse
  2. Razer Core im Test Grafikbox + Ultrabook = Gaming-System
  3. Razer Lancehead Symmetrische 16.000-dpi-Maus läuft ohne Cloud-Zwang

Ikea Trådfri im Test: Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
Ikea Trådfri im Test
Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
  1. Die Woche im Video Kündigungen, Kernaussagen und KI-Fahrer
  2. Augmented Reality Ikea will mit iOS 11 Wohnungen virtuell einrichten
  3. Space10 Ikea-Forschungslab untersucht Umgang mit KI

  1. Re: Ein bisschen ironisch ist das schon

    Jogibaer | 00:30

  2. Re: Staatliche Förderung aka. Holzweg

    Jogibaer | 00:27

  3. Re: Längster Tunnel der Welt:

    Malukai | 00:27

  4. Re: Geht doch schon mit PS Boardmitteln

    iToms | 00:24

  5. Re: 30¤ wtf?

    leMatin | 00:13


  1. 16:55

  2. 16:33

  3. 16:10

  4. 15:56

  5. 15:21

  6. 14:10

  7. 14:00

  8. 12:38


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel