Odroid W: Raspberry Pi-Klon für Fortgeschrittene

Odroid wird ab Ende August einen preiswerten hard- und softwarekompatiblen Raspberry Pi-Klon ausliefern, der sich eher an fortgeschrittene Bastler wendet.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Odroid W
Der Odroid W (Bild: Pollin Electronic)

Der Odroid W verfügt wie der Raspberry Pi über den mit 700 Mhz getakteten SoC Broadcom BCM2835 und 512 MB Ram, einen RPi-kompatiblen Kameraanschluss, einen SD-Kartenslot und Micro-HDMI-Anschluss. Das Layout der GPIO-Anschlüsse entspricht ebenfalls dem Original. Laut dem Hersteller sollen die Linux-Distributionen Raspbian und Noobs auf dem Odroid W ohne Änderungen lauffähig sein.

Gleich und doch ganz anders

Stellenmarkt
  1. IT Specialist (m/f/d)
    Bosch Health Campus, Stuttgart
  2. Informatiker/SAP Entwickler / FIORI / HANA / ABAP (m/w/d)
    L-Bank, Karlsruhe
Detailsuche

Obwohl der Odroid W vollständig kompatibel zum Original sein soll, sind die Unterschiede auffällig: Die Platine ist deutlich kleiner (60mm x 36mm) und durch den Verzicht auf vormontierte Anschlüsse wie für den USB-Host-Anschluss und die GPIO-Leiste deutlich niedriger. Die Funktionen sind zwar vorhanden, der Nutzer muss allerdings zum Lötkolben greifen, um die Anschlüsse zu nutzen.

  • Odroid W - Vorderseite<br>(Foto: Pollin Electronic)
  • Odroid W - Bestückung der Vorderseite<br>(Foto: Odroid)
  • Odroid W - Bestückung der Rückseite<br>(Foto: Odroid)
  • Odroid W - Docking Board<br>(Foto: Odroid)
Odroid W - Vorderseite<br>(Foto: Pollin Electronic)

Dass sich der Odroid W trotz der fehlenden vormontierten Anschlüsse preislich nicht deutlicher vom Original absetzt, liegt an den zusätzlichen Funktionen: LiPo-Batterien können direkt angeschlossen werden, um den Rechner mit Strom zu versorgen, aber auch um diese wieder aufzuladen. Ein Spannungskonverter gewährleistet mehr Spielraum bei sinkender Batteriespannung. Um die integrierte RTC zu versorgen, ist der Anschluss einer Knopfzelle notwendig.

Dazu kommen zusätzliche GPIO-Anschlüsse und zwei Eingänge, die analoge Signale mit 12 Bit Genauigkeit in digitale Werte umwandeln. Statt der SD-Karte kann ein Massenspeicher auch über einen eMMC-Anschluss angesprochen werden. Dieser soll allerdings keinen besonderen Vorteil bringen, der Hersteller spricht lediglich von einem zehnprozentigen Geschwindigkeitszuwachs.

Golem Karrierewelt
  1. Adobe Photoshop Aufbaukurs: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    14./15.07.2022, Virtuell
  2. Container Technologie: Docker und Kubernetes - Theorie und Praxis: virtueller Drei-Tage-Workshop
    27.-29.09.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Für all diese Funktionen werden die notwendigen Treiber bereitgestellt, insbesondere soll darüber die angeschlossene Batterie überwacht werden können.

Keine klassische Konkurrenz

Der Odroid W konkurriert weniger mit den klassischen Raspberry Pi A/B/B+-Modellen, sondern eher mit dem Compute Module. Wie auch für dieses existiert eine zusätzliche Erweiterungsplatine, genannt Docking Board. Sie liefert die fehlenden, vormontierten Anschlüsse nach - inklusive per USB-angebundenem Ethernet und je nach Modell mit einem 2,2-Zoll-LCD (320x240 Pixel). Für den Einsatz müssen aber auf dem Odroid W die notwendigen Buchsenleisten durch den Anwender aufgelötet werden.

Verfügbarkeit und Preis

Die Auslieferung soll ab dem 26. August 2014 erfolgen. Der Preis ohne Versandkosten liegt bei 30 US-Dollar, das Docking Board soll 20 US-Dollar kosten. In Deutschland soll der Odroid W dann auch bei Pollin Electronics für 35 Euro erhältlich sein.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Spaghetticode 31. Jul 2014

Ich erwarte ja auch nicht, dass Golem den Artikel bereits morgen veröffentlicht. Die...

am (golem.de) 30. Jul 2014

Der Ordoid setzt den selben SoC mit integrierter GP ein wie der Original-Pi, daher ist...

ploedman 30. Jul 2014

hmm... Mass Effect, die Geth?

Anonymer Nutzer 30. Jul 2014

Ja,falsch.



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Mit Aliens reden
Quantenkommunikation soll interstellar möglich sein

Mithilfe von Quanten soll es möglich sein, über interstellare Distanzen Informationen auszutauschen und mit Aliens zu reden.

Mit Aliens reden: Quantenkommunikation soll interstellar möglich sein
Artikel
  1. Lennart Poettering: Systemd-Gründer wechselt offenbar zu Microsoft
    Lennart Poettering
    Systemd-Gründer wechselt offenbar zu Microsoft

    Der einflussreiche Entwickler Lennart Poettering hat offenbar den Linux-Distributor Red Hat verlassen und wechselt zur Konkurrenz.

  2. Mobile Device Management mit Microsoft Intune
     
    Mobile Device Management mit Microsoft Intune

    Neben PCs sind mobile Endgeräte aus vielen Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Der Onlinekurs der Golem Karrierewelt zu Microsoft Intune hilft, ihren Einsatz zu optimieren.
    Sponsored Post von Golem Karrierewelt

  3. Marriott International: Hotelkette von Datenleck betroffen
    Marriott International
    Hotelkette von Datenleck betroffen

    Die Hotelkette Marriott International vermeldet das dritte Datenleck innerhalb von vier Jahren. Auch Kredikartendaten sind betroffen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Red Friday: Mega-Rabatt-Aktion bei Media Markt • LG OLED TV 77" 120 Hz günstig wie nie: 2.399€ • Amazon-Geräte günstiger • AMD Ryzen 5 günstig wie nie: 125€ • EVGA RTX 3090 günstig wie nie: 1.649€ • MindStar (MSI 31,5“ 165Hz 369€) • Der beste 2.000€-Gaming-PC [Werbung]
    •  /