• IT-Karriere:
  • Services:

Odroid N2: Bastelrechner kommt mit Sechskern-CPU und 4 GByte RAM

Der N2 beerbt den N1 und nutzt ebenfalls einen ARM-Prozessor mit sechs Kernen, soll aber wesentlich weniger Geld kosten. Das System hat viele Anschlüsse und ist passiv gekühlt. eMMC-Speicher muss dazugekauft werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Der N2 hat genug Anschlüsse.
Der N2 hat genug Anschlüsse. (Bild: Odroid)

Der Hardwarehersteller Odroid hat die Pläne für seinen integrierten Mini-Computer N1 aufgegeben. Ihn ersetzt allerdings der um einiges günstiger angesetzte N2, den das Unternehmen ab April 2019 für etwa 63 US-Dollar in der Grundversion verkaufen will. Der Unterschied zum N1 und zu vielen anderen Bastelrechnern: Er nutzt den auf dem Board verlöteten Sechskernprozessor Amlogix S922x, der auf ARM-Cortex A53- und A73-Kernen basiert.

Stellenmarkt
  1. ING Deutschland, Nürnberg
  2. CompuGroup Medical SE & Co. KGaA, Koblenz, Saarbrücken

Das SoC kann etwa mit einem Rockchip RK3399 verglichen werden, wobei die Mali-G53-Grafikeinheit des N2 laut Hersteller etwas schneller ist. Beide Chips sind in der Theorie flotter als der Vierkern-ARM-Chip auf Boards wie dem Raspberry Pi 3 Model B+. Der Odroid N2 integriert zudem 2 GByte DDR4-Arbeitsspeicher. Eine Verdopplung des RAM ist möglich und kostet knapp 16 US-Dollar mehr.

  • Odroid N2 (Bild: Odroid)
  • Odroid N2 (Bild: Odroid)
  • Odroid N2 (Bild: Odroid)
  • Odroid N2 (Bild: Odroid)
Odroid N2 (Bild: Odroid)

Die Platine ist mit 9 x 9 x 1,7 cm größer als ein Raspberry Pi. Die Kühlrippen bedecken eine komplette Seite des Rechners. Das System ist passiv gekühlt und daher geräuschlos. Zusammen wiegt es etwa 190 Gramm. Alternativ lässt sich auch ein Lüfter daran betreiben. Der Rechner bietet eine recht gute Auswahl an Anschlüssen: vier USB-A-3.0-Ports, Micro-USB, HDMI 2.0 und Gigabit Ethernet. USB Typ-C fehlt allerdings. Wie ein Raspberry Pi hat auch das N2 eine 40-Pin-GPIO-Schnittstelle verbaut.

Ein Nachteil des N2 ist der fehlende Massenspeicher. Dafür verbaut Odroid eine eMMC-Schnittstelle, über die sich beliebig viel Flash-Speicher nachrüsten lässt. Allerdings muss eine passende Karte auf den Preis des Mainboards aufgerechnet werden. EMMC-Flash ist normalerweise etwas langsamer als NAND-Flash, der in SSDs Verwendung findet. Unter Last soll das System etwa 5,5 Watt benötigen. Odroid verkauft auch passende Gehäuse für vier Dollar für seinen N2. Noch kann das System nicht vorbestellt werden. Der Verkauf soll Ende März beginnen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Mobile-Angebote
  1. 749€ (mit Rabattcode "PERFECTEBAY10" - Bestpreis!)
  2. 350,10€ (mit Rabattcode "PERFECTEBAY10" - Bestpreis!)
  3. 599€
  4. 599€ (mit Rabattcode "PRIMA10" - Bestpreis!)

buhtope3 20. Feb 2019

Das habe ich schon längst gesehen. Wir warten mal ab, was das Endprodukt liefert. Auf der...

PatrickSchlegel 19. Feb 2019

+++

Anonymer Nutzer 18. Feb 2019

Interessanter Bericht: https://www.cnx-software.com/2019/02/01/amlogic-s922x-benchmarks...

Anonymer Nutzer 18. Feb 2019

Es ist sogar noch schlimmer. Der RockPi 4 kostet mit 4GB derzeit beim deutschen Händler...

Anonymer Nutzer 18. Feb 2019

Ja, zudem kostet dieser 76 EUR, Lieferzeit war bei mir ca 3 Wochen https://www.innet24...


Folgen Sie uns
       


Preiswerte Notebooks im Test - Acer vs. Medion vs. Trekstor

Golem.de hat preiswerte Geräte von drei Herstellern getestet. Es treten an: Acer, Medion und Trekstor. Die Bedingung: Der Kaufpreis soll unter 400 Euro liegen.

Preiswerte Notebooks im Test - Acer vs. Medion vs. Trekstor Video aufrufen
Ausprobiert: Meine erste Strafgebühr bei Free Now
Ausprobiert
Meine erste Strafgebühr bei Free Now

Storniert habe ich bei Free Now noch nie. Doch diesmal wurde meine Geduld hart auf die Probe gestellt.
Ein Praxistest von Achim Sawall

  1. Gesetzentwurf Weitergabepflicht für Mobilitätsdaten geplant
  2. Personenbeförderung Taxibranche und Uber kritisieren Reformpläne

The Secret of Monkey Island: Ich bin ein übelriechender, groggurgelnder Pirat!
The Secret of Monkey Island
"Ich bin ein übelriechender, groggurgelnder Pirat!"

Das wunderbare The Secret of Monkey Island feiert seinen 30. Geburtstag. Golem.de hat einen neuen Durchgang gewagt - und wüst geschimpft.
Von Benedikt Plass-Fleßenkämper


    Philips-Leuchten-Konfigurator im Test: Die schicke Leuchte aus dem 3D-Drucker
    Philips-Leuchten-Konfigurator im Test
    Die schicke Leuchte aus dem 3D-Drucker

    Signify bietet mit Philips My Creation die Möglichkeit, eigene Leuchten zu kreieren. Diese werden im 3D-Drucker gefertigt - und sind von überraschend guter Qualität. Golem.de hat eine güldene Leuchte entworfen.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Smarte Leuchten mit Kurzschluss Netzteil-Rückruf bei Philips Hue Outdoor
    2. Signify Neue Lampen, Leuchten und Lightstrips von Philips Hue
    3. Signify Neue Philips-Hue-Produkte vorgestellt

      •  /