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Verfügbarkeit und Fazit

Der Lemaker Guitar, Modul und Baseboard, wird in Deutschland von Allnet zum Preis ab rund 40 Euro vertrieben. Den Ordroid C2 gibt es für etwa 50 Euro bei Pollin.

Fazit

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Vor die Wahl gestellt, würden wir uns derzeit für den Lemaker Guitar entscheiden, aufgrund der Softwareunterstützung der Dokumentation und trotz des Leistungsvorsprungs des Odroid. Wobei der Vergleich auch ein wenig unfair ist, der Lemaker Guitar ist bereits einige Monate verfügbar, während der Odroid C2 gerade erschienen ist. Das Guitar-Board steht dabei hoffentlich für einen Trend vergleichsweiser etablierter Hersteller in diesem Segment, nicht mehr den billigsten Preis herauszuschlagen, sondern die Softwarepflege miteinzupreisen. Das war bislang die Stärke des Raspberry Pi.

Lemaker hat es allerdings geschafft, in der Zeit ein funktionierendes Komplettpaket aus Hardware und Software zustande zu bringen. Damit gibt es wohl nach langer Zeit wieder einen ernsthaften Raspberry-Pi-Konkurrenten, der nicht nur bei der Hardware punkten kann und soll. Sehr gut gefällt uns vor allem der eMMC-Speicher. Wer darin zum Beispiel die LeMedia-Distribution installiert, bekommt ein Mediencenter, bei dem der Micro-SD-Karten-Slot als reiner Datenspeicher genutzt werden kann. Was uns zur Anfängerfreundlichkeit noch fehlt, ist ein Programm wie Raspi-Config, um die dokumentierten Konfigurationseinstellungen einfacher durchführen zu können. Wer sich auf die Kommandozeile traut, bekommt aber einen praktischen Allzweck-Bastelrechner.

Der Odroid C2 ist hingegen derzeit eher noch etwas für experimentierfreudige Anwender. Der Hersteller Odroid hat an zwei Fronten zu kämpfen: Die breite Adoption der 64-Bit-Archtitektur beginnt gerade erst, und dann ist da noch der fehlende Grafiksupport der Mali-GPU im Prozessor. Interessant ist er vor allem für jene, die in die 64-Bit-Welt einsteigen wollen und die Gewissheit haben möchten, dass der Hersteller tatsächlich bereit und fähig ist, die notwendigen Linux-Arbeiten zu stemmen, und seine Hoffnungen nicht komplett auf die Community setzt. Bis April oder Mai zu warten, wenn Hardkernel seine Arbeiten erstmalig präsentieren will, kann aber nicht schaden.

Nicht nur im Hinblick auf den Odroid C2, sondern auch mit unseren Erfahrungen mit dem früher getesteten Lemaker Hikey stellt sich uns nunmehr ernsthaft die Frage, wie viel Reserven eigentlich noch im Raspberry Pi 3 stecken. Dessen neuer Broadcom-Prozessor hat ebenfalls Cortex-A53-Kerne, die aber derzeit noch mit der alten Aarch32-Architektur bespielt werden und dessen Befehlssatz längst nicht ausnutzen.

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 Der Cortex-A53 gewinnt wieder
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ElTentakel 12. Apr 2016

Nein, eines der Verkabelung. Ich habe 3 verschiedene probiert, und davon geht eines - und...

zZz 31. Mär 2016

LOL #1

gadthrawn 30. Mär 2016

Macht der Grafikbeschleuniger (allerdings nur mit h.265)

chithanh 30. Mär 2016

Für Apple hat 64 bit wichtige Vorteile. Die Sicherheit habe ich bereits genannt. Auch...

hle.ogr 29. Mär 2016

Geht mir auch so. Ich bin aber mit dem Banana Pi mehr als zufrieden. Das Ding hat bei mir...


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