• IT-Karriere:
  • Services:

Der Cortex-A53 gewinnt wieder

Die Performance des Odroid C2 und des Lemaker Guitar haben wir mit Sysbench und Unixbench getestet.

Lemaker GuitarOdroid C2Raspberry Pi 3
Sysbench (CPU)44 Sekunden2 Sekunden45 Sekunden
Unixbench-Gesamtindex456,91270,7788,9
Unixbench-Dhrystone-Index1262,42760,91462,8
Unixbench-Whetstone-Index485,41029,3537,5
Lemaker Guitar - Odroid C2 - Raspberry Pi 3 (jeweils 4 Threads)
Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Hannover
  2. Ortlieb Sportartikel GmbH, Heilsbronn

Sieger ist beim Leistungstest eindeutig der Odroid C2. Bereits bei dem Test der Bastelrechner mit acht Kernen waren wir von der Performance der Aarch64-Linux-Architektur auf ARMs Cortex-A53-Prozessoren beeindruckt. Der Odroid übertrifft hier selbst den achtkernigen Lemaker Hikey. Der große Kühlkörper leistet dabei gute Arbeit, der Prozessor wird im Test nicht mehr als 40 Grad Celsius warm. Auf einen aktiven Lüfter wie beim größeren Modell der Serie, dem Odroid X4, kann der C2 verzichten.

Der Lemaker Guitar hat nur einen marginalen Vorsprung beim CPU-Test von Sysbench, und er unterliegt beim Unixbench dem Raspberry Pi. In der Praxis ist bei Desktopanwendungen aber kein Unterschied spürbar. Hier macht sich die Geschwindigkeit des eMMC-Speichers gegenüber einer SD-Karte bemerkbar. Damit der Guitar aber auf die obigen Benchmark-Werte kommt, muss er explizit auf 1,3 GHz getaktet werden, wie im Handbuch beschrieben. Allerdings wird der Rechner im Test dann auch bis zu 68 Grad Celsius warm, läuft dabei aber stabil. Wird er in ein Gehäuse gepackt, könnte es aber mit 1,3 GHz zu Problemen kommen.

Beim Strombedarf unterscheiden sich die beiden Rechner ebenfalls. Der Odroid C2 benötigt bei 5 Volt 660 mAmpere unter Hochlast, der Lemaker Guitar genehmigt sich bei 9 Volt 670 mAmpere. Allerdings muss der Guitar unter anderem auch das WLAN versorgen.

Bei der Netzwerkgeschwindigkeit schlagen sich beide Rechner ordentlich. Zum Test haben wir Iperf benutzt. Das Odroid C2 erreicht mit seinem Gigabit-Anschluss 939 MBits/s, der Lemaker Guitar kommt mit seinem 100-Ethernet-Anschluss nur auf 79,5 MBits/s. Beim WLAN schlägt der Guitar hingegen mit 48,7 MBits/s den Raspberry Pi 3 (45 MBits/s).

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Odroid C2: das kleine SchwarzeVerfügbarkeit und Fazit 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Alphacool NexXxoS XT45 360 mm für 59,90€ + 6,79€ Versand)
  2. (u. a. Arlo Pro 3 Sicherheitskamera und Alarmanlage für 219,99€)
  3. 80,61€
  4. 73,95€ (Preis wird an der Kasse angezeigt)

ElTentakel 12. Apr 2016

Nein, eines der Verkabelung. Ich habe 3 verschiedene probiert, und davon geht eines - und...

zZz 31. Mär 2016

LOL #1

gadthrawn 30. Mär 2016

Macht der Grafikbeschleuniger (allerdings nur mit h.265)

chithanh 30. Mär 2016

Für Apple hat 64 bit wichtige Vorteile. Die Sicherheit habe ich bereits genannt. Auch...

hle.ogr 29. Mär 2016

Geht mir auch so. Ich bin aber mit dem Banana Pi mehr als zufrieden. Das Ding hat bei mir...


Folgen Sie uns
       


Yakuza - Like a Dragon - Gameplay (Xbox Series X)

Im Video zeigt Golem.de, wie Yakuza - Like a Dragon auf der Xbox Series X aussieht.

Yakuza - Like a Dragon - Gameplay (Xbox Series X) Video aufrufen
SSD vs. HDD: Die Zeit der Festplatte im Netzwerkspeicher läuft ab
SSD vs. HDD
Die Zeit der Festplatte im Netzwerkspeicher läuft ab

SSDs in NAS-Systemen sind lautlos, energieeffizient und schneller: Golem.de untersucht, ob es eine neue Referenz für Netzwerkspeicher gibt.
Ein Praxistest von Oliver Nickel

  1. Firecuda 120 Seagate bringt 4-TByte-SSD für Spieler

Xbox, Playstation, Nvidia Ampere: Wo bleiben die HDMI-2.1-Monitore?
Xbox, Playstation, Nvidia Ampere
Wo bleiben die HDMI-2.1-Monitore?

Trotz des Verkaufsstarts der Playstation 5 und Xbox Series X fehlt von HDMI-2.1-Displays jede Spur. Fündig werden wir erst im TV-Segment.
Eine Analyse von Oliver Nickel


    Energiewende: Wie die Begrünung der Stahlindustrie scheiterte
    Energiewende
    Wie die Begrünung der Stahlindustrie scheiterte

    Vor einem Jahrzehnt suchte die europäische Stahlindustrie nach Technologien, um ihren hohen Kohlendioxid-Ausstoß zu reduzieren, doch umgesetzt wurde fast nichts.
    Eine Recherche von Hanno Böck

    1. Wetter Warum die Klimakrise so deprimierend ist

      •  /