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Lemaker Guitar und Odroid C2 vs. Raspberry Pi 3
Lemaker Guitar und Odroid C2 vs. Raspberry Pi 3 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Odroid C2: das kleine Schwarze

Soll der Lemaker Guitar eine breite Spanne potenzieller Anwendungsfälle mit bewährter Technik bedienen, setzt Odroid beim C2 auf einen aktuellen Prozessor mit einem ARM-Cortex-A53-Prozessor, auf dem auch ein 64-Bit-Linux-Kernel läuft. Dem Amlogic-S905-Prozessor mit seinen vier Kernen stehen 2 GByte RAM zur Verfügung. Ansonsten entspricht die Ausstattung im Wesentlichen der des Raspberry Pi 2, der C2 hat zum Beispiel wie der Pi2 vier USB-2.0-Ports. So muss der Nutzer aber auf WLAN und Bluetooth verzichten. Dafür gibt es einen 100/1000-Ethernet-Anschluss.

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Das Board unterscheidet sich zwar nicht in der Größe vom Raspberry Pi, optisch aber durch die schwarze Platine und einen großen Kühlkörper, der gut ein Drittel der Frontseite abdeckt. Ungewöhnlich ist auch der Mikro-SD-Karten-Slot, der eigentlich kein Slot ist, sondern nur eine kleine Buchse auf der Rückseite. Das wirkt zwar etwas abenteuerlich, während des Tests hatten wir aber keine Probleme: Die Karte wurde sicher gehalten. Optional kann der C2 auch mit einem eMMC-Flash-Modul ausgerüstet werden. Die GPIO-Leiste mit 40 Pins ist nicht vollständig kompatibel zum Raspberry Pi, allerdings aus einem guten Grund: Es werden ADC-Eingänge bereitgestellt. Die Stromversorgung wird entweder per Mikro-USB-Anschluss oder durch einen bemerkenswert kleinen Hohlstecker hergestellt.

  • Lemaker Guitar - Modul (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lemaker Guitar - Modul (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lemaker Guitar - Baseboard (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lemaker Guitar - Baseboard (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lemaker Guitar mit aufgestecktem Modul (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Odroid C2 (Foto: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Odroid C2 (Foto: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Micro-SD-Kartenport ist tatsächlich mehr eine Buchse als ein Slot. (Foto: Tobias Költzsch/Golem.de)
Odroid C2 (Foto: Tobias Költzsch/Golem.de)

Softwaresupport ist ausbaufähig

Derzeit bietet Odroid nur Android und eine Ubuntu-Distribution für den Odroid C2 an. Schwierigkeiten hatten wir mit der Ubuntu-Distribution nicht. Allerdings spricht Hardkernel selbst eine Reihe von Problemen an, so fehlt derzeit die Grafikunterstützung unter Linux und noch nicht jede Software harmoniert mit dem Aarch64-Kernel für 64-Bit-Prozessoren. Grafikunterstützung soll ab April oder Mai angeboten werden, damit einhergehen soll der Sprung auf einen 4.x-Linux-Kernel. Die erforderlichen Arbeiten sollen auch direkt in den Mainline-Zweig einfließen und keine Insellösung darstellen. Unter diesen Vorzeichen ist es auch wenig überraschend, dass die angepriesene 4K-Auflösung und die Videodecodierung von H.265 derzeit nur unter Android zur Verfügung stehen. Kodi lässt sich zwar auf dem Odroid starten, ist aber unbenutzbar.

 Start mit Hindernis beim Lemaker GuitarDer Cortex-A53 gewinnt wieder 

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