• IT-Karriere:
  • Services:

Odroid C1: Vier Kerne zum Raspberry-Pi-Preis

Der neue Bastelrechner von Hardkernel hat mehr Prozessorpower als der Raspberry Pi, bewegt sich aber im selben Preisrahmen. Nicht nur deswegen eignet er sich als Mediaplayer.

Artikel veröffentlicht am ,
Hardkernel Ordroid C1
Hardkernel Ordroid C1 (Bild: Hardkernel)

Der Odroid C1 verfügt über einen Amlogic S805-SoC, er enthält vier ARM Cortex-A5-Kerne, jeder Kern ist mit 1,5 Ghz getaktet. Teil des SoC ist eine Mali450-GPU, sie unterstützt OpenGL ES und die Dekodierung von Videos. Der Ram ist 1 GByte groß.

  • Odroid C1<br>(Foto: Hardkernel)
  • Odroid C1 Frontansicht<br>(Foto: Hardkernel)
  • Odroid C1 Rückansicht<br>(Foto: Hardkernel)
Odroid C1<br>(Foto: Hardkernel)
Stellenmarkt
  1. ITERGO Informationstechnologie GmbH, Düsseldorf
  2. Bundeskriminalamt, Berlin

Mit Anschlüssen ist das System vernünftig ausgestattet: 4 USB 2.0-Ports, eine USB-OTG-Buchse und Gigabit-Ethernet. Aus Platzgründen gibt es nur einen Micro-HDMI-Anschluss statt einen in regulärer Größe. Die Stromversorgung erfolgt nicht über die USB-OTG-Buchse, sondern über eine dedizierte Netzbuchse. Für die Nutzung als Mediaplayer praktisch ist der Infrarot-Empfänger. Für Massenspeicher gibt es einen Micro-SD-Karten-Slot sowie einen Sockel für eMMC-Module.

Für Bastler gibt es eine GPIO-Leiste mit 40 Pins, die sich am Raspberry Pi B+ orientiert, sowie eine zusätzliche UART-Schnittstelle.

In einem Test mit einem Android-Mediaplayer auf Basis des gleichen Prozessors wird die Performance mit einem Samsung Galaxy S3 verglichen. Als Mediaplayer dürfte sich also auch der Odroid C1 eignen. Die Performance kostet allerdings Strom - dabei ist das Cortex A5-Design schon auf den Strombedarf optimiert statt auf Leistung. Den Mindestbedarf spezifiziert Hardkernel etwas diffus mit "unter 0.5 A" - der Raspberry Pi B+ bewegt sich üblicherweise um die 0,25 A.

Mit einer Größe von 85 x 65mm ist der Rechner genauso groß wie der Raspberry Pi B+, selbst die Bohrlöcher befinden sich an der gleichen Position.

Als Betriebssysteme stehen Ubuntu 14.04 und Android 4.4 zur Auswahl. Das Betriebssystem darf sowohl auf einer Micro-SD-Karte als auch auf einem eMMC-Modul installiert werden. Von welchem Medium gebootet wird, kann per Schalter eingestellt werden.

Preis und Verfügbarkeit

Das Board kann für 35 US-Dollar auf der Webseite des Herstellers gekauft werden, laut Hersteller soll es in Deutschland auch von Pollin.de vertrieben werden - dort ist es allerdings noch nicht zu finden.

Revanche gegen die Raspberry Pi Foundation?

Hardkernel hatte im Juli einen Raspberry-Pi-Klon angekündigt und in limitierten Stückzahlen verkauft. Allerdings musste dieser Klon wieder eingestellt werden, nachdem Broadcom den freien Verkauf des BCM2835 nach kurzer Zeit beendet hatte. Es wird spekuliert, dass die Raspberry-Pi-Foundation entsprechend Druck auf Broadcom ausgeübt habe.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u.a. Transcend SDXC 64 GB für 10,79€ und Samsung microSDXC 256 GB für 42,99€)
  2. (u. a. Borderlands 3 - Epic Games Store Key für 38,99€ und GRID - Ultimate Edition für 32,99€)
  3. 207,99€
  4. 115,99€ (Bestpreis!)

lhk 31. Jan 2015

Letzte Woche angekommen, Läuft problemlos und deutlich schneller als die Konkurrenz. Die...

seamanx 08. Jan 2015

Stromversorgung über die USB-Buchse (MicroUSB Power) ist mit geringem Aufwand doch...

askyyer 16. Dez 2014

Kommt heute an :-) gestern kam die DHL-Versandmeldung. Ging doch schneller als ich dachte..

meveric82 12. Dez 2014

Wenn der Film in 24 FPS läuft, TV aber auf 60 FPS läuft muss der Player die fehlenden...

Wurstschnitte 12. Dez 2014

Bei Reichelt ^^ http://www.reichelt.de/?ARTICLE=150228;SID...


Folgen Sie uns
       


Apple TV Plus ausprobiert

Wir haben uns Apple TV+ auf einem Apple TV angeschaut. Apples eigener Abostreamingdienst lässt viele Komfortfunktionen vermissen.

Apple TV Plus ausprobiert Video aufrufen
Confidential Computing: Vertrauen ist schlecht, Kontrolle besser
Confidential Computing
Vertrauen ist schlecht, Kontrolle besser

Die IT-Welt zieht in die Cloud und damit auf fremde Rechner. Beim Confidential Computing sollen Daten trotzdem während der Nutzung geschützt werden, und zwar durch die Hardware - keine gute Idee!
Ein IMHO von Sebastian Grüner

  1. Gaia-X Knoten in Altmaiers Cloud identifzieren sich eindeutig
  2. Gaia-X Altmaiers Cloud-Pläne bleiben weiter wolkig
  3. Cloud Ex-SAP-Chef McDermott will Servicenow stark expandieren

Handelskrieg: Zartbittere Zeiten für Chinas Technikbranche
Handelskrieg
Zartbittere Zeiten für Chinas Technikbranche

"Bitterkeit essen" heißt es in China, wenn schlechte Zeiten überstanden werden müssen. Doch so schlimm wie Donald Trump es darstellt, wird der Handelskrieg mit den USA für Chinas Technikbranche wohl nicht werden.
Eine Analyse von Finn Mayer-Kuckuk

  1. Smarter Türöffner Nello One soll weiter nutzbar sein
  2. Bonaverde Berliner Kaffee-Startup meldet Insolvenz an
  3. Unitymedia Vodafone plant großen Stellenabbau in Deutschland

Von De-Aging zu Un-Deading: Wie Hollywood die Totenruhe stört
Von De-Aging zu Un-Deading
Wie Hollywood die Totenruhe stört

De-Aging war gestern, jetzt werden die Toten zum Leben erweckt: James Dean übernimmt posthum eine Filmrolle. Damit überholt in Hollywood die Technik die Moral.
Eine Analyse von Peter Osteried


      •  /